Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
vergrößern 645x430Im Zentrum der 20-Jahr-Feier von Disneyland Paris stand das Sleeping-Beauty-Castle, ein Mix aus Neuschwanstein und Kreml.
Lässig ans Gemäuer der Pont Neuf gelehnt, den Eiffelturm bei Sonnenuntergang im Hintergrund: klassisches Sujet à la "Ich war in Paris" - aber nicht mehr das häufigste. Ein zwiebeltürmiges Märchenschloss, von Peter Pan und der Glöckchenfee umsaust, von Balu dem Bären angetanzt und der bösen Königin verwünscht - das ist nun gefragt.
Disneyland Paris feierte heuer seinen 20. Geburtstag und lässt den Pariser Louvre und Eiffelturm an Besucherzahlen mittlerweile weit hinter sich: Seit der Eröffnung im April 1992 kamen mehr als 250 Millionen Menschen nach Marne-la-Vallé, einer "ville nouvelle" 30 Kilometer entfernt von Paris, wo sich das europäische Disney-Universum entfaltet.
Während der sechsmonatigen Feierlichkeiten regnete es vor allem innerhalb des Vergnügungsparks Geburtstagswünsche: auf Flaggen des Captain Hook'schen Piratenschiffs und auf Bannern in den Mäulern der König der Löwen-Giraffen. Bei Einbruch der Nacht wurde das lichtbespielte Sleeping-Beauty-Schloss zur Hauptattraktion: In eigens choreografierten Shows geriet Peter Pan auf der Jagd nach seinem Schatten in ein wildes Medley aus Disney-Filmen und -Charakteren. Feuer-, Wasser-, Lasershow - jeder Moment musste den vorhergehenden übertrumpfen.
In seinem Jubiläumsjahr brach der Vergnügungskomplex jedenfalls erneut Rekorde: 16 Millionen Menschen statteten der bekanntesten Maus der Welt einen Besuch ab. Allein: Es fehlen rund 85 Millionen Euro auf schwarze Zahlen; Gewinn machte man zuletzt 2008.
Doch trotz der roten Zahlen zeigt sich das Unternehmen guter Dinge. Ein weiterer Vergnügungspark ist geplant, und man will noch Monumentaleres in die Landschaft pflanzen: Mit "Villages Nature" soll hier 2016 ein umweltfreundliches künstliches Dorf eröffnet werden und "Urlaub im grünsten Herzen der Natur" ermöglichen. Nur sechs Kilometer von Mickey Mouse entfernt und praktischerweise direkt an der Autobahn A4. Hier soll der Großstadtmensch wieder in Harmonie mit der Natur leben. Nachhaltiger Tourismus ist das Schlagwort: Keine Autos und nur Naturfreundliches kommen auf das Areal.
Ist von Disneyland die Rede, meint man landläufig die zwei bereits existierenden Areale Disneyland-Park und Walt-Disney-Studios, tatsächlich hat sich Disney aber auf 2000 Hektar ein eigenes, kleines Reich geschaffen. 1987 unterzeichneten die Walt Disney Company und die französische Regierung eine Vereinbarung über die Entwicklung der Region - halb privat, halb staatlich. Es gibt wohl nur wenige Fälle, in denen ein Unternehmen so viel Einfluss auf die Planung einer so großen Fläche hatte.
Zu den Besuchern zählen längst nicht mehr nur Familien. Vor dem "Tower of Terror" oder dem Tempel von Indiana Jones stehen immer öfter auch händchenhaltende Paare an, die hier nicht nur Mickeys, sondern auch das Jubiläum ihrer Beziehung feiern. Die lokalen Hotels sind mittlerweile sogar auf Geschäftsleute vorbereitet.
Das Magic Circus etwa, das hier von der österreichischen Gruppe Vienna International Hotels and Resorts betrieben wird, bietet acht Konferenzräume. Zur Teambildung bietet sich dann logischerweise eine Schnitzeljagd im Vergnügungspark an. Die fast 400 Zimmer des Hauses sind so wie die Eingangshalle und die Restaurants üppig mit Zirkusmotiven geschmückt. Auf dem Weg zum Frühstücksbuffet kommt man an dekorierten Pferdeattrappen und einem riesigen Karussell vorbei.
Das Hotel Dream Castle gleich nebenan will dagegen klassischer sein. Es ist einem Schloss aus dem 17. Jahrhundert nachempfunden, also isst man hier im Musketier-Restaurant, trinkt an der Excalibur-Bar und bewohnt die Baron-von-Münchhausen-Suite.
