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Accra - Die Wahlen im westafrikanischen Ghana sind wegen technischer Probleme um einen Tag verlängert worden. In mehreren Fällen seien die elektronischen Systeme ausgefallen, mit denen die Wähler über ihre Fingerabdrücke registriert werden, sagte der Sprecher der Wahlkommission am Freitag einem Radiosender. Die Wahlen würden am Samstag fortgesetzt, damit alle Wahlberechtigten die Möglichkeit hätten, ihre Stimme abzugeben.
Die Präsidentschafts- und Parlamentswahlen finden inmitten eines Wirtschaftsbooms statt. Vor zahlreichen Wahllokalen bildeten sich lange Schlangen. Von den acht Kandidaten für das Präsidentenamt werden nur Amtsinhaber Dramani Mahama vom Nationalen Demokratischen Kongress (NDC) und Nana Akufo-Addo von der Neuen Patriotischen Partei (NPP) Chancen auf einen Sieg eingeräumt, es könnte allerdings eine Stichwahl erforderlich werden.
Der 54-jährige Mahama hatte das Amt erst im Juli übernommen, nachdem sein plötzlich erkrankter Vorgänger John Atta Mills gestorben war. Ghanas Wirtschaft boomt derzeit, auch dank der im Jahr 2010 begonnenen Ölförderung. Mahama möchte die Gewinne für den Ausbau der Infrastruktur verwenden, Akufo-Addo für kostenlose höhere Schulbildung. (APA, 07.12.2012)
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Aber warum nur über west-genehme Länder wie Ghana?
In Benin boomt es auch, nur ist die Regierung dort eigenständig und verkauft nicht alles an Ango-American, Vodafone und Exxon-Mobil...
Zudem hat Ghana ein relativ großes Sicherheitsproblem im Gegensatz zu seinen Nachbarländern.
Auch wenn Ghana in einigen Belangen weiter ist (Tourismus z.B.), wird meiner Meinung nach ein falsches Bild von der Region vermittelt.
Schreibt dafür doch mal weniger über Israel/Palästina.
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