"Sie sind mir nicht Wurst"

Ansichtssache8. Dezember 2012, 11:54
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foto: heribert corn
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Irmgard Butter
Verlagsmitarbeiterin

"Früher gab es Butter-Sprüche schon öfters - wie zum Beispiel 'Alles in Butter' oder 'Reich mir die Butter'. Mittlerweile höre ich so was fast gar nicht mehr. Nur, wenn man mich noch nicht so lange kennt und der Name noch ungewöhnlich ist. Trotzdem ist er im Gegensatz zu anderen Namen schon so eine Art Marke, die man mit sich trägt. Die Leute merken sich den Namen einfach leichter. Ich komme ursprünglich aus Gaming, bei Scheibbs im Mostviertel, wo viele andere Familien genauso heißen. Allein zwei Lehrer meiner alten Schule hatten denselben Namen wie ich. In unserer Familie ist die Namensverwandtschaft mit der essbaren Butter übrigens über einen Schreibfehler entstanden, der bei meinem Großvater passiert sein dürfte. In den vorherigen Generationen hießen wir nämlich noch Buder mit einem 'd' statt Doppel-'t'. Ich würde zwar nicht so weit gehen, zu sagen, dass ich meinen Namen auf keinen Fall hergeben würde - den bekannten Spruch kann ich anderseits aber schon unterschreiben: 'Butter kann durch nichts ersetzt werden'."

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