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Wien - Die Wiener Landesregierung plädiert für Entspannungsmusik: Sie spricht sich dafür aus, dass die aktuell ausgeschriebene Privatradiolizenz 103,2 an "Lounge FM" geht. Hervorgehoben wird in der entsprechenden Stellungnahme nicht nur, dass sich das Programm des Senders vom bestehenden Angebot abhebt - sondern auch Übersiedlungspläne. Denn Lounge FM beabsichtigt, sich im Media Quarter Marx niederzulassen. Damit stehe die Empfehlung auch im Einklang mit den "standortpolitischen Maßnahmen der Stadt", wie es in dem der APA vorliegenden Papier heißt.
Nach sorgfältiger Analyse, so wird betont, spricht sich Wien für die Erteilung der Lizenz "Wien Innere Stadt (Donaukanal) 103,2 MHz" an die Livetunes Network GmbH von Florian Novak aus - dem hinter Lounge FM stehenden Unternehmen. Bei Veranstaltungen wurde die Frequenz bereits von dem Sender bespielt. Nun empfiehlt die Stadt der Medienbehörde KommAustria, bei der Einrichtung der Frequenz als "richtige" Privatradiolizenz, Lounge FM den Zuschlag zu geben.
Der Sender leiste einen "unverzichtbaren Beitrag zu einer vielfältigen Medienlandschaft", wird versichert. Auch auf die "Verwurzelung in der Wiener Veranstaltungsszene" und der laut Antrag geplanten Schwerpunktsetzung auf lokale Berichterstattung wird verwiesen. Die "musikalischen Parameter" des Programms sind demnach Sanftheit, "Chill Out" und Downtempo-Beats. Da noch dazu heimische Musikproduzenten bevorzugt werden sollen, würde ebenfalls ein deutlicher "Gegenakzent" zu Mainstream-Radios gesetzt, betont die Stadt.
Nicht erwähnt wird in dem Antrag, dass Lounge FM seit heuer einen neuen Miteigentümer hat: Das der Wiener SPÖ nahestehende Echo Medienhaus übernahm im Februar 12,55 Prozent an der Gesellschaft. Allerdings: Schon lange vor dieser Beteiligung, nämlich im Jahr 2005, hat sich Wien bereits für Lounge FM eingesetzt und die Zuteilung einer Lizenz empfohlen - damals jedoch vergeblich. Zu hören ist der Sender trotzdem bereits jetzt wienweit, nämlich via UPC-Telekabel. (APA, 6.12.2012)
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Deshalb sollte LoungeFM schon aus etablierten Gründen darauf weiter senden.
Wieso sendet eigentlich Superfly nicht auch wie LoungeFM bei UPC-Telekabel.
106,1 MHz (ex. RÖI) wäre da schon seit langem frei und könnte deshalb jederzeit ohne viel techn. Aufwand darauf aufgeschaltet werden.
LG
Franz aus Wien
Vermutlich verlangt UPC etwas für die Weiterverbreitung, und Superfly hat kein Interesse daran, auch nur einen Euro dafür zu bezahlen. Mit terrestrischem UKW + Internet-Stream, was allen frei zugänglich ist, dürfte auch annähernd 100% technische Reichweite in Wien erzielt werden.
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