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Was die Weihnachtsgeschenke betrifft, so lautet das Motto der Österreicher: "Nur Bares ist Wahres".

Das Fondue ist am "Heiligen Abend" der kulinarische Dauerbrenner - immerhin wird es von 29 Prozent der Befragten präferiert.

Süßes in Form eines Vanillekipferls haben 60 Prozent der Österreicher am liebsten.
Wiener Neudorf - Das Schönste an Weihnachten ist für Herrn und Frau Österreicher das Feiern im Kreise der Familie, lautet ein zentrales Ergebnis der aktuellen Weihnachts-Studie von Marketagent.com. Für 61 Prozent der insgesamt 502 Befragten stellt dies den schönsten Aspekt am „Heiligen Abend" dar. Am zweitliebsten mögen die Österreicher in dieser Zeit das festliche Dekorieren (35 Prozent), an dritter Stelle folgen gleichauf die besinnliche Stimmung und mit Geschenken Freude zu bereiten (je 24 Prozent).
Am liebsten würden die Österreicher auf die Kommerzialisierung von Weihnachten (38 Prozent), die überfüllten Geschäfte (32 Prozent), den alljährlichen Stress vor den Feiertagen sowie die schon im Spätherbst montierten Weihnachtsdekorationen (je 29 Prozent) verzichten. Die Dauerberieselung mit Weihnachtsmusik gehört noch für jeden Fünften zu den unliebsamsten Dingen (20 Prozent) rund um das große Fest.
Das schönste deutschsprachige Weihnachtslied stellt für die Österreicher "Stille Nacht, Heilige Nacht" dar. Knapp zwei Drittel der Befragten können sich den Heiligen Abend schlichtweg nicht ohne dieses Lied vorstellen (63 Prozent). Ebenfalls sehr beliebt: "Leise rieselt der Schnee" mit 29 Prozent der Stimmen, gefolgt von "O Tannenbaum" (19 Prozent), "Es wird scho glei dumpa" (17 Prozent) und "Ave Maria" (15 Prozent). Unter den nicht-deutschsprachigen Weihnachstliedern polarisiert "Last Christmas" am stärksten. Der musikalische Dauerbrenner liegt sowohl bei den beliebtesten (30 Prozent), als auch bei den unbeliebtesten (21 Prozent) nicht-deutschsprachigen Weihnachtsliedern unangefochten an der Spitze.
"Die Österreicher finden zu Weihnachten am liebsten Bargeld oder Gutscheine unterm Christbaum, wobei man die Jüngeren mit Barem, die Älteren mit Gutscheinen am glücklichsten macht", erklärt Thomas Schwabl, Geschäftsführer von Marketagent.com.
Besonders beim weiblichen Geschlecht ist man am Heiligen Abend auch mit dem Schenken von Ausflügen oder Reisen gut beraten, die ebenfalls ganz oben auf der Beliebtheitsskala der Weihnachtsgeschenke zu finden sind (30 Prozent).
Mit etwas Abstand folgen Tickets für Konzerte, Veranstaltungen oder Events (21 Prozent) sowie Bücher (20 Prozent) als gern empfangene Präsente. Aber auch Selbstgebasteltes liegt in der Gunst der Österreicher noch relativ weit vorne (15 Prozent). Dagegen gelten Wein beziehungsweise Spirituosen (22 Prozent), Haushaltsgeräte (21 Prozent) und Antiquitäten (20 Prozent) als die drei ärgerlichsten Geschenke.
Fondue (29 Prozent), Raclette (25 Prozent) und Fisch (25 Prozent) stehen in der kulinarischen Gunst zu Weihnachten ganz weit oben. Bei jeweils mehr als jedem vierten Befragten gehören diese Gerichte zu den Lieblingsspeisen am 24. Dezember. Tafelspitz (5 Prozent), vegetarische Speisen (4 Prozent) und Sushi (2 Prozent) zählen im Gegensatz dazu kaum zu den Favoriten.
Für etwa jeden dritten Österreicher darf getränketechnisch auf keinen Fall der
obligatorische Kaffee (31 Prozent) sowie der zum Essen oder danach servierte Wein
(30 Prozent) fehlen. Auf den weiteren Plätzen folgen Glühwein (27 Prozent), Punsch (25 Prozent) und Bier (23 Prozent), wobei Frauen mehr zum Punsch, Männer eher zum Bier
tendieren. Ein Glaserl Sekt favorisiert zumindest noch jeder fünfte Befragte (20 Prozent).
Unverzichtbar sind außerdem Weihnachtskekse: Nur 5 Prozent der Befragten geben an, grundsätzlich keine
Weihnachtsbäckerei zu essen.
Quer über alle Altersgruppen am beliebtesten ist das Vanillekipferl mit 60 Prozent Zuspruch. Ebenfalls gerne am Naschteller gesehen werden Lebkuchen (31 Prozent), Linzer Augen (31%), Rumkugeln (28 Prozent) und Kokosbusserl (23 Prozent). Am Ende der Beliebtheitsskala finden sich Husarenkrapferl (4 Prozent), Spitzbuben (3 Prozent) und Eisenbahner, für die sich nur ein Prozent der Befragten begeistern können. (red, derStandard.at, 6.12.2012)
Details zur Befragung:
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Bin als einziger Atheist in der Familie aber ich freue mich jedes Jahr auf Weihnachten.
Gemütliches Beisammensein für einige Tage. Verwandte besuchen, vermehrt Alkohol trinken ;-)
Diese Zeit einmal im Jahr genießen zu können finde ich sehr entspannend.
Btw.: Die Erwachsenen bei uns in der Familie schenken sich nichts, wir sind froh mal wieder beisammen zu sein und die Ruhe genießen zu können. Nur die Kinder/Jüngeren bekommen Geschenke.
über Gruseclowns - ein paar Meta-Kult- und Klischeeebenen sind aber sicher noch drin).
Eigentliche (fromme) Weihnachtslieder mag ich eigentlich gar keine (und ich bin sonst kein Grinch, Weihnachten stört mich eigentlich nicht und ist eh ganz nett), die englischsprachigen "Weihnachtszeitlieder" sind noch erträglicher (Sleighride, Let It Snow! Winter Wonderland, Jingle Bells, Junge Bell Rock...), aber auch nicht mehr zu hören, zumindest den üblichen Versionen.
Das einzige Lied, das ich selber gerne singe, ist The Twelve Days of Christmas.
Was ich (leidlich!) mag, sind Parodien von Weihnachtslieder und schwarzhumorige (vom Typus Grandma Got Run Over By a Reindeer/Grandpa Got Run Over By A Beer Truck.
Ich werde bereits zu alt, da immer noch nach alter tradition lebend.
Am hl abend, karpfen oder hecht.
Am christtag eine gefuellte gans
Am stephanietag truthahn oder ein ganzes schweinskarree.
Fuer mich persoenlich waeren geldgeschenke,sowie gutscheine, toilettartikel, unterwaesche taschentuecher, pyjamas usw. usw. eher eine beleidigung, und daher auch nicht noetig mich damit beschenken zu wollen.
Meiner meinung nach, sollten geschenke liebevoll und verstaendig ausgesucht werden ujnd daran kann man auch erkennen ob der schenkende es gerne macht oder es fuer ihn bloss eine muss-handlung ist.
Ich mag Fondue nicht, muss aber gestehen, dass die Weihnachtsabende mit Fondue (meist wünschen sich das die Kinder) immer besonders gemütlich und unterhaltsam waren. Fondue lässt alle länger beisammensitzen und sogar die pubertierenden Neffen verkriechen sich nicht nach 10 Bissen Schnitzel hinter den Computer, sondern verbringen diesen Abend dann plötzlich gerne im Kreis der "uuruncoolen" Family :)
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