Zehn klassische "Argumente" von Kreationisten gegen die Wissenschaft

Von der (fast) alles erklärenden Sintflut bis zur variablen Lichtgeschwindigkeit - worauf man sich in einer Debatte einstellen muss

Volldampf voraus! Von diesem niederländischen Arche-Noah-Nachbau aus ist noch Land in Sicht, aber das kann der Klimawandel ja noch ändern.

Wer jemals auf einem Konzert von Chumbawamba oder ähnlichen Agit-Pop-Bands war, mag sich zwischendurch gedacht haben: Die ganzen politischen Botschaften sind ja gut und schön ... aber eigentlich hören sie hier nur diejenigen, die eh nicht mehr überzeugt werden müssen. Ähnlich kann es einem gehen, wenn man sich ausschließlich zwischen Blogs wie Pharyngula oder Friendly Atheist bewegt: Man fühlt sich bestätigt, verliert aber ein bisschen aus den Augen, welche Gedankengänge diejenigen schmieden, denen man als wissenschaftlich orientierter Skeptiker argumentativ gegenübertreten müsste.

Eine kleine Aufstellung kreationistischer Behauptungen, die immer wieder gegen die Wissenschaft ins Feld geführt werden, liefert der Blog io9.com. Gewissermaßen zur lieben Erinnerung ... Eine besondere Rolle nimmt dabei die biblische Sintflut ein, die vielseitig verwendbar scheint: Vom Aussterben der Dinosaurier über die Eiszeit bis zur Entstehung des Grand Canyon "erklärt" sie so einiges. Aber auch originellere Konzepte sind vertreten. Zum Beispiel eine variable Lichtgeschwindigkeit - anders hätte Adam am Himmel keine Sterne sehen können. Geradezu spektakulär schließlich ist der Versuch, die Wissenschaft mit ihren eigenen Mitteln zu schlagen: Der zweite Hauptsatz der Thermodynamik soll nämlich die Evolutionstheorie widerlegen - aber lesen Sie selbst:

--> io9.com: "The Top 10 Claims Made by Creationists to Counter Scientific Theories"

(red, derStandard.at, 8. 12. 2012)

 

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