BND: Mali wird Rückzugsort für Terroristen

8. Dezember 2012, 16:20

Islamisten haben Norden des Landes unter ihrer Kontrolle

Bamako/Berlin - Der deutsche Bundesnachrichtendienst (BND) befürchtet, dass das westafrikanische Mali zum Rückzugsort für gewaltbereite Islamisten aus aller Welt werden könnte. "Mali wird zum Rückzugs- und Ausbildungsort für islamistische Kämpfer", sagte BND-Präsident Gerhard Schindler der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" laut einer Vorausmeldung vom Samstag. Eine Region wie diese ziehe "junge Menschen an, die dort aus ideologischen Gründen hingehen, um sich im Terrorhandwerk ausbilden zu lassen, wie wir es im Grenzgebiet zwischen Pakistan und Afghanistan erleben".

Ende März hatten Soldaten die Regierung in Bamako gestürzt, woraufhin Tuareg-Rebellen und Islamisten binnen weniger Tage den Norden des Landes unter ihre Kontrolle brachten. Inzwischen herrschen dort allein die Islamisten. Nachbarländer und westliche Staaten hatten bereits die Befürchtung geäußert, dass Nordmali zu einem Rückzugsgebiet für Terroristen werden könnte. Die westafrikanische Staatengemeinschaft ECOWAS beschloss die Entsendung einer 3300 Mann starken Eingreiftruppe in das Krisenland. Die Europäische Union plant, eine militärische Ausbildungsmission zu stellen. (APA, 8.12.2012)

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Man versucht, die mnla auf regierungsseite zu ziehen. Die kann man kaufen mit etwas autonomie und einigem geld. Die schmuggeln dann weiter Meschnen und Koks durch die Sahara aber geben sonst Ruhe (vorerst).
Ansar dine / aqmi und mujao hingegen werden bekämpft werden müssen.

!

Die brauchen nicht nach Mali,die werden doch derzeit unter anderem in der Türkei ausgebildet und gut bewaffnet!

nix Neues!!!

Mali wirkte auf düstere, anarchistische Gestalten schon immer anziehend:

http://nadiafriza.files.wordpress.com/2010/09/t... mbuktu.jpg

nehme an, du spielst auf Syrien an und die türk. unterstützung für die Assad-Gegner dort.
Nehme weiters an, du kannst Türken generell nicht ausstehen. Ich schon.

Das war die unwahrscheinlichste Antwort, die ich jemals auf ein Posting bekommen habe.

Danke und Gratulation!

(Und ich habe für jedes Land und seine Bewohner Sympathien und Antipathien. Das gilt auch für die Türken.)

@anders and

Irrtum, mein Posting hat sich auf "Panter" bezogen, nicht auf deines.

Eine Region wie diese ziehe "junge Menschen an, die dort aus ideologischen Gründen hingehen, um sich im Terrorhandwerk ausbilden zu lassen,..."

Sage ich doch: NPD verbieten - und das sofort!!

Ich glaub, man hat Öl in Mali gefunden.

Die Nato ist andererseits der offizielle Rückzugsort für die westlichen Terroristen

Das sind die selben Demokraten wie den letzten Frühling auch!

Und ich erwarte mir auch den selben allgemeinen Jubel.

Der wird hierconfs nicht ausbleiben. Dafür werden schon die revolutionären Bobos sorgen.

Als Herzerzog

werden Hoheit sich auch schon die Frage gestellt haben, die da weiter unten unter "quo_vadis_austria" formuliert ist: quo vadis austria, wenn erst im Schzngrm gefragt werden darf? Nur sollten wir fragen: Wärs da nicht besser, unter dem Stichwort "Frontverkürzung" den Schzngrm um die Bobo-Stammtische zu ziehen?

Die EU im Neokolonialfieber.

Angst um ihre Freunde?

Ich glaube dem gehts eher um Frieden und Menschenrechte! Leider begreifen Leute wie sie so etwas erst wenn sie (wieder) im Schützengraben liegen und rundherum zerfetzte Körperteile durch die Luft fliegen! Nur dann ist es ZU SPÄT!

Und wo ist die Debatte um die Menschenrechte, die zugegebenermaßen von Europäern in Europa und Amerika formuliert worden waren? Die Debatte um die Anwendbarkeit in anderen Kulturen, anderen Denksystemen?
Kolonialismus, das Einmarschieren in fremden Ländern, um deren Leben zu regeln, Gesetze zu erlassen, um in Ruhe die Bodenschätze ausbeuten zu können mag ungerecht aussehen. Aber viel fieser ist es, denen zu sagen, ja es war ungerecht, dieser Kolonialismus, aber jetzt isses besser, weil wir euch sagen, was Gerechtigkeit ist und was ihr zu denken habt...
Kolonialmächte haben wenigstens die Eigenheiten akzeptiert, Respekt gezeigt...

