Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Das Land Berlin verliert das Maxim Gorki Theater. Der Bundesgerichtshof (BGH) sprach am Freitag das Gebäude in Berlin-Mitte der privaten Sing-Akademie zu. Die vor mehr als 200 Jahren gegründete Chorgemeinschaft hatte das Grundstück 1824 von König Friedrich Wilhelm III. von Preußen überlassen bekommen. Wie der BGH nun entschied, ist der Verein weiterhin Eigentümer der auf rund 6,3 Millionen Euro taxierten Immobilie. Derzeit ist das Land Berlin im Grundbuch eingetragen. Auf das Theater dürften nun Geldforderungen für die Nutzung zukommen.
Die Sowjetische Militäradministration in Deutschland hatte das im Zweiten Weltkrieg stark beschädigte Gebäude 1945 in Besitz genommen und wiederhergestellt. 1950 überließen die Sowjets das Theater den Behörden der DDR, 1961 wurde es per Stempel im Grundbuch zu Volkseigentum erklärt und ging nach der Wiedervereinigung auf das Land Berlin über.
Wie der BGH nun entschied, war diese Eintragung unwirksam. Die juristische Begründung ist vertrackt: Es liege keine Enteignung vor, da die Behörden irrtümlich angenommen hätten, die Sing-Akademie sei eine Einrichtung des preußischen Staates gewesen - und nur solche Grundstücke seien mit dem Enteignungsstempel gemeint gewesen. In der Vorinstanz war das Kammergericht noch von einer wirksamen Enteignung ausgegangen. In diesem Fall hätte der Verein allerdings Rückübertragungsansprüche nach dem Vermögensgesetz geltend machen können.
Der Vorstand der Sing-Akademie zeigte sich erfreut über den Abschluss des seit rund 20 Jahren währenden Rechtsstreits. Das Maxim Gorki Theater solle nicht aus seiner Spielstätte vertrieben werden, betonte Vereinsvorstand Georg Graf zu Castell-Castell. "Wir haben Vorschläge gemacht, wie das Maxim Gorki Theater weiter bestehen kann. Denkbar wäre eine Pachtlösung." (APA, 7.12.2012)
Der 306 Meter hohe Wohnturm im Stadtteil Dubai Marina wurde am Montag eröffnet, er dreht sich um 90 Grad um die eigene Achse
Neues Gebäude von Coop Himmelb(l)au soll spätestens Mitte 2014 bezogen werden - Bankenaufsicht macht hunderte weitere Arbeitsplätze nötig
Der Nachfolger der New Yorker "Twin Towers" hat seine endgültige Bauhöhe von 541 Metern erreicht
Die noch in Bau befindliche Zentrale der "Tageszeitung des Volks" erinnert manche zu sehr an das männliche Geschlechtsorgan
Das mit Abstand höchste Bauwerk der Welt, der Burj Khalifa, ist im Ranking der höchstgelegenen Aussichtsplattformen nur Dritter. Eine Momentaufnahme
Am 24. April 1913 wurde das New Yorker Woolworth Building eröffnet. Bis 1930 war es das höchste Gebäude der Welt
Am Donnerstag wurde es eröffnet, am Freitag wird das Gebäude des Londoner Architekten Terry Pawson erstmals bespielt
Das neue Gotteshaus im Seelsorgezentrum der Voestalpine in Linz liegt mitten am Betriebsgelände, umgeben von Hochöfen und Stahlkessel
Hälfte-Eigentümer IVG Immobilien muss Franken-Kredit in Pfund umwandeln, Anleger könnten Schadenersatz geltend machen
Mit dem 355 Meter hohen "JW Marriott Marquis" in Dubai wurde kürzlich das höchste ausschließlich als Hotel genutzte Gebäude der Welt eröffnet
Auch Kasernen und ehemalige Gefängnisse können vermutlich schon ab Jänner für die Dauer von 50 Jahren gepachtet werden
Es sei "absolut unmöglich", die Höhe der Nachzahlungen für die italienische römisch-katholische Kirche festzulegen
Baukonzern machte Angebot, für 198 Millionen mehr und auf eigenes Risiko fertigzubauen
Senat entscheidet am Samstag über weitere Zusammenarbeit mit Baukonzern Hochtief - Eröffnung im Frühjahr 2017 vorgesehen
Nach sechs Jahren Bauzeit ist der Moskauer "Mercury City Tower" mit seinen 338 Metern fertig
"Spiegel" berichtet von massiv gestiegenen Errichtungskosten - Präsident Draghi sagte Teilnahme am Richtfest kurzfristig ab
Beim Neubau der Europäischen Zentralbank in der Main-Metropole wird "Richtfest" gefeiert, der Umzug ist für 2014 geplant
Das Design des neuen "Phoenix International Media Center" in der chinesischen Hauptstadt folgt der Form des "Möbius'schen Bandes"
Das weltbekannte Wahrzeichen der französischen Hauptstadt bekommt kleine Windräder und Solarzellen - Umbau bei laufendem Besucher-Betrieb bis Ende 2013
90-jähriger Modeschöpfer Pierre Cardin will 244 Meter hohen "Lichtturm" bauen
Renzo Pianos umstrittener Wolkenkratzer "The Shard" in London ist kürzlich eröffnet worden. Gleichgültig lässt er niemanden zurück
Die von Renzo Piano erdachte "Scherbe" ist das höchste Gebäude Westeuropas - Finanziert wurde der Bau mit Mitteln aus dem Emirat Katar
Erster neuer Turm am "Ground Zero" vor der Fertigstellung - Tausend Bauarbeiter nahmen an Zeremonie in New York teil
Abschluss der Generalsanierung des Wiener Architekturjuwels bis 2016 geplant - Gesamtkosten belaufen sich auf rund zehn Millionen Euro
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.