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Richtig gefährlich wird es, wenn eine erwachsener Skifahrer mit einem Kind kollidiert.
Kaprun - "Die Einführung der Helmpflicht für Kinder auf der Piste ist das Beste, was passieren konnte." Das erklärte Manuel Sabeti-Aschraf, Facharzt für Orthopädie und orthopädische Chirurgie an der Medizinuniversität Wien, anlässlich der derzeit stattfindenden Sportärztewoche in Kaprun. Der nächste Schritt sollte ein verbesserter Schutz der Wirbelsäule für Kinder beim Skifahren sein.
"Wirbelsäulenprotektoren gibt es derzeit hauptsächlich für Erwachsene, für Kinder wäre das eine wichtige Marktnische", meinte der Mediziner: "Je kleiner der Skifahrer, desto höher ist die Gefahr." Man müsse sich nur vorstellen, welche Kräfte frei werden, wenn ein erwachsener Skifahrer mit hohem Tempo mit einem Kind kollidiere. Der Helm schütze den Schädel, aber senke nicht das Risiko von Verletzungen der Halswirbelsäule.
Grundsätzlich würden im Skisport die Verletzungen gemessen an der Anzahl der Skifahrer weniger. Doch die Blessuren würden schwerer, sagte der Mediziner. Dabei werde mit Abstand am häufigsten das Kniegelenk verletzt, danach folgen Kopf- und Wirbelsäulenverletzungen.
Die großen Radien, die mit Carvingskiern gefahren werden, seien belastend für die Knie, meinte der Orthopäde. Die Sportler verletzen sich das Kreuzband, das innere Seitenband oder den Meniskus, im schlimmsten Fall sind alle drei betroffen. Protektoren, die diese Verletzungsmuster verhindern oder mindern, gebe es bisher nicht. "Wenn man stark nach hinten fällt, geht die Bindung nicht auf", sagte der Mediziner: "Dieses Problem hat die Industrie noch nicht im Griff."
Man dürfe Verletzungen am Kniegelenk nicht unterschätzen, warnt Sabeti-Aschraf: "Aus einer Kreuzbandruptur mit zusätzlichem Knorpelschaden wird mit einer großen Wahrscheinlichkeit später eine schwere Arthrose."
"Man sollte einen Helm tragen, und auch der Wirbelsäulenprotektor ist beim normalen Skilauf vernünftig, um Verletzungen zu verhindern", rät der Mediziner. Doch der wichtigste Protektor sei das Gehirn: "Eine vorausschauende, vernünftige Fahrweise und die richtige Einschätzung der eigenen Kondition und des Könnens." (APA, 6.12.2012)
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ja, auch ich bin als kind ohne helm gefahren.
aber ich habe damals live gesehen, wie ein mann mit dem schädl auf einen felsen aufgeschlagen ist. seine leiche wurde dann mit dem helikopter abtransportiert.
heute fahre ich mit helm, mein sohn auch.
tut ja nicht weh.
wer nicht will, soll ohne fahren, aber ich lass mir das fahren mit helm nicht vermiesen.
und ich fahre sicher besser als der großteil der helden, die hier die notwendigkeit eines helmes in abrede stellen, btw.
gerade die kinder.
aber rückenprotektoren grad bei den kleinen --?, die schleichen doch eh so. man muss ihnen die dinger ja anziehen auch, bis man da mit allem fertig ist, ist der schitag um. dann kommen noch der bauchschutz weil die empfindliche milz und die gesichtshautwärmeanlage und der gravitationsneutralisator.
Da geht es ja weniger um die Sternchen die die Kleinen reissen sondern jene Unfälle wo die Zwerge von Erwachsenen umgefahren werden - steht auch so im Artikel. Sicher ließe sich die Frage stellen wo sinnvolle Sicherheitsmaßnahmen beginnen und wo sie aufhören. Tatsache ist allerdings dass das vor allem mit dem "Verkehrsaufkommen" zu tun hat - je überfüllter die Piste desto leichte passieren Unfälle. Wenn man jetzt sagt: "Ja aber als Kind bin ich auch ohne Helm und Protektoren gefahren" rechnet man oft nicht ein dass sich damals sehr viel weniger Leute auf den Pisten befanden und auch ganz anders Schi gefahren wurde.
rückenprotektorenpflicht für schifahrer und nummerntafeln und alkoholkontrollen auf den pisten, spätestens als anlassgesetzgebung beim nächsten tödlichen unfall
aber wieso dort aufhören? wie viele menschenleben könnte eine lawinenpiepserpflicht für ALLE (nicht nur schifahrer) im winter retten? und erst die arbeitsplätze!
warnwestenpflicht sollte ohnehin eingeführt werden oder alternativ dazu einfach alle kleidung die nicht signalfarben hat verbieten.
jedem der gegen meine vorschläge ist sind MENSCHENLEBEN nichts wert. und im zweifelsfall führen wirds halt zuerst für kinder ein und dehnens dann auf alle aus, dann ist jeder der zu beginn dagegen ist ein KINDERHASSER
"Der Helm schütze den Schädel, aber senke nicht das Risiko von Verletzungen der Halswirbelsäule."
Das tut ein Rückenprotektor aber auch nicht. Und ein Leatt-Brace halte ich beim Skifahren für nicht sinnvoll anwendbar.
Fahre seit Jahren mit Rückenprotektor, wenn ich ohne Rucksack fahre, hat mich schon gelegentlich vor Schmerzen bewahrt.
Ich wäre dafür, das Skifahren unter 18 sowieso zu verbieten. Dieser Sport ist offensichtlich zu gefährlich.
Unverantwortlich, dass Eltern jahrzehntelang ihren Fortpflanz dem Tod auf der Piste aussetzten! Ohne Helm, ohne Protektoren, ganz nackt und bloß! Mit Fangriemen!
Kann bitte endlich irgendeiner an die Kinder ...
nach dem hüttenabend sicher nach hause trotz punsch und glühwein - gute aussichten für hundebesitzer:
http://www.youtube.com/watch?fea... yW1w_Aez5c
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