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vergrößern 500x338Wenn die geplanten Maßnahmen umgesetzt werden, müssen wohl weitere Park & Ride-Anlagen in Wien gebaut werden.
Wien - Die Expertenrunde, die im Vorfeld der geplanten Volksbefragung eingerichtet worden war, hat am Freitag zum letzten Mal getagt. Wie Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) berichtete, seien eine Reihe von Empfehlungen abgegeben worden. So könnte es künftig größere Überlappungen oder gemeinsame Kurzparkzonen geben. Auch eine örtlich unterschiedlich preisliche Staffelung ist denkbar, genauso wie der Fall der Höchstparkdauer in ausgewählten Gebieten.
"Heute hat man sich auf grundsätzliche Empfehlungen geeinigt", betonte die Ressortchefin. Nun seien noch vertiefende Untersuchungen geplant. Am Verhandlungstisch saßen Vertreter der Regierungsparteien SPÖ und Grünen der Bezirke, der Arbeiterkammer, der Mobilitätsklubs sowie Rathaus-Beamte.
Fix sind laut Vassilakou jedenfalls die Zielsetzungen: "Wir wollen mit unseren Vorschlägen die Verkehrslenkung zugunsten eines umweltfreundlichen Modal-Splits weiter forcieren. Und wir wollen den Stellplatzdruck und den Stellplatzsuchverkehr reduzieren." Auch die Lärmbelastung solle weniger werden. Die Maßnahmen sollen zudem einen wesentlichen Beitrag für den Klimaschutz leisten, erklärte die Verkehrsstadträtin.
Grundsätzlich sei man sich auch einig, dass das System der bezirksweisen Bewirtschaftung beibehalten wird: "Die Einführung eines einheitlichen Parkpickerls für ganz Wien wurde abgelehnt, ein sogenanntes Westpickerl (für Bezirke im Westen der Stadt, Anm.) wurde ebenfalls verworfen." Dies sei wegen rechtlicher Bedenken geschehen, aber auch darum, weil die Verkehrsströme dadurch nur mangelhaft zu lenken seien.
Empfohlen wurden jedoch "bedarfsgerechte Überlappungszonen" - also eine größere Flexibilität, wie Vassilakou ausführte. Sprich: Pickerlbereiche könnten zum Beispiel auch von zwei Bezirken geteilt werden. Die Parkraumbewirtschaftung soll nach Ansicht der Fachleute übrigens dort durchgeführt werden, wo Parkprobleme bestehen. Damit wird auch eine mögliche Ausweitung der bestehenden bzw. beschlossenen "Pickerl"-Bezirke nicht ausgeschlossen.
Als sinnvoll wird weiters auch die Ausdehnung der Gratisparkzeit von zehn auf 15 Minuten erachtet. Geprüft wird auch eine preisliche Staffelung je nach Nähe zum Stadtzentrum. Zudem wird empfohlen, eine Untersuchung durchzuführen, ob die Parkdauer-Begrenzung in bestimmten Regionen entfallen soll. Denn derzeit darf ein Nicht-Anrainer-Fahrzeug nur zwei bzw. drei Stunden in einer Kurzparkzone stehen. Außerdem wird überlegt, ob Bezirksbewohner, die einen Garagenplatz haben, nicht trotzdem auch ein Parkpickerl erstehen könnten.
Laut Vassilakou werden die Überlegungen Basis für die im kommenden Jahr geplante Wiener Volksbefragung sein. Die konkrete Fragestellung soll jedenfalls verfassungskonform sein, wie sie betonte - und bereits in den nächsten Tagen ausformuliert sowie kommende Woche im Gemeinderat beschlossen werden. (APA, 7.12.2012)
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...antwortete mir vassilakou, dass sie ja sowieso ein paarkpickerl für ganz wien anstrebe. jetzt nicht mehr? dankesehr! ab jetzt wähle ich nur mehr ungültig. leider haben die grünen nur inkompetenz bewiesen seit sie etwas zu sagen haben. schade!
Vielleicht reduziert die zukünftige, von oben verordnete Behinderung des ruhenden Verkehrs ja tatsächlich die Lärm"belästigung" oder den "Stellplatzdruck", ein Effekt steht jedenfalls bereits fest:
Gerade Familien, die bis jetzt ihre kombinierten Kindergarten/Schul-/Arbeitswege mit dem Auto erledigen konnten, werden neben den zusätzlich anfallenden Pickerlkosten mehrere Wochenstunden Schlaf und Freizeit pro Person einbüssen, wenn sie sich in Arbeitsnähe keinen privaten Parkplatz leisten können. So trifft die Massnahme, auf die Fr. Vassilakou so stolz ist, wieder einmal Arbeitende, geringer Verdienende und Familien, während z.B. ParteibonzInnen mit Chauffeur vom reduzierten Verkehr profitieren.
Die Grüne Vize begünstigt jedenfalls eines. Das Unternehmen aus Wien nach NÖ an den Wiener Stadtrand abzusiedeln.
Für Unternehmer hat dieser Schritt eine Menge Vorteile bis hin zu erheblichen Kosteneinsparungen. Parkplätze sind auch kostenfrei.
Ob nun die Arbeiter aus NÖ nach Wien fahren oder die Leute aus Wien nach NÖ, es ist doch egal. Nur dass die Leute in Wien so das "billige" Pickerl wegen dem Hauptwohnsitz bekommen.
Wir haben es so gemacht, war für alle in der Firma fair. Nun fahren keine Leute mehr aus NÖ nach Wien, dafür haben einige Wiener ein Auto mehr die nach NÖ fahren. Wie von der Grünen Vize gewünscht kommt keiner mehr nach Wien, nicht mal mehr die Gemeindesteuer. Und hier werden es mehr Ex-wiener Firmen :)
Ist steuerlich für Wien kein so großer Nachteil wie die Nichtwiener, die nach Wien zur Arbeit pendeln. Nicht die Kommunalsteuern sind die Haupteinnahmequelle, sondern Bundessteuern die gemäß Bundeslastenausgleich auf die Bundesländer aufgeteilt werden . Und der Schlüssel richtet sich nach dem Hauptwohnsitz.
"Ist steuerlich für Wien kein so großer Nachteil wie die Nichtwiener"
vergessen Sie dabei die UST mit sämtlichen Auswirkungen nicht
Wenn am Arbeitsplatz eingekauft wird liegt der dann in der SCS, bedeutet weniger Konsum in Wien, weniger Arbeitsplätze in Wien,...., Notstandshilfe wird von wem übernommen?
Spätestens dann wird von manchem der Wechsel des Hauptwohnsitzes überlegt
und da soll jemals was g'scheit's rauskommen?
allein die zusammensetzung sagt mir schon, daß homole, tiller, gerstbach und die fpö gewinnen werden.
Ich hab mich immer gefragt wie man weiß ob man gerade in einer Kurzparkzone ist und ob diese gerade kostenpflichtig ist.
Jetzt hab ich mir eine Android App gebastelt die mir beim Parken eine Umgebungskarte anzeigt und dazu darstellt wann und wie lange man parken kann.
Zu finden in Google Play - nach "parkpickerl" suchen.
ideal ist VORHER das parkpickerl einführen und nachher fragen - mit der kleinen einschränkung dass nun eh nix mehr geändert wird.
fragen:
1.) pickerl für ganz wien abschaffen
2.) pickerl für meinen bezirk - ja oder nein
3.) parkgebühr nur für fahrerInnen die ausserhalb von wien gemeldet sind (das würd ich ankreuzen)
Hier im 19ten lässt Vassilakou gerade den rechten Gehsteig der Grinzinger Allee entfernen und durch Parkbuchten ersetzen.
Jetzt können sie mit der Nebenfahrbahn zusammengenommen endlich in vier Spuren Parken, sehr zur Freude der vielen Auto- und Busfahrer, die sich damit ein paar Euro für Grinzinger Garage sparen.
Wirklich unverständlich, warum die Autofahrer bös auf die Grünen sind. Entweder aus Naivität grüner Verkehrspolitiker oder weil die Autolobby so gefinkelt taktiert wird gerade ein effizientes Förderungsprogramm für den innerstädtischen Autobinnenverkehr durchgezogen. Parkplätze werden pendlerfreigemacht, vor der Haustür gibts größere Parkpkatzchancen als vorher, die Höchstparkdauer in den Aussenbezirken wird verlängert und möglicherweise in manchen Bereichen überhaupt aufgehoben. Leicht möglich, dass durch diese Maßnahmen die Autonutzung innerhalb der Stadt wesentlich attraktiver wird als bisher. Und die Grünen das Gegenteil von dem erreichen, was sie eigentlich beabsichtigen.
http://www.kiv.at/servlet/C... age/Index&
Weniger wäre mehr gewesen
Erweiterung der Parkraumbewirtschaftung-
Aber das konsequent ohne Ausnahmezonen.
Völlig unabhängig vom weiteren Verlauf der Diskussion und einer allfälligen Volksbefragung können sehr wirksame Maßnahmen zur innerstädtischen Verkehrseindämmung rasch und wirksam gesetzt werden: Beendigung der Schwindelmöglichkeiten beim Handyparken durch konsequente Überwachung der Höchstparkdauer
Dafür wäre beim Handyparken Parkuhr beim Abstellen notwendig. Das ist nicht vorgesehen.
Abschaffung der Einkaufsstraßen-Sonderregelung, stattdessen kontrollierte Ladezonen und Anrainerzonen Stattdessen werden kilometerlange neue Einkaufsstraßen-Regelungen mit unterschiedlichen Gültigkeitszeiten zum übrigen Bezirksbereich eingeführt.
Also am Besten finde ich den Wintereinbruch.
So macht das Radfahren in Wien endlich wieder richtig Spass. Alle Nerd- und Mode radfahrer, die es leider oft wirklich nicht können und somit eine potenzielle Gefahrenquelle für andere darstellen, verzichten aufs Rad und ich für mich ists ein bissl sicherer geworden.
Der eine oder andere irre Autofahrer könnt noch ausn Verkehr gezogen werden. Einige Autofahrer sind überhaupt leicht gereizt und zucken schnell aus kommt mir zumindest so vor.
Nach vielen Monaten der friedlichen Koexistenz mit den allermeisten AutofahrerInnen zucken jetzt leider immer mehr aus. Advent, Advent, ein Lichtlein brennt... aber nicht "zu Hause".
Aus meiner Sicht sind die RadlerInnen, die ohne Licht und ohne Respekt vor der StVO unterwegs sind, nicht viel weniger geworden, weggefallen sind vor allem die anderen, die Defensiven.
es soll sogar leute geben, die gehen zu fuß, oder fahren bzw. laufen ski., sie wandern und bergsteigen, golfen, schwimmen und joggen im winter. radfahrer sind jedoch die wahren winterhelden, ;-) natürlich nur die echt harten, die es im gegensatz zu den anderen wirklich können.
Da kann dann wieder ein Radfahrer direkt vor mir auf der Lerchenfelderstraße einen Stern reissen, mir vors Auto fallen und dem Entgegenkommenden das Rad unter die Reifen schießen. Ich werde das Gefühl ob solcher Aktionen nicht los, dass Radfahrer in Wien im Winter eine gewisse Todessehnsucht haben, bei der sie auch noch rasch einen unbescholtenen Mitbürger ins Unglück stürzen wollen.
und autofahrer, die bei winterlichen temperatueren sämtliche gesetze zur verkehrssicherheit und der physik orientieren, gefährden andere personen natürlich überhaupt nicht.
sind ja nur tonnenschwere blechungetüme, die zu schnell und mit zu wenig sicherheitsabstand bewegt werden!
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