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Pinturault nutzt die Piste.
Val d'Isere - Ein erneuter Sieg an der Stätte seines erstes Weltcup-Triumphes vor drei Jahren ist Marcel Hirscher am Samstag im Slalom von Val 'Isere nicht vergönnt gewesen, der Salzburger rettete im dichten Schneetreiben aber einen dritten Platz ins Ziel. Der Sieg auf leicht verkürzter Strecke auf der "Face de Bellevarde" ging an den französischen Lokalmatador Alexis Pinturault, der sich vor dem Deutschen Felix Neureuther (+0,50) und dem zur Halbzeit führenden Hirscher durchsetzte (0,57.).
Für Pinturault war es der zweite Weltcup-Sieg seiner Karriere, zuvor hatte er nur das Parallelrennen im Februar in Moskau gewonnen. Österreichs alpine Skiherren müssen auch nach dem achten Weltcup-Rennen des WM-Winters weiter auf den ersten Sieg warten. Im Gesamtweltcup führt nach wie vor der Norweger Aksel Lund Svindal mit 400 Punkten, er hatte auf ein Slalomantreten verzichtet. Dahinter liegen der US-Amerikaner Ted Ligety (Slalom-12./342) und Hirscher (280). Am Sonntag steht im WM-Ort von 2009 in Hochsavoyen noch ein Riesentorlauf auf dem Programm.
"Hier habe ich so ein schönes Gefühl, hier scheint alleweil die Sonne", hatte Hirscher vor den Rennen in Val d'Isere gesagt. Sowohl seinen Premierensieg im Riesentorlauf (2009) als auch jenen im Slalom (2010) hat er im WM-Ort von 2009 gefeiert. Das Gefühl täuschte ihn trotz Schneefalls und Flutlicht nicht, doch für ganz oben reichte es nicht: "Es taugt mir, dass ich heute noch so gerauft und gekämpft habe", meinte Hirscher, der die Piste "nicht in einem sehr guten Zustand" für den Riesentorlauf sieht.
Nach dem ersten Durchgang lag Hirscher vor Manfred Pranger in Führung, damit lebte die Chance, dass erstmals seit 24. Jänner 2012 in Schladming (Hirscher siegte, Mario Matt wurde Dritter) wieder zwei rot-weiß-rote Slalomfahrer zugleich auf dem Podest hätten stehen können. Doch Pranger, der 2009 in Val d'Isere WM-Gold gewann, fiel auf den sechsten Rang zurück.
Er verpasste den ersten Podestrang seit 13. März 2010 beim Weltcupfinale in Garmisch-Partenkirchen, als er Zweiter wurde. "Ich wollte voll attackieren, hatte unten dann den Rhythmus verloren. Ein Stockerlplatz wäre drinnen gewesen, deshalb bin ich ein bisserl enttäuscht", meinte der Tiroler.
Beschwerlich war die Anreise nach Hochsavoyen gewesen, wegen des starken Schneefalls dauerte sie am Freitag für Österreichs Topläufer gleich dreimal so lange. Genug Zeit zum Ausrasten und zur Vorbereitung blieb trotzdem, denn auch das Organisationsteam hatte mit den weißen Massen zu kämpfen, die bis in die Morgenstunden vom Himmel fielen. Die Freitagabend getroffene Entscheidung, den Slalom auf den Samstagnachmittag zu verlegen, stellte sich als richtig heraus, die Pisten-Crews leisteten ganze Arbeit.
Von den neun Österreichern waren bis auf Rainer Schönfelder (50.) und Marc Digruber (Ausfall) alle ins Finale gekommen. Manuel Feller fuhr in seinem erst zweiten Weltcup-Rennen mit Startnummer 50 auf den 15. Zwischenrang, im Finale landete er auf 23 und machte seine ersten Weltcup-Punkte. Mario Matt kam auf den 8. Rang, Wolfgang Hörl ging im zweiten Durchgang volles Risiko und verbesserte sich von 23 auf 9. Reinfried Herbst wurde 14. ("Ich habe mir das letzte Risiko nicht zugetraut"), Benjamin Raich 26. (APA, 8.12.2012)
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der in seiner kargen Trainingsfreizeit Bücher von Gustave Flaubert zu lesen pflegt?
Irgendwo vernahm ich dieses Gerücht, ob es wohl stimmt?
Erstaunlich allemal, ich denke nicht, dass irgendeinem öst. "Skistar" der Name Flaubert überhaupt geläufig ist, aber vielleicht tue ich da jemanden Unrecht.
Zwar nicht so extrem wie Sie es hier schreiben aber ja, das kommt hin.
Es gehört schon etwas Dummheit dazu, sich in dünnen Overalls mit 100 km/h einen Hang hinunterzustürzen, den Körper schon mit 25 Jahren zur Hälfte zerstört zu haben und zu den 90% zu gehören, die mit diesem Sport nicht aussorgen können
Sie sind präpotent, dumm und ahnungslos, halt ein durchschnittlicher Snob oder Bobo, der meint, irgendwas
Gescheites daherflöten zu müssen, obwohl es nicht mal im Ansatz stimmt.
Wie soll ein RTL oder Slalomfahrer auf solche Geschwindigkeiten kommen (100km/h). Zudem verfügen alle Teilnehmer über Rückenprotektoren und einen Helm. Sie sind dementsprechend trainiert und es ist halt ihr Berufsrisiko.
In jeder Sportart auch im Tennis, Golf oder Fußball gibt es eine höhere Quote von Leuten, die von ihrer gesamten Karriere kein sorgenfreies Leben führen können ohne danach beruflich noch mal umzusatteln.
Wollen Sie zudem den Leuten vorschreiben, welchen Sport sie ausüben und sollen und pfeifen wir generell auf Amateursport?
Kein Sieg für Österreich, trotzdem tadellose Leistung der Burschen.
Seit der Hirscher im Weltcup aufgetaucht ist, taugt mir das Daumendrücken für die Österreicher wieder mehr. So coole Typen wie ihn hatten wir früher mal grad beim Snowboarden.
Sympathischer Rennläufer, heute "nur" Dritter, wem interessierts?
Ich poste das jetzt mal hier.
Der Österreicher Mathias Weissenbacher schaffte es bis ins Superfinale, wo er am Ende mit einem unglaublichen Double Backside Rodeo 1080° Indy Tailbone Platz 4. belegt.
Gewonnen hat ein erst16-Jähriger Japaner (Name ist dem P. nicht bekannt) mit einem der technischsten Tricks im Snowboarden. Mit dem letzten Sprung des Abends, einem Backside TripleCork 1440°, schob er sich noch vor den finnischen Roboter Peetu Piirouinen.
PS: Pinturault hat nicht wirklich überrascht. Über seine Grundgeschwindigkeit sollte man eigentlich schon bescheid wissen.
Heute hat er - Pinturault - halt mal keinen Fehler/Bock eingebaut und gleichzeitig hatte Hirscher nicht seinen besten Tag.
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