"Guitar Hero 7": Entwicklung endete im "Desaster"

Zsolt Wilhelm
6. Dezember 2012, 14:22
  • "Guitar Hero" liegt weiterhin auf Eis.
    foto: activision

    "Guitar Hero" liegt weiterhin auf Eis.

Neuer Gitarren-Controller funktionierte nicht richtig - Fehlende Vermarktungsstrategie

Die Entwicklung von "Guitar Hero 7" war Anfang 2011 bereits weit fortgeschritten, als schlussendlich Activisions Chefetage dem Gitarrenspiel den Geldhahn abdrehte. Im Februar 2011 legte der Konzern im Rahmen eines umfangreichen Rationalisierungsprogramms das einst Milliarden starke Franchise offiziell auf Eis.

Nicht auf den Punkt

Branchenseite Kotaku zitiert einen Insider, dem zufolge die Entwicklung in einem "Desaster" endete, als sich herausstellte, dass die ersten Prototypen des neuen Gitarren-Controllers nicht wie gewünscht funktionierten. Der Controller verfügte über alle Tasten der originalen "Guitar Hero"-Gitarre mit einer zusätzlichen Taste am Hals und sechs Saiten anstelle der Strum-Bar. Letztendlich sei niemandem eine Möglichkeit eingefallen, die Neuerungen erfolgreich an die Massen zu verkaufen.

Zurück zu den Wurzeln

Etwas Gutes hatte die Entwicklung allerdings doch: So besann sich Hersteller Vicarious Visions darauf, den mit Schlagzeug und Mikrofon aufgeblähten Zubehörappart zu reduzieren und sich wieder ganz auf die Gitarre zu fokussieren. (zw, derStandard.at, 6.12.2012)

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Kotaku

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Schlagzeug == aufgeblähtes Zubehör???

Sry (zw), aber da muss ich widersprechen. Bisher hat jeder, mit dem ich GH gezockt habe, unbedingt ans Schlagzeug wollen - und das auch aus gutem Grund, das ist nämlich gefühlte 10x lustiger als der maue Gitarrencontroller.

Leider ist das Schlagzeug nicht wirklich auf, äh, Dauerbelastung ausgelegt...

Heutzutage kriegt man für 100 Euro eine brauchbare E-Gitarre, für 80 Euro kriegt man Rocksmith von Ubisoft. Mit dem selben Zeitaufwand wie bei Guitar Hero kann damit auch ein Anfänger anständig Gitarre spielen lernen.

Das macht Spaß, nur die unfassbar teuren DLC's stören halt, aber die waren bei Gutiar Hero sicher auch nicht billig.

P.S.: Das Gibson Endorsement ist natürlich hart für einen eingefleischten Strat Spieler, aber es ist zu verkraften. ;-)

Die hätten ruhig noch ein paar Bandspecials wie das GH:Metallica rausbringen können.

AC/DC, Slipknot/Stone Sour oder Rammstein hätt ich mir sicher noch gekauft *gg*

AC/DC war beim Konkurrenten "Rock Band" unter Vertrag.

Jaaaaa, Rammstein, das wäre was gewesen (ich wäre Kunde numero uno gewesen), aber leider sind sie international zu unbekannt. (Können vom Bekanntheitsgrad nicht mit Größen wie Metallica, AC/DC, Aerosmith oder den Beatles mithalten).

In Europa aber allemal.

Und das sich durchaus regionale Games verkaufen, hat man bei SingStar schon gesehen. Da gabs ja für Deutschland ja zig Erscheinungen.

zwei worte: Rocksmith

und das zweite?

[...]

bitteschön

Ganz ehrlich!

Warum verlegt man Musik machen auch noch auf den PC/ Konsole um? Da check ich mir als Interessierter gleich eine Band zwecks der Gaudi oder?

im gegensatz zu guitarhero

sollte man für eine band zumindest die grundlegendsten kenntnisse an der gitarre haben;-)

Pro-Modus in Rock Band war halbwegs nah dran.

Nun, in meinem Alter wandten sich die Meisten dem Musikanstadl und Co zu.

Und ganz allein daheim ist es auch fad. Deshalb benutze ich Band-in-a-Box, dieses "guitarhero" ist doch nur ein Scherz.

Weil die Spiele immer noch leichter sind. Der Belohnungseffekt tritt früher ein und man braucht nicht so viel Ausdauer.
Dass man mit einem echten Instrument auch etwas Brauchbares lernt, ist großteils wohl nicht unmittelbar genug...

Ich hoffe mal sie setzen den Vergleich nicht auch auf CoD oder CS um!

Spätestens seit Rocksmith und der Möglichkeit eine echte Gitarre anzuschließen, sollte wirklich kein Hahn mehr nach diesem Schrott krähen..

naja, es gibt ja immer noch leute die einfach nur ein bissl "gitarre spielen" spielen wollen und gar keine besitzen.
rocksmith ist eine super sache, aber deckt nur einen teil des marktes dieser spiele ab.

die leute hatten halt keinen bock sich ein spiel mit 30 liedern zu kaufen um dann nochmal 100 lieder kostenpflichtig runterladen zu können.

mal abgesehen davon, dass die ganzen klassiker scheinbar zu teuer in der lizenzierung waren.

Echte Gitarre!

Mein Tipp. Die Hälfte der Zeit in eine echte Gitarre investieren! In 1-2 Monaten seit ihr weiter als ihr euch vielleicht vorstellen könnt. Auch wenn man von sich die Meinung hat völlig unmusikalisch zu sein.

guitar hero ist ein gutes beispiel dafür wie schön die welt ohne copyright wäre

fan-made songs zu praktisch allen bekannten titeln gäbs wohl sofort

Dafür bräuchte man aber alle Tonspuren separat. Oder müsste die Lieder neu einspielen.

Man sehe sich nur mal jap. Musikspiele wie z.B. Osu an. Da funktioniert das auch sehr gut.

Das Problem waren definitiv die Songs.

Der Dreier war Spitzenmäßig von der Aufstellung und Präsentation her.

Die ersten beiden waren OK, aber schlecht gecovert, was man denen verzeihen könnte, da die Franchise damals relativ noname war (was man nicht verzeihen kann, ist die Weigerung, ein Remake zu machen und stattdessen ein Encore rausbrachten, was regelrecht nach Faulheit triefte).

Nachfolger

gibts ja jetzt bereits, das ganze nennt sich Rocksmith, mit dem man eine normale E-Gitarre an die Konsole anstöpseln kann (fragt mich nicht wie das funktioniert, Asiaten halt) und so sogar lernen kann, richtig Gitarre zu spielen.

Diesem Plastikknopfgedrücke konnte ich ebensowenig abgewinnen wie die tausenden Youtube-Videos, in denen Through Fire And Flames auf Expert durchgedudelt wurde.

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