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Islamabad - Ein führender Al-Kaida-Kommandant ist nach Geheimdienstangaben bei einem US-Drohnenangriff im Norden Pakistans getötet worden. Abu Zaid al-Kuwaiti sei umgekommen, als die unbemannte Drohne am Donnerstag zwei Raketen auf ein mutmaßliches Extremisten-Versteck im Stammesgebiet Nord-Waziristan an der Grenze zu Afghanistan abfeuerte. Neben Al-Kuwaiti, der auch als Religionsgelehrter gewirkt haben soll, seien bei dem Angriff mindestens vier weitere Menschen gestorben, sagte ein Geheimdienstvertreter am Samstag.
Am Sonntag wurden bei einem weiteren Drohnenangriff in Nord-Waziristan mindestens drei mutmaßliche Aufständische getötet. Vier Raketen hätten eine Lehmhütte in der Nähe der Stadt Miranshah getroffen, sagte ein Geheimdienstmitarbeiter. Einer der Toten soll der Kuwaiter Mohammad Ahmad al-Mansoor sein, ein persönlicher Helfer von Al-Kuwaiti.
Miranshah ist der Hauptort des halbautonomen Stammesgebiets von Nord-Waziristan in der schwer zugänglichen Bergregion entlang der afghanischen Grenze. Das Gebiet gilt als Rückzugsort der radikalislamischen Taliban und Extremisten des Terrornetzwerks Al-Kaida. Das Dorf Tabbi liegt in unmittelbarer Nähe der Grenze und gilt als Versteck des besonders radikalen Haqqani-Netzwerks, das für zahlreiche blutige Anschläge in Afghanistan verantwortlich gemacht wird.
Laut der Organisation Reprieve, die sich gegen die US-Drohnenangriffe in Pakistan einsetzt, wurden bei solchen Angriffen zwischen Juni 2004 und September 2012 bis zu rund 3.300 Menschen getötet. Darunter seien bis zu 880 Zivilisten gewesen. Die Angriffe sorgen vor allem in der pakistanischen Bevölkerung aufgrund der zahlreichen zivilen Toten regelmäßig für Proteste und werden von der Regierung in Islamabad als Verletzung ihrer Souveränität kritisiert. (APA, 09.12.2012)
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eigentlich wollte ich mich, noch einmal gently kommentierend in den nachschlaf vertschüssen.
ich hatte gedacht, daß wenigstens hier, östrichisch gesehen, intellektuelles freiland wäre.
nein! sogar da wird mächtig gepostet.
abgesehen davon aber berechtigt die moderne kriegsführung, wenngleich effizient, zu allerhand fragen.
was ist denn da wirklich noch wahrheit, was fiktion, was purer unfug.
in pakistan wollen sie ein al-kaida mitgleid getötet haben, lediglich mit brotmessern bewaffnete al-kaida terroristen sollen bei einem anschlag 4000 menschen getötet haben.
in syrien kämpfen reguläre us-truppen gemeinsam mit al-kaida kämpfern. in lybien bomben sie die al-kaida kurzerhand an die macht, machen für die al-kaida mit ihren bodentruppen die drecksarbeit und richten jede menge massaker an.
also was soll man wirklich noch glauben.
gibts sowas wie al-kaida? hat es sie überhaupt jemals jemals gegeben? ist es eine us-truppe, die man überall auftreten lassen kann, wo man demnächst bissl gröber und dreckiger draufhaun möchte?
Grund genug für eine Siegesmeldung an prominenter Stelle.
Ein arger Lapsus, dass beim Anklicken der friedensfürstlichen Siegesmeldungen nicht Les Preludes erklingt.
http://www.youtube.com/watch?v=C9zfHpiS4Ug
Ansonsten aber kann man vom professionellen Standpunkt aus der Kriegspropaganda des humanen demokratischen Westens nur höchstes Lob aussprechen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Russ... nd-Fanfare
Falls sich wer dadurch gestört fühlen sollte.
gibt halt berufe mit erhöhte berufsrisiko.
andererseits ist das ansehen größer, die privilegien, etc.
ein einfacher ziegenhirte lebt viel risikoloser, hat aber viel weniger fanboys(girls?) in west wie ost, hat aber auch nicht 100e untergebene und privilegien die sonst mit dieser position einhergehen.
weiters ist dieser job durchaus ein interessanter/aufregender.
