Fernost-Leitbörsen schließen uneinheitlich

6. Dezember 2012, 12:50
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Arbeitslosigkeit in Australien überraschend gesunken

Tokio - Die Leitbörsen in Fernost haben am Donnerstag ohne gemeinsame Richtung geschlossen. Der Nikkei-225 Index in Tokio verteuerte sich um 76,32 Zähler oder 0,81 Prozent auf 9.545,16 Punkte. Der Hang Seng Index in Hongkong fiel leicht um 21,10 Zähler (minus 0,09 Prozent) auf 22.249,81 Einheiten. Der Shanghai Composite sank ebenso geringfügig um 2,67 Punkte oder 0,13 Prozent auf 2.029,24 Punkte.

Uneinheitlich schlossen auch die Märkte in Singapur und Sydney. Der FTSE Straits Times Index beendete den Handel bei 3.078,20 Zählern mit einem minimalen Plus von 2,28 Punkten oder 0,07 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney schwächte sich hingegen um 12,3 Zähler oder 0,27 Prozent auf 4.515,70 Einheiten ab.

Positiv wirkten laut Händlern vor allem Nachrichten aus den USA: US-Präsident Barack Obama hatte sich zuversichtlich gezeigt, dass eine Einigung im Budgetstreit mit den Republikanern im besten Falle innerhalb einer Woche möglich sei. Zudem fielen die Auftragseingänge der US-Industrie im Oktober und der ISM-Index für den Dienstleistungssektor im November überraschend gut aus.

In Australien wurde zudem bekannt, dass die Arbeitslosigkeit im November von 5,4 Prozent im Vormonat auf 5,2 Prozent gesunken war. Experten hatten einen leichten Anstieg auf 5,5 Prozent erwartet. In Sydney lagen vor allem Finanzwerte befestigt, darunter QBE Insurance (plus 1,48 Prozent auf 10,25 australische Dollar), Macquarie (plus 1,43 Prozent) und Suncorp (plus 1,30 Prozent). Hingegen verloren Newcrest Mining deutlich, sie sanken 1,79 Prozent auf 24,10 australische Dollar.

Das chinesische Wirtschaftswachstum könnte sich nach Einschätzung von Experten im kommenden Jahr auf 8,2 Prozent beschleunigen. Im laufenden Jahr wird ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 7,7 Prozent erwartet. Allerdings sehen die Wissenschafter der Chinesischen Akademie für Sozialwissenschaften Risiken für die Wirtschaft des Landes, die von globalen Unsicherheiten ausgingen. Die Analysten der Credit Suisse hoben indessen laut Bloomberg ihre Prognose für das chinesische Wirtschaftswachstum 2013 von 7,7 auf 8,0 Prozent an.

In Shanghai lagen Bankenwerte klar befestigt, darunter Bank of Bejing (plus 4,53 Prozent auf 7,84 Yuan), Huaxia Bank (plus 1,40 Prozent), Industrial Bank (plus 0,96 Prozent) und Bank of Communications (plus 0,92 Prozent). Dagegen zeigte sich die Metallbranche belastet, so verbilligten sich Inner Mongolia Baotou Steel (minus 3,03 Prozent), Shandong Gold Mining (minus 2,56 Prozent) und Zhongjin Gold (minus 2,06 Prozent) klar. (APA, 6.12.2012)

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