"Kolonialmächte haben wenigstens die Eigenheiten akzeptiert, Respekt gezeigt..." - ist das Ihr Ernst?

http://commons.wikimedia.org/wiki/File... l_lord.jpg

http://commons.wikimedia.org/wiki/File... mCongo.jpg

Aber wie Sie es oben ausdrücken, das sieht ja nur ungerecht aus. Absurd.

ad Bild 1) "Nur der Chauffeur ist aus Nigeria..." (Textzeile aus "Tango Corrupti")
Sänften gabs allerorten, wer sichs leisten konnte, benützte sie. Und mangels leistungsfähiger Autobahnen waren Trägerkarawanen damals üblich.

ad Bild 2) Solche Bilder können Sie in Saudi-Arabien nicht machen, da würde Sie die Obrigkeit wahrscheinlich wegen irgendeiner verpfuschten Operation verknacken, obwohl Sie garkein Arzt sind. Welche Kolonialmacht ist dort am Werk?

Genaugenommen sind Ihre Bilder der Nachweis, daß die Kolonialmächte, wenn sie Zugang zu den Rohstoffen hatten, sich mit den lokalen Machthabern und Traditionen arrangierten und sich dadurch genau nix änderte. So vermied man Aufstände...
Sagte ich ja.

Ach kommen Sie, wollen Sie wirklich die Kolonialherrschaft europäischer Mächte in Afrika und andernorts mit Verweis auf Saudi-Arabien als eh ganz lieb und harmlos verteidigen?

Der Irrsinn in Belgisch-Kongo wird irgendwie besser, weil die Sauds heute eine klerikale Diktatur betreiben?

Die Leute in Togo waren sicher auch ganz heiß darauf, ihre deutschen "Herren" durch die Gegend zu tragen, klar - und vollkommen rechtlose Sklaven inkl. Prügelstrafen zu sein, die zusehen dürfen, wie die Eroberer sich das Land nehmen. Aber das war wohl, in Ihrer Weltsicht, auch nur ein Ausdruck des Respekts der "Herren".

Erinnert mich an Benedikt XVI. Der meinte bekanntlich, die heidnischen südamerikanischen Völker hätten ja insgeheim nur darauf gewartet von den christl. Europäern kolonisiert - also vertrieben, versklavt und ermordet - zu werden

Irgendwie inkonsequent,

was Sie da treiben: auf dem Benedikt herumhacken und selbst das Büßergewand tragen.
Ich mecht nur verweisen, daß es andernorts anders zugeht. Und das ist zu akzeptieren. Daß ich es aus meiner EUropäischen Sicht nicht gutheißen kann, was da anderswo geschieht? Eh klar, hier möcht ich schon andere Zustände haben, ja ich möchte sogar verhindern, daß hiezulande Toleranz am falschen Orte gepflogen wird. Aber weltweit vorschreiben, was gut und böse ist?

Die einzige Unterscheidung, wer mir wo lieber ist, sind meine Handelsbeziehungen. Die brauchen Ruhe. Und daran orientiere ich mich. Und weil mir die Saudis nicht passen heize ich mit Holz und hab jede Menge Solar am Dach. Und ned wegen der Umwelt, ned nur.

Zur Frage welche Kolonialmacht in Saudi-Arabien am Werk ist: Saudi-Arabien wird auch "die Jungfrau des roten Meeres" genannt. Die sogenannten Seevölker wurden einst laut einer Inschrift im Medinet Habu Tempel von Ramses III. zuletzt "unterworfen".

http://www.youtube.com/watch?v=yloauKLf1PE

http://www.abc.net.au/news/2012... se/4289590

ad Seevölker: irgendwie hat mich da eine Karte aus dem alten dtv-Atlas zur Weltgeschichte nicht losgelassen: die "Seevölker" waren sowas wie Mittelmeerpiraten, haben also mit Saudi-Arabien wenig zu tun. Na, hab ich nachg'schaut auf wiki: Bingo!

Auch die Briten

hatten unter Kolonialherren zu leiden: Römer, Dänen, Sachsen (schon wieder die Deutschen!), Normannen (die brachten den Knoblauch auf die Insel) ....

Und auch wir waren 7 Jahre besetzt. Und dann nocheinmal 10 Jahre...

Aber hier geht es um Mali bzw. das ehemalige französisch-Sudan, wie Mali einst hieß. Sudan war der Sohn des Abtes des Mauritiusklosters gewesen, dem heiligen Mauritius wurde damals die heilige Katharina von Alexandria zur Seite gestellt.

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