Kolumbianisches Pärchen lebt seit 22 Jahren im Kanal

Ansichtssache

Seit über zwanig Jahren lebt ein Kolumbianer mit seiner Frau auf sechs Quadratmetern in einem stillgelegten Teil der Kanalisation der Stadt Medellin

Der 62-jährige Miguel Restrepo und seine Frau Maria Garcia leben seit 22 Jahren gemeinsam mit ihrem Hund Blacki in einem stillgelegten Teil der Kanalisation der Stadt Medellin in Kolumbien. In ihrem zwei mal drei Meter großen und 1,4 Meter hohen Zuhause ist gerade einmal Platz für eine kleine Küche, einen Ventilator, einen Fernseher, einen Sessel und ein Bett.  

Wo sich einst der Gullydeckel befand, ist nun die Einstiegsluke zu ihrem Heim. Aus Schutz vor Kälte und Regen legen die beiden eine Platte darüber.

Medellin ist mit mehr als 2,2 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Kolumbiens und galt in den 80er-Jahren aufgrund eines tobenden Drogenkrieges als gefährlichste Stadt der Welt. Auch Retrepo war einmal drogenabhängig. Seit Jahrzehnten existiert ein bewaffneter Konflikt zwischen kolumbianischer Regierung und FARC-Guerilla. (red, derStandard.at, 6.12.2012)

Dieses Bild darf aus Gründen von Copyrightbestimmungen nicht im Archiv angezeigt werden.
foto: reuters/albeiro lopera
Dieses Bild darf aus Gründen von Copyrightbestimmungen nicht im Archiv angezeigt werden.
foto: reuters/albeiro lopera
Dieses Bild darf aus Gründen von Copyrightbestimmungen nicht im Archiv angezeigt werden.
foto: reuters/albeiro lopera
Dieses Bild darf aus Gründen von Copyrightbestimmungen nicht im Archiv angezeigt werden.
foto: reuters/albeiro lopera
Dieses Bild darf aus Gründen von Copyrightbestimmungen nicht im Archiv angezeigt werden.
foto: reuters/albeiro lopera
Dieses Bild darf aus Gründen von Copyrightbestimmungen nicht im Archiv angezeigt werden.
foto: reuters/albeiro lopera
Dieses Bild darf aus Gründen von Copyrightbestimmungen nicht im Archiv angezeigt werden.
foto: reuters/albeiro lopera
Dieses Bild darf aus Gründen von Copyrightbestimmungen nicht im Archiv angezeigt werden.
foto: reuters/albeiro lopera
Dieses Bild darf aus Gründen von Copyrightbestimmungen nicht im Archiv angezeigt werden.
foto: reuters/albeiro lopera
Dieses Bild darf aus Gründen von Copyrightbestimmungen nicht im Archiv angezeigt werden.
foto: reuters/albeiro lopera
Share if you care
Posting 1 bis 25 von 115
1 2 3
O

Na na na... Was soll denn die ganze Aufregung?
Die haben sogar einen Garten!

Einserseits tiefe Armut,

andererseits sieht die grüne Umgebung auch recht schön aus. Ich hoffe, das täuscht nicht und bleibt auch so.

zweifelhafter ruhm

nach der allzu umfassenden berichterstattung würde es mich wundern, wenns den beiden nicht schon längst alles ausgeräumt hätten

Danke Kapitalismus...

Die beiden scheinen glücklich, aber wie kamen sie in diese Situation - freiwillig? Dies verschweigt uns der Artikel.

Eine der schönsten Fotostrecken des Jahres.

na die müssen sich aber gut kennen

Hr. Strasser,

Ihr neues Zuhause!
Obwohl sogar das noch zu gut wär...

Sehr beruehrende Fotos

und wohin...

...gehen´s aufs Klo?

Die sind im Kanal - also direkt an der Quelle...

Beide Kommentare ...

... unglaublich witzig.

:-(

ob die beiden nach diesem outing, was wohl weltweit umhergeistert inkl. medellin, nach 22 jahren ruhe haben werden, wage ich zu bezweifeln. im best case erbarmt sich jemand dort, und gibt denen eine andere unterkunft. im worst case werden die in den nächsten tagen von eher weniger erfreulichen besuch bekommen.

genau das selbe hab ich mir auch gedacht :(

Warum kleben da CD's an der Decke?

Ansonsten:
Ja eben Menschen die sich (wohl leider unfreiwillig) auf das wirklich essentielle beschränken.

Ich find das jetzt eigentlich gar nicht so schlimm. Anscheinend haben sie oberirdisch viel Grün für den Hund und unterirdisch ein warmes, ungestörtes Plätzchen zum Schlafen, