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Washington/San Francisco - Der Dauerstreit um die Ehe von schwulen und lesbischen Paaren in den USA geht in eine wichtige Runde: Das höchste Gericht in Washington wird nächstes Jahr möglicherweise weichenstellende Entscheidungen über die Zulässigkeit von Ehen gleichgeschlechtlicher Partner fällen. Das Gremium aus neun Richtern will nach einem Beschluss vom Freitag die Zulässigkeit eines Volksentscheides in Kalifornien klären, mit dem Homo-Ehen verboten worden waren.
Die Entscheidung könnte nach Einschätzung von Rechtsexperten Auswirkungen darauf haben, ob Ehen von gleichgeschlechtlichen Partnern künftig in allen US-Staaten zugelassen werden müssen oder nicht. Es sei die derzeit wichtigste Bürgerrechtsfrage, sagte der Staatsanwalt von San Francisco, Dennis Herrera, am Freitag. Er hatte zusammen mit zwei gleichgeschlechtlichen Paaren die Klage in Kalifornien eingereicht.
Erlaubt ist die Homo-Ehe derzeit in neun US-Staaten und der Bundeshauptstadt Washington. Rund 30 der 50 Staaten haben in ihren Verfassungen festgeschrieben, dass die Ehe ausschließlich eine Sache zwischen Mann und Frau ist. US-Präsident Barack Obama hatte im vorigen Mai Homosexuellen, die heiraten wollen, seine Unterstützung ausgesprochen. Der Supreme Court hatte sich zuletzt 2003 mit einem Fall zu den Rechten Homosexueller beschäftigt.
Über den Rechtsstreit in Kalifornien hinaus wird das oberste Gericht auch über die Verfassungsmäßigkeit eines Gesetzes entscheiden, das der Kongress 1996 verabschiedet hatte. Darin wird Bundesstellen untersagt, Partnern in Homo-Ehen die gleichen Vorteile zu gewähren wie Partnern in traditionellen Ehen. Dazu gehört etwa die Möglichkeit gemeinsamer Steuererklärungen und Krankenversicherungen.
Die mündlichen Verhandlungen über die Rechtsfälle werden im März erwartet, die Entscheidungen dann im Juni vor der Sommerpause des Supreme Court. Vor allem das Urteil zur sogenannten Proposition 8 in Kalifornien wird wegen der möglichen US-weiten Auswirkungen mit größter Spannung erwartet.
Im Mai 2008 hatten die obersten Richter in San Francisco schwulen und lesbischen Paaren die Erlaubnis zum Heiraten erteilt. 18.000 Paare zogen vor den Traualtar, ihre Ehen sind weiterhin gültig. Bei einer Volksabstimmung im November 2008 stimmten dann 52 Prozent der Wähler gegen die Homo-Ehe. Das mit dem Referendum (Proposition 8) verbundene staatliche Verbot wurde später für verfassungswidrig erklärt, mit der Begründung, dass der Staat ein bereits gerichtlich gewährtes Recht nicht wieder rückgängig machen könne.
Dieser Rechtsstreit könnte nach Angaben von Rechtsexperten dem Supreme Court in Washington die Gelegenheit geben, nun grundsätzlich darüber zu entscheiden, ob der Gleichheitsgrundsatz in der US-Verfassung ein Verbot von Homo-Ehen zulässt. (APA, 8.12.2012)
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Und warum soll sie an so was wie, dass Geschlecht gebunden sein? Wegen dem Kinderkriegen? Soll jedes Paar vor der Ehe einen Fruchtbarkeitstest machen müssen? Und so nebenbei, erstens kann man heute technisch auch anders Kinder bekommen oder die von Gestorbenen bzw. denen sie nicht haben wollten aufziehen (adoptieren).
....ja stimmt diese beiden, die seit über 45 jahren darauf warten heiraten zu dürfen, werdens wohl nicht mehr 30 jahre schaffen...wenn sie dann endlich mal verheiratet sind (in ihrem bundesstaat)
http://lgbtpov.frontiersla.com/2012/05/1... one-video/
ps: sie sind ein blöder ignoranter hasser
heterosexualität ist auch noch keine ehe.
und wenn die ehe ans "zu-zweit-kinder-zeugen" gebunden ist, warum ist sie dann kinderlosen paaren gestattet?
ihrer "logik" nach dürften ehen frühestens dann geschlossen werden wenn eine schwangerschaftsnachweis vorliegt.
Mann und Mann ist was ganz natürliches. Was jede Tierart und auch der Mensch hat einen stabilen Anteil an homosexuellen Individuen, bzw an Individuen, die ab und zu homosexuellen Sex haben.
Das einzige, was unnatürlich ist, sind Leute, die anderen vorschreiben wollen, mit wem sie einvernehmlichen Sex haben. Tieren ist das nämlich wurscht.
Ergo benimmst du dich unnatürlich.
Was ist ein "kulturelles Konstrukt"? Dass nur Männlein & Weiblein Nachwuchs zeugen können ist also Ihrer Meinung nach konstruiert?
Sie sind wohl auch für Samenbanken, künstliche Uteri, Leihmutterschaft ... und was es sonst noch für egoistischen Schwachsinn gibt. Manche glauben scheinbar wirklich es gäbe ein "Recht auf ein Kind". Kinder sind Geschenke, auf die man kein Recht haben kann.
Vor ungefähr 25 Jahren begannen die Gay-Aktivisten Marshall Kirk und Hunter Madsen, die Anliegen der Schwulenbewegung in der Öffentlichkeit voranzutreiben. Durch eine gezielte PR-Aktion mit einer 3-Punkte-Strategie (Desensibilisierung - Manipulation - Konversion) sollte ein allgemeines Umdenken erreicht werden.
Durch "Desensibilisierung" sollten homosexuelle Lebenswirklichkeiten möglichst positiv vermittelt werden. Ist ja ok. Aber spätestens ab Punkt 2 (Manipulation) wird´s problematisch. In der "Konversionsphase* sollte dann der Paradigmenwechsel einsetzen: Eine mehrheitlich heterosexuelle Gesellschaft bekennt sich zu den Werten der Gay-Community. - Und seither gibt es Homophobie.
Zu welchen neuen Werten bekennt sich die Gesellschaft, seit sie toleranter geworden ist? (Ok Toleranz ist ein Wert, aber ansonsten?)
Was bitte heißt Konversion? Klingt mir ganz nach den homophoben Grundgedanken, dass alle homosexuell werden bzw. dazu gezwungen wird es zu werden und die Menschheit ausstirbt und das ist einfach nur paranoid.
Wie ist das euigentlich, wenn ein Paar in einem Bundesstaat heiratet- kann dann der andere Bundesstaat diese Ehe einfach annulieren?
Es sind nämlich tatsächlich EHEN, nicht um irgendwelche Sonderkonstrukte, wie in Ö. Eine Verpartnerung zb müsste der Nachbarstaat nicht akzeptieren, wenn es diese in dem Staat nicht gibt. Aber eine Ehe wird wohl in jedem Staat geben.
Aber nicht unbedingt anerkennent. Das heisst - Du heiratest in Washington, und ziehst dann nach Alabama.
Nur verlierst du dort alle die Rechte die du in Washington hattest weil Alabama Same Sex Marriage einfach nicht anerkennt.
Vergleiche es mit Europa. Paar aus Spanien, dort verheiratet zieht nach Österreich. Die rechte aus Spanien gelten nicht mehr - nur mehr das österreichische Recht. Und das sieht eben die rechte vor die bei einer "verpartnerung" entstehen. aber nichsts sonst.
…dargestellt in einem Dokumentarfilm:
https://www.youtube.com/watch?v=vQz0ZDa4WFg
Die Mormonen sollen 22 Mio. USD an Spendengeldern aufgewandt haben, um die öffentliche Meinung in Kalifornien mit aggressiven Kampagnien umzudrehen.
Das Urteil würde sich in Reihe der Urteile einfügen in die, die Rechte der Bürger gestärkt haben:
1954: Brown v. Board of Education (Aufhebung der Rassentrennung)
1967: Loving v. Virginia (Erlaubnis von Mischehen)
1973: Roe v. Wade (Erlaubnis Schwangerschaftsabbruch)
2003: Lawrence v. Texas (Erlaubnis homosexueller Handlungen)
2012: National Federation of Independent Business v. Sebelius (Bestätigung der Gesundheitsreform)
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Wenn das Gericht dieses Verbot zu lässt werden die Gegner dieser Ehe, ein Verbot in den 9 Staaten, die sie erlauben und Washington D.C. anstrengen.
2012 haben drei staaten erstmals per volksentscheid gleichgeschlechtliche ehen erlaubt. sowas war noch vor zehn jahren völlig undenkbar.
das bedeutet auch, dass die neun staaten die homo-ehe beibehalten werden, egal wie das gericht entscheidet. und ich behaupte mal, in zehn jahren hat die mehrheit der staaten die homo-ehe.
ich tippe mal darauf, dass das gericht die mittellösung nimmt und das urteil der unteren instanz bestätigt: wenn die homo-ehe einmal eingeführt wurde, kann sie nicht mehr abgeschafft werden. und sich nicht zum grundsatz äussert (weder für noch gegen verbot). zu mehr, denke ich, fehlt dem gericht der mut.
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