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Seit über zwanig Jahren lebt ein Kolumbianer mit seiner Frau auf sechs Quadratmetern in einem stillgelegten Teil der Kanalisation der Stadt Medellin
Der 62-jährige Miguel Restrepo und seine Frau Maria Garcia leben seit 22 Jahren gemeinsam mit ihrem Hund Blacki in einem stillgelegten Teil der Kanalisation der Stadt Medellin in Kolumbien. In ihrem zwei mal drei Meter großen und 1,4 Meter hohen Zuhause ist gerade einmal Platz für eine kleine Küche, einen Ventilator, einen Fernseher, einen Sessel und ein Bett.
Wo sich einst der Gullydeckel befand, ist nun die Einstiegsluke zu ihrem Heim. Aus Schutz vor Kälte und Regen legen die beiden eine Platte darüber.
Medellin ist mit mehr als 2,2 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Kolumbiens und galt in den 80er-Jahren aufgrund eines tobenden Drogenkrieges als gefährlichste Stadt der Welt. Auch Retrepo war einmal drogenabhängig. Seit Jahrzehnten existiert ein bewaffneter Konflikt zwischen kolumbianischer Regierung und FARC-Guerilla. (red, derStandard.at, 6.12.2012)
Vier ehemalige Badener Schüler holen einen Teil der jüdischen Geschichte der Stadt virtuell in die Gegenwart zurück. Dieses Kapitel des Kurorts findet sich noch kaum im Stadtbild wieder
Als Milica Petrovic 1990 von Serbien nach Österreich ging, mussten sie und ihr Mann einen Koffer auf Kredit kaufen. Heute fühlt sich Milica als Wienerin. Die Geschichte einer Heimatsuche.
Gleichstellung und Öffnung der Ehe für Lesben und Schwule können nicht über die weiter massiven Vorurteile gegen Homosexuelle hinwegtäuschen – wie eine EU-weite Umfrage zeigt
Interkulturelles Leben zwischen gönnerhafter Vernachlässigung und neuer Praxisform - eine Analyse
Weltweit friedliche Versammlungen, nur in Georgien kam es zu Zusammenstößen
Die Bruji haben mit ihrem Gedröhne einst den burgenlandkroatischen Kammerton A verändert. Die Burgenlandroma leisten als jüngste Volksgruppe Aufbauarbeit an ihrer beinahe vernichteten Kultur
Nach einem Termin mit Stadtrat Christian Oxonitsch wehrt sich Norbert Ceipek, Leiter der Wiener Jugendwohlfahrtsstelle "Drehscheibe", gegen Rassismusvorwürfe durch Gewerkschafter. Er vermutet interne Feindschaften
Überwacht werden neben den Hauptverkehrs- und Transitrouten auch unfallträchtige Strecken und beliebte Ausflugsstrecken - Keine Staus befürchtet
500 Kilometer südwestlich von Buenos Aires versank 1985 ein Kurort im Salzsee - 2009 wurde er wieder freigegeben
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Kameras in 21 Bussen und 15 Variobahnen aktiv - Daten werden bis zu 120 Stunden gespeichert
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Er habe damals nicht verstanden, dass es sexueller Missbrauch war
Wie können Jugendliche die Spirale aus Wut und Aggression verlassen? Im Neurologischen Zentrum am Rosenhügel versucht man die jungen Patienten mit einem Antiaggressionstraining dabei zu unterstützen
Auf der Website "Yes we do" werden Projekte vorgestellt, die nachhaltig wirken
Ein Gespräch über den Alltag der Menschen, die noch immer Weltkriegsbomben entschärfen
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"Der Sündenfall unserer Spezies liegt in der Abkehr von der Tradition der Verehrung des Weiblichen": Naomi Wolf, US-Star-Publizistin, ruft in ihrem jüngsten Buch zu einer neuen sexuellen Revolution auf
Die Caritas ist auf der Suche nach einer neuen Unterkunft
Technikfolgenabschätzer Johann Čas über Missbrauch, Tendenzen und Folgen der anwachsenden Videoüberwachung
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In Wien wurde für die gesellschaftliche, ökologische und medizinische Anerkennung von Cannabis demonstriert
ob die beiden nach diesem outing, was wohl weltweit umhergeistert inkl. medellin, nach 22 jahren ruhe haben werden, wage ich zu bezweifeln. im best case erbarmt sich jemand dort, und gibt denen eine andere unterkunft. im worst case werden die in den nächsten tagen von eher weniger erfreulichen besuch bekommen.
Ansonsten:
Ja eben Menschen die sich (wohl leider unfreiwillig) auf das wirklich essentielle beschränken.
Ich find das jetzt eigentlich gar nicht so schlimm. Anscheinend haben sie oberirdisch viel Grün für den Hund und unterirdisch ein warmes, ungestörtes Plätzchen zum Schlafen, Kochen, Essen.
Interessieren würde mich halt nur ob die dort irgendwo fließend Wasser, eine Toilette und einen Kühlschrank haben.
in dem zusammenhang die worte glücklich und harmonisch in den mund zu nehmen is doch etwas gewagt... wie dreckig es menschen gehen kann, kann man sich bei uns ja nicht mal annähernd vorstellen, aber hauptsache wir rennen wegen jedem müll demonstrieren...
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