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vergrößern 645x430Der Demmerkogel ist für Wanderer ohne große Anstrengung zu erreichen.
Info:

Gesamtgehzeit 3¼ Stunden, Höhendifferenz 400 m. Aussichtswirt in Höch und einige Buschenschenken. ÖK25V Blatt 4111-West (Arnfels), Maßstab 1:25.000; Wanderkarte Kitzegg-Sausal, Maßstab 1:15.000. Wenn die Warte nicht offen ist (häufig an Wochenenden), erhält man den Schlüssel beim Aussichtswirt.
Der Demmerkogel in der südlichen Steiermark ist ein bekannter und beliebter Aussichtsberg. Von der Warte auf dem höchsten Punkt genießt man eine einmalige Rundsicht, die bis zur Koralpe und zu den Bergen um Graz reicht. Zu sehen sind weiters ein Teil der Oststeiermark, das Sulmtal, die Windischen Bühel und der Grenzkamm zu Slowenien mit der ziemlich markanten Heiliggeistkirche (Sveti Duh) am Osterberg.
Wahrscheinlich gab es in der Region schon in prähistorischer Zeit einen befestigten Beobachtungsstand, denn der Name der nahegelegenen Ortschaft Kitzeck leitet sich vom althochdeutschen kiesen ab, das beobachten oder ausspähen bedeutet. Zudem wies das Sulmtal in keltischer Zeit eine dichte Besiedelung auf, bei Kleinklein gibt es zahlreiche Hügelgräber, von denen die wenigsten bisher erforscht wurden.
Der heutige Aussichtsturm wurde im Jahre 1976 an der Stelle einer alten Anlage errichtet, die aus dem Jahre 1926 stammte und dann wegen Baufälligkeit abgetragen werden musste.
Mit Steigeisen zur Rebe
Im Sausal finden sich die höchstgelegenen Weinrieden Österreichs, die bis in eine Höhe von 600 Metern reichen. Die Hänge sind teilweise so steil, dass die Winzer bei der Arbeit Grödeln - kleine Steigeisen - tragen, um nicht ins Rutschen zu kommen. Literaten haben daher den Ausdruck Bergweinbauern geprägt. In den Niederungen, die oft von Kaltluftseen "überflutet" sind, gedeiht der Wein bei weitem nicht so gut wie in den oberen Regionen.
Die Südsteiermark wird nicht selten mit der Toskana verglichen, wobei hier schlanke Pappeln quasi die optische "Funktion" der Zypressen übernehmen. Das Klima auf der Sonnseite des Sausals ist jedenfalls deutlich milder als in vielen anderen österreichischen Regionen, schließlich liegt das Gebiet auf derselben geografischen Höhe wie Meran.
Eine Wanderung zum Gipfel des Demmerkogels stellt an Kondition und Ausdauer keine besonderen Anforderungen, die Wege durch die Weingärten erweisen sich als sehr abwechslungsreich, und die vielen freien Flächen bieten eine gute Aussicht.
Dass man einen Teil der Runde auf Asphalt absolvieren muss, fällt um diese Jahreszeit nicht einmal störend ins Gewicht.
Die Route: Bei der Kapelle an der Wegkreuzung in Altenberg wählt man die Wanderroute 3, die zuerst bergab nach Brudersegg führt. Es folgt ein gemütlicher, längerer Anstieg bis zum Sausalerhof auf dem Zwickl, wo man auf die Wanderroute 2 wechselt, um über den Kalkriegel zum Aussichtswirt in Höch zu gelangen. Gehzeit ab Altenberg eineinhalb Stunden. Rund eine Viertelstunde dauert dann der Anstieg auf der Route 4 zum höchsten Punkt des Demmerkogels und zur Aussichtswarte.
Man bleibt weiterhin auf der Route 4 und wandert den Kamm entlang, dann erreicht man über eine Spitzkehre nach links den Höchtempel. Dort wählt man zu guter Letzt die Route 5, die direkt zurück nach Altenberg, dem Ausgangspunkt, führt. Die Gehzeit ab Demmerkogel beträgt rund eineinhalb Stunden. (Bernd Orfer, DER STANDARD, Album, 8.12.2012)
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hier sind noch einige Bilder vom Demmerkogel von gestern und heute:
http://www.sturmlechner.at/fotos/oes... imwinter12
Es liegt nicht so viel Schnee, dass die Wanderung nicht auch im Winter gemacht werden könnte.
Viel Vergnügen.
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