Thailands Ex-Premier muss sich wegen Mordes verantworten

6. Dezember 2012, 10:27
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Anklage im Zusammenhang mit Unruhen 2010

Bangkok - Der frühere thailändische Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva muss sich im Zusammenhang mit den blutigen Unruhen 2010 wegen Mordes vor der Justiz verantworten. Gegen ihn und seinen damaligen Stellvertreter Suthep Thaugsuban werde in der kommenden Woche Anklage wegen Mordes erhoben, teilten die zuständige Ermittlungsabteilung im Justizministerium sowie Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit.

Demnach müssen sich Abhisit und Suthep wegen des Todes eines Taxifahrers verantworten, der von der Armee erschossen worden war.

Die Entscheidung für die Anklage sei auf der Grundlage Zeugenaussagen sowie eines Urteils gefallen, demzufolge der Taxifahrer von thailändischen Soldaten erschossen wurde, hieß es weiter. Der damalige Regierungschef und sein Vize würden zum 12. Dezember zur Anhörung vor Gericht geladen. Bei den wochenlangen Protesten der sogenannten Rothemden gegen die damalige Regierung waren im Frühling 2010 mehr als 90 Menschen getötet und 1900 weitere verletzt worden. (APA, 6.12.2012)

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    Bei Protesten der Rothemden 2010 kamen 90 Menschen ums Leben. Die damalige Regierung wird nun zur Verantwortung gezogen.

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