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Washington - Für 1,5 Milliarden Dollar zum Mond und zurück: Nach dem Vorhaben der privaten Raumfahrtfirma Golden Spike Company sollen Länder die Möglichkeit bekommen, für den Preis von 1,5 Milliarden Dollar (1,16 Milliarden Euro) zwei Personen für zwei Tage zum Mond zu schicken - entweder zu wissenschaftlichen Zwecken oder um das Ansehen der Nation zu fördern. Auch Individuen sollen das Angebot der außergewöhnlichen Rundfahrt nutzen können.
Einige Raumfahrtexperten sehen die Pläne der Firma, die von ehemaligen Mitarbeitern der US-Raumfahrtbehörde NASA betrieben wird, skeptisch. Sie bezweifeln, dass die Firma finanziell dazu in der Lage wäre, die Reisen zum Mond durchzuführen.
Der Präsident der Firma, Alan Stern, hält aber an den Plänen fest: Es gebe bereits mehrere Länder, die Interesse an den Reisen zum Mond signalisiert hätten. Er nannte in diesem Zusammenhang Südafrika, Südkorea und Japan. Auch eine sehr reiche Person soll demnach bereits Interesse bekundet haben.
Gäbe es genügend Investoren könne die erste Mission bereits 2020 stattfinden, hieß es. Anfänglich würde der Flug zum Mond freilich noch sieben bis acht Milliarden Dollar kosten, erst später würde man die Mission zu einem günstigeren Preis anbieten könne. (APA, 7.12.2012)
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einige meiner kollegen haben bereits je fünf euro in meinen alten hut gelegt und mir aufrichtig "viel sammelglück" gewünscht.
(wär' ja für uns alle ein traum, wenn wir unseren "lieben" chef auf den mond speditieren könnten - dort kann er dann selbst eine sammelaktion für seine rückreise starten)
naja, so rein theoretisch könnte man mit den 1,5 Milliarden ja auch ein paar Menschenleben retten.........
http://www.aerzte-ohne-grenzen.at/spenden/s... zAodynEAew
"Gäbe es genügend Investoren könne die erste Mission bereits 2020 stattfinden, hieß es."
Auch wenn die Wahrheit wehtut: Geld allein fliegt nicht zum Mond. Auch wenn ich von heute auf morgen 200 Milliarden aufbringe, bringt mir das überhaupt nichts. Man braucht immer noch eine riesige Rakete, eine Rakete, die größer ist als alle gängigen Raketen. Und die muss erst entwickelt werden.
Unter größtmöglicher Vermeidung von Entwicklungskosten ist eine Mondlandung heute um unter 10Mrd. machbar. COTS ist die "Zauberformel". anders als 68 gibt es heute erprobte Trägersysteme. Um 1,5Mrd. bekommt man 4-5 Delta IV Heavy Starts = über 50t ins GTO. Man muss die Nutzlast nur aufteilen - die letzte Fuhre ist das Personal.
Gewichtseinsparungen gegenüber Apollo sind immens - die Shuttle Brennstoffzellen waren schon 10x leistungsfähiger als die von Apollo und das war in den 80ern = immense Gewichtsersparnis. Man braucht kein Personal im CM - geht automatisch. Und beim Lander erprobte Proportionen mit modernen Materialien und Computern.
Der Schlüssel liegt in der Vermeidung von Entwicklungskosten.
also ist die technologie ja nicht ganz unbekannt. und um 200mrd finde ich wahrscheinlich auch ausreichend ingenieure, die für mich arbeiten. und zulieferer...
Stimmt schon, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die NASA ihre Pläne für die Saturn V einfach so herausrückt. Und selbst wenn: Die Rakete war eine sicherheitstechnische Katastrophe, quasi mit heißer Nadel im Kalten Krieg gestrickt. Nur die Pläne zu übernehmen und zu bauen wäre sehr verantwortungslos.
????
Das Saturn I, IV und V System hat bei 33 Starts eine 100% Erfolgsrate. Trotz 2 Blitzschlägen(!) samt ausfall von Energieversorgung und Teilen der Steuerung, trotz Triebwerksausfällen...
Wirklich eine Meisterstück von Wernher von Braun mit genug Sicherheitsreserven um auch bei Problemen nicht gleich auseinander zu fallen oder vom Kurs abzukommen.
WvB hat genau gewusst, dass das Programm tot ist wenn das Ding nicht funktioniert - und genau das ist den Sowjets mit der N1 auch passiert.
Das Wettbieten um den günstigsten Schritt in den Weltraum hat begonnen :-)
http://www.slimlife.eu/wordpress/?p=593
wenn ich den mars viel billiger haben kann:
http://derstandard.at/135320847... rs-gesucht
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