obwohl sich der ziegenhirte auch in ähnlicher umgebung bewegt.
also aufgepasst bei der berufswahl !!
schlag noch mal ein mathebuch der hauptschule auf.
da brauchst eigentlich gar keine wahrscheinlichkeitsrechnung.
eigentlich reicht %rechnung.
wieviele %der ziegenhirten sterben
wieviele %der terroristen sterben.
schnell mal bei wiki vorbeigeschaut.
da steht es laut einer studie 1:2,9 bis 1:7,5 (zivilisten:nichtzivilisten), also so oder so weit mehr nichtzivilisten.
ob ein paar tausend gefährliche, den staat pakistan destablisierende kämpfer, mit unter 1000 opfer auf seiten der diese legitim bekämpfenden paki. truppen/polizisten und natürlich auch dabei umkommende zivilisten getötet werden könnten glaube ich kaum.
afgh. zahlen hab ich grad nicht. würde mich wundern wenn die verhältnisse viel anders wären
"Der Bericht einer amerikanischen Militärzeitung sorgt für Aufsehen. Demnach halten US-Soldaten in Afghanistan nach Kindern mit "potentiell feindlichen Absichten" Ausschau. Ein US-Jurist nennt die Strategie "zutiefst verstörend"."
http://www.spiegel.de/politik/a... 71757.html
sorry, mir fällt kein besserer weg, ein.
gäbe andere wege, aber keine besseren.
-man könnte die bev. mit waffen ausstatten (hatte wir schon, sind nicht so die taliban entstanden ?)
- man könnte tapferes mann gegen mann spielen, da sind uns halt die eigenen soldaten auch zu wertvoll
- man könnte auch den nutzlosen islamischen raum, nutzlosen islamischen raum sein lassen und "deppert" sterben lassen. (abschottung ist aber auch noch nie gut gegangen) (bis auf die ölstaaten, uninteressant)
- also mir fällt eigentlich keine bessere, günstigere methode ein, wie man diese ideologisch/verbrecherischen banden bekämpfen sollte.
-gut ewiges appeasment ist die 1. wahl der europäer aber ob das wirklich menschlich ist, ich weiß nicht.
Aus amerikanischer Sicht können Terroristen nicht erwarten, dass eine allgemeine demokratische Gerichtsbarkeit gegen sie angewandt wird. Für die Amerikaner sind das keine Kriminelle gegen die man ermittelt, dann fasst und vor ein unabhängiges Gericht stellt (was in Guantanamo tritzdem versucht wird). Das sind für sie feindliche Kämpfer in einem Krieg gegen das eigene Land. In Pakistan kämpfen diese Leute auch gegen die dortige Regierung.
Wie der Tod von Zivilisten von der US Regierung bewertet oder in Kauf genommmen wird, weiss ich nicht. Aber die Presse berichtet darüber natürlich negativ.
Aus realistischer Sicht darf wohl behauptet werden, dass Afghanistan durch die USA samt Verbündeten seit einigen Jahren besetzt ist und die einhiemische Bevölkerung jedes erdenkliche Recht besitzt, diese Besetzer zu verjagen und zu demoralisieren. Wenn sie sich dabei die gleichen Rechte herausnehmen wie die USA mit Freunden und alle überall mit allen Mitteln bekämpfen würden, dann Gute Nacht!
So gesehen, sollten sich die "Staatenlenker" des "demokratischen" Westens vielleicht gelegentlich fragen, was sie in der ganzen Welt verloren haben, und mit welchem Recht sie Läner überfallen, welche sie niemals belästigt haben...
Einfach zum Nachdenken!
ist ein nettes, aber menschenleben gefährdendes goodie, dass sich halt manche linken, einbilden.
natürlich kannst 100e soldaten die grenzregion von pak-afghanistan durchkämmen lassen, ihn unter verlustreichen gefechten festnehmen lassen.
ihn vor ein pak.gericht stellen lassen, dann das ganze erpressungsprozedere überstehen (freipressen, etc), eventuell zu haftstrafe verurteilen (erpressungsprozedere geht weiter).
also wenn man am ende der gleichung mehr tote westler und mehr tote pakistani haben will, nur um einem westlichen ideal nachzulaufen, muß man es wohl so machen.
wie heisst es so schön "mit voller hose ist leicht stinken".
sprich euch (uns) moralaposteln kostet diese forderung ja nix.
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