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Kim Schmitz
Der Gründer des Internet-Speicherdienstes Megaupload, Kim Schmitz, darf den neuseeländischen Geheimdienst wegen unrechtmäßiger Ermittlungen gegen ihn verklagen. Der Oberste Gerichtshof des Landes machte am Donnerstag den Weg für einen Prozess frei und ordnete an, dass die Ermittler Informationen über die Zusammenarbeit mit ausländischen Behörden offenlegen müssen. Das Urteil zeige, dass die Demokratie in Neuseeland funktioniere, schrieb Schmitz auf Twitter. Er will den Geheimdienst GCSB und die Polizei wegen illegaler Beschattung verklagen.
Nach Ansicht des Gerichts handelte der GCSB unrechtmäßig, als er Schmitz beschattete, bevor die Polizei Anfang dieses Jahres sein Haus in Auckland durchsuchen ließ. Schmitz wurde dabei vorübergehend festgenommen, später jedoch gegen Kaution auf freien Fuß gesetzt. Als Einwohner Neuseelands hätte er nicht zum Ziel von Ermittlungen der Behörde werden dürfen, erklärte das Gericht. Die illegale Beschattung war im September öffentlich geworden. Regierungschef John Key entschuldigte sich für den Vorfall.
Die USA verlangen die Auslieferung des gebürtigen Deutschen, weil sie ihm vorwerfen, mit Megaupload gegen das Urheberrecht verstoßen zu haben. Die Seite bot ihren Nutzern an, Daten im Internet zu speichern und mit anderen zu teilen. Der Dienst wurde auch dazu genutzt, Kopien etwa von Musik, Filmen und Software zu verbreiten. Die USA beschuldigen die Verantwortlichen, unrechtmäßig 140 Millionen Euro angesammelt zu haben. Sollte Schmitz vor ein US-Gericht gestellt werden, drohen ihm bis zu 20 Jahre Haft.(APA, 06.12. 2012)
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dass er in den USA für "Vergehen" vor Gericht gestellt werden soll, die in seinem Heimatland zumindest teilweise gar keine sind. Wenn z.B. ein US-Amerikaner eine Nazi-Seite betreibt, dann wird Österreich auch kein Auslieferungsansuchen stellen, obwohl Wiederbetätigung in Österreich verboten ist. Oder, ganz extrem, wenn sich eine Frau hier scheiden lässt und die dann zur Steinigung in irgendeinen mittelalterlichen Staat ausgeliefert wird, wo auf die Scheidung für die Frau die Todesstrafe steht...
Das US-Recht gilt eben in den USA und sonst nirgendwo und wie auch immer der Kim persönlich drauf sein mag, dafür, dass er darauf pocht, nicht nach US-Recht behandelt zu werden, kann man ihm nicht böse sein.
Wäre er ein Robin Hood, der gegen die böse Verlagsmafia kämpft, dann würde er sein Geld ja den Künstlern geben, die von den Royalties, die die großen Firmen einstreichen, genau nix sehen.
Tut er aber nicht, sondern finanziert damit seinen großspurigen Lebensstil. Ergo: UNSYMPATH!!!
sondern darum, ob die US Contentindustrie - der die US Regierung und Justiz scheinbar komplett hörig sind - weltweit Personen über die jeweiligen lokalen Geheimdienste bespitzeln darf, diese dann wegen Vergehen gegen US Gesetze verhaften, ausliefern und von einem US Gericht verurteilen lassen darf.
Ob Herr Schmitz sympathisch ist oder nicht steht hier nicht zur Debatte.
ich weiß nicht ob er arrogant ist
aber anscheinend wurde er vom staat und der justiz ungerecht behandelt...und es ist eine wohltat zu sehen wenn die institutionen einer demokratie einen einzelnen bürger vor der staatsmacht zu schützen scheinen...das gefällt mir...egal was der gemacht hat oder wer er ist
oder sind sie dafür dass er ungerecht behandelt wurde, nur weil er arrogant ist???
Einen Service wie megaupload hätte ich mir von der Film- und Musikindustrie gewünscht.
Riesiges, aktuelles Angebot an Filmen und Serien in Originalsprache, schnelle Server, Flatrate zum günstigen Preis ohne DRM-verdongelte Files.
So bietet halt der Kim was die Leute wollen.
daß die Manager von BMW, oder Mercedes etc etc verhaftet werden, wenn jemand in einem solchen Auto einen Bankraub verübt ???
Im übrigen frage ich mich, was das vielgepriesene Cloud-Computing ( zur Verfügung stellen von Speicherplatz im Netz inkl. Freigabe ) von Herrn Schmitz unterscheidet ?
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