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Manchmal öde, manchmal an der Grenze zur Peinlichkeit, manchmal ganz gelungen, selten inspirierend - so lauten die Erfahrungen der Belegschaften mit den obligaten Weihnachtsreden ihrer Vorgesetzten oder Spitzenmanager. Rhetorik-Trainer meinen natürlich, das liege am mangelnden Rhetorik-Training. Geschickt ihre Zunft verkaufend merken sie auch an, dass es den Rednern selber ja auch meist nicht gut geht, wenn sie merken, dass jeder nur mehr zum Buffet schaut, gähnt oder irgendwas zum Anlehnen sucht. Und das Geheimnis, dass die Festrede nicht zur lästigen Pflichtübung für alle wird?
Was der Redner sagt, gilt als zweitrangig. Viel wichtiger, sagen die Fachleute, seien Aufbau und dramaturgische Gestaltung. Zuallererst aber gehe es um das Gewinnen von Sympathien. Das mag in Zeiten, in denen Chefs nicht gerade Mangel an schlechten Nachrichten für ihre Belegschaften haben, etwas schwierig sein, trotzdem: "Redner gewinnen die Sympathie der Zuhörer vor allem dadurch, dass sie authentisch wirken. Dafür muss die Rede auf den Leib geschneidert sein. Erbsenzähler, die sich als Witzbold präsentieren, sind ebenso wenig glaubwürdig wie bekannte Einzelkämpfer im verbalen Verbrüderungsakt", sagt der deutsche Rhetorik-Trainer Ingo Vogel. Also gehen die Zuhörer gleich auf Distanz.
Für alle Fälle im Advent hier die zehn Tipps zum Planen, Vorbereiten, Halten einer Rede:
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Das ist kein einfaches Thema. So eine Rede zu halten, während die anderen schon trinken, netzwerken und eigentlich nicht gestört werden wollen. Auf der anderen Seite ist so eine Rade auch eine wunderbare Chance einen guten Eindruck zu hinterlassen. Sollte wirklich öfter dafür genutzt werden. Aber da muss man sich dann eben auch sehr gut auf so einen Auftritt vorbereiten.
Ähnliches gilt auch für Rede-Auftritte bei Charity-Events. Das kann man eben auch nicht so einfach nebenbei erledigen, zumindest nicht ohne Risiko.
http://tinyurl.com/9wwydlh
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