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Quelle: NASA Earth Observatory/NOAA NGDC
Die US-Raumfahrtbehörde NASA hat am Mittwoch einen bisher beispiellosen Blick auf die Erde bei Nacht veröffentlicht. Das aus zahllosen Einzelaufnahmen zusammengesetzte Komposit zeigt unseren Planeten ohne Wolkendecke, aber dafür mit Myriaden unregelmäßig verteilter Lichtpunkte. So sind die strahlend hellen Lichtnester in Ballungsräumen ebenso detailreich erkennbar, wie die im Vergleich dazu tiefe Finsternis in großen Teilen Afrikas und Südamerikas.
Die Bilder kommen vom "Suomi NPP", einem neuen Satelliten, der von der NASA und der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) gemeinsam betrieben wird. Die Sensoren des Satelliten sind empfindlich genug, dass sie sogar den Schein eines einzelnen Schiffes im Meer aus dem Orbit in über 800 Kilometern Höhe registrieren können. Die NASA hat neben einigen hochauflösenden Detailaufnahmen der nächtlichen Erde auch mehrere Videos und Animationen von der dunklen Seite des Globus' auf ihre Website gestellt:
--> NASA: Satellite Reveals New Views of Earth at Night
(red, derStandard.at, 06.12.2012)
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es sind unsere steuergelder die in den himmel gestrahlt werden. licht wo man es nicht braucht - schlecht für die umwelt, tiere und den menschen. hervorragend recherchiert auf den international renommierten seiten d. tiroler umweltanwaltschaft: http://www.hellenot.org
es spricht sich gottseidank herum, dass n. jeder kirchturm mit 1000W angestrahlt, und jedes einkaufszentrum nach 24:00 in den himmel strahlen muss... intelligentes beleuchtungsdesign ist keine hexerei mehr, spart langfristig steuergelder, reduziert CO2 emissionen. wie wunderschön die welt ohne lichtverschmutzung ist... immer wieder sehenswert (atacama, chile): http://newswatch.nationalgeographic.com/2012/02/2... ry-nights/
und htt
Das muss man auch berücksichtigen, wenn man sich in frühere Epochen zurückversetzt: erstens war der Nachthimmel viel beeindruckender als heute, zweitens hat es nachts nicht nur keine Lichtverschmutzung, sondern so gut wie gar kein Licht gegeben. Man hat im Licht der Sterne leichte Arbeiten im Freien verrichten können, so hell war es für die an die Dunkelheit gewohnten Augen.
Dass da die Sterne ein ganz anderes Gewicht hatten, ist naheliegend. Noch dazu wusste man ja nicht, ob die 100m weit weg sind oder mehr? Die hätte ich auch angestarrt, Mythen erfunden, ihre Bewegungen studiert, sie benannt und gruppiert.
und http://www.wired.com/wiredscie... n-the-sky/
Tenerifa und LaPalma haben seit vielen Jahren aufgrund der Observatorien ein Lichtschutzgesetz das direkt in den Himmel strahlende Lichtquellen verbietet. Clever. Übrigens wird auch in Österreich an "Dark Sky" Parks in Nationalparks gearbeitet. Andernorts zB in US Nationalparks schon gut gehende Attraktionen. Eine neue Untersuchung zeigt, dass dort "Skywatching" Programme mittlerweile am beliebtesten sind. Viele Amis wollen wieder einmal einen schönen Sternenhimmel sehen, was in US Städten lange schon nicht mehr geht :)
Einhelliges, ehrfürchtiges Staunen bei jedem Hüttensilvester im hintersten Sellraintal. "Der Himmel zum greifen nah", "noch nie so viele Sterne gesehen", oder "bei uns sehen wir nur zwei drei" sind jedes mal zu hören!
auch nettes bild.
http://www.flickr.com/photos/gs... otostream/
Wenn man ein weniger exponiertes Plätzchen für den Urlaub sucht, sind solche Karten nicht die schlechteste Wahl der Mittel.
Allerdings frage ich mich jetzt wirklich für was Frankreich gut 50 Atomkraftwerke braucht. Für die Beleuchtung scheinbar nicht..
Danke für die Erklärung der hellen Flecken in Westaustralien durch 'Turl' weiter unten. Buschfeuer klingt plausibel. Aber im Meer bei Südkorea kommt mir etwas seltsam vor. Die Insel Jeju (Jejudo?) südlich der koreanischen Halbinsel kann man schön erkennen. Aber südlich von Jeju befindet sich mitten im Meer ein größeres helles Gebiet und es hat eine Ostgrenze, wie mit dem Lineal gezogen. Japan kann es nicht sein, denn die Insel Kyushu liegt weiter östlich und
Okinawa liegt weiter südlich. Und auch im Meer vor Ulsan und Busan gibt es viel Licht. Können das Lichter von Schiffen sein?
Ich glaube nicht, dass das Schiffe sind. So viel Licht machen die auch nicht und so dermaßen viele Schiffe gibts wohl auch nicht auf der Welt. es scheint mir eher irgendeine Art Aufnahme-, Sensor- oder Be- oder Verarbeitungsfehler zu sein.
Auch die Buschfeuer kommen mir spanisch vor. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es so viele sind und so intensiv. Ich könnte mir aber vorstellen, dass es hier und dort nicht kleine Industriegebiete gibt, wo eben auch nachts gearbeitet wird, Bergbau und so Zeugs. Zwischendrin die ein oder andere Stadt. Alle Lichter erklärt das aber auch nicht.
Na, dort ist *nix*.
Also gar nix.
Das eine oder andere Bergbaugebiet erklärt diese Lichter keinesfalls und "Städte" gibt's dort nicht. Wenn man sich Perth oder Sydney anschaut und das vergleicht mit diesen Lichtern ist das entweder nur durch Buschfeuer erklärbar oder durch einen Fehler.
Menschliches Licht ist dort nicht vorhanden. Zumindest keinesfalls in dieser Dichte und Intensität.
ich denk auch, dass da einige fehler in der karte drin sind; @ westaustralien: da gibts auch keine büsche, sondern nur wüste; siehe zb panoramio "gibson desert" ( http://www.panoramio.com/map/#lt=-... b=1&pl=all )! @ meere: KA; @ äusserster norden+süden: durch die gewählte karten-projekzion erscheinen dort die lichter generell grösser, als sie in wirklichkeit sind.
Die massive Anzahl von Buschfeuern im westen Australiens hat mich zunächst auch verwirrt, aber das VIIRS von 'Suomi NPP' wurde (unter anderem) auch genau dafür entwickelt:
http://npp.gsfc.nasa.gov/viirs.html
Außerdem wurde die "Black Marble" aus den besten Aufnahmen aus einem längeren Zeitraum zusammengesetzt. Vielleicht hat sich da in der Abbildung das eine oder andere Buschfeuer "angesammelt" obwohl halt nicht alle gleichzeitig gebrannt haben.
Andererseits passt es aber auch gut zu einer Karte vom 17.09.2012 auf der das OMPS von Suomi NPP
http://npp.gsfc.nasa.gov/omps.html
die Aerosol-Konzentration verzeichnet hat:
http://npp.gsfc.nasa.gov/science/s... ction.html
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