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Der Vorstand der Deutschen Telekom hat nach eigenen Angaben keine Pläne für massive Stellenkürzungen. "Es gibt kein neues Programm zum Abbau von Arbeitsplätzen", sagte ein Konzernsprecher am Donnerstag und wies anderslautende Medienberichte als "völligen Unsinn" zurück. Danach soll der Bonner Konzern angeblich über die Einsparung von bis 12.000 Mitarbeitern in den Servicesparten des Unternehmens nachdenken.
Wie der Sprecher weiter sagte, würden bei der Deutschen Telekom seit Jahren Arbeitsplätze sozialverträglich eingespart, an anderer Stelle aber auch wieder neue aufgebaut. Vorstandschef Rene Obermann will über Jobkürzungen überhaupt keine Zahlen mehr nennen. In Deutschland beschäftigt die Telekom, einschließlich der Großkundensparte T-Systems, rund 122.500 Menschen (2011).
In den vergangenen Jahren ist das Inlandsgeschäft der Telekom durch den starken Wettbewerb erheblich unter Druck geraten. Mit preisgünstigen Angeboten beim schnellen Internet bedrängen vor allem die Kabelnetzbetreiber das Unternehmen. Das Management setzt deshalb weiter auf den Ausbau des Glasfasernetzes und möchte bald mit einer neuen Technologie die Kupferdoppelader auf der letzten Meile zum Endkunden noch schneller machen.
Auf dem Investorentag des Unternehmens in Bonn, der am Donnerstagabend in Bonn beginnt, wird Konzernchef Obermann einen Ausblick auf die Strategie in den kommenden Jahren geben. Details zu diesen Pläne will der Vorstand an diesem Freitag auf einer Pressekonferenz erläutern.(APA, 06.12. 2012)
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