Bis in die Hotels hinein wird letztlich deutlich, wie die DisneyWelt funktioniert: Burschen laufen in diesem Universum in Piratenkluft herum und Mädchen in Prinzessinnenkleidern. Die Inszenierung ist konsequenter als bei jedem Live-Rollenspiel. In der riesigen Familien-Suite des Dream Castle gibt es zudem ein Buben- und ein Mädchenzimmer. Das eine ist voll mit Auto- und Abenteuer-Spielzeug, das andere geht über vor rosa Tüll und Plüsch. Ein kleiner Basketballkorb am Stockbett der Mädchen rettet dann doch noch die Gender-Performance. (Julia Grillmayr, Album, DER STANDARD, 8.12.2012)
Link
Martin Prinz hat eine Villa an der Côte d'Azur bezogen. Dort schaute er zwischen Himmel und Meer, suchte einen Horizont und fand die perfekte Illusion
Bei einer Wanderung zu den Kalvarienbergen erzählt die Bretagne die Geschichte einer Passion, hart wie Granit
In Paris gibt es zahlreiche Starbucks-Filialen. Die geplante Eröffnung eines weiteren Lokals im Stadtviertel Montmartre sorgt nun für wütende Proteste
Als Kulturhauptstadt 2013 will Marseille die Bürgerbeteiligung an kreativen Prozessen nachhaltig verankern
Die französische Region Cognac genießt Obsorge von ganz oben. Das edle Destillat ist nämlich wieder sehr gefragt
In einem verschlafenen französischen Bergdorf wurden wieder Wölfe gesichtet - Touristen freut das, die Hirten weniger
Die Normandie ist ein Erinnerungs- und ein Sehnsuchtsort, reich an Bildgeschichten und Zeitgeschichte
Die Zeit, in der die Besatzungen der Yachten den Luxus ihrer Schiffe genießen, ist der Herbst. Die Eigner sind abgereist, die Crew hält die Stellung
Ende September tragen die antiken Rennyachten der Régate Royale ihren letzten Bewerb an der Côte d'Azur aus. Saisonausklang mit Gelassenheit
Die ersten elf ausgezeichneten Hotels sind in Paris, Bordeaux, Evian und Courchevel
Stadt, Land, Fluss - ein Streifzug durch das Land, Schlösser, Kirchen und Sehenswürdigkeiten
In der Ardèche paddeln Naturburschen durch wilde Canyons – und Kräuterhexen mixen Biokosmetik aus Eselsmilch
Mit dem Hausboot auf den Kanälen und dem Fahrrad in Richtung Küste zur Karibik der Bretagne - den Glénan-Inseln
Im Burgund wird eine Burg mit den technischen Mitteln und Materialien des 13. Jahrhunderts gebaut
Die Sakralbauten und Schlösser mögen ja schlichter sein als im Rest Frankreichs - Bei Tisch enthaltsam zu bleiben ...
Hund und Esel muss man nicht erst mitbringen zu einem Urlaub in den französischen Cevennen. Rast und Einkehr für Mittelgebirgsfexe
Nicht weit von den höchsten Dünen Europas befinden sich berühmte Austernbänke. Für Ostréiculteur Claude beginnt bald wieder seine Lieblingssaison
Frankreichs Département Nord präsentiert sich als Kulturregion: Statt auf Webereien und Zechen trifft man immer öfter auf Museumsprojekte
Vom Niemandsland mitten in Paris bis in die mittelalterliche Dordogne - Eine Bilderreise durch Frankreich
Lichterketten und Tannenbäume an jeder Straßenecke - Die Stadt im französischen Elsass darf sich zu Recht als Weihnachtshauptstadt bezeichnen
Die elsässische Hauptstadt hat Tomi Ungerer, dem Grafiker, Illustrator und Sohn einer Uhrmacherfamilie ein eigenes Museum gewidmet
Dieser Tage macht die Tour de France Station in der Region Franche-Comté. Klaus Taschwer hat die Gegend und ihre Architekturdenkmäler beradelt
Skigebiet Megeve in Freiluftmuseum verwandelt - Neun Original-Skulpturen des Künstlers ausgestellt
D'Artagnan kennt jedes Kind. Doch nur wenige wissen, dass er aus der Gascogne stammt. Daher wird im Dörfchen Lupiac jetzt groß gefeiert
Hallo Allerseits!
Ich kann Euch nur sagen,traumhaft!
Ich war kürzlich dort.
Ich habe ebenfalls zum Thema "Freizeitparks"
auf meinem Blog recherchiert.
Schaut doch mal drauf,wenn Ihr mögt.
http://primafreizeitparks24.com
Ich würde mich freuen!
Herzlichst
Heiner Kämpken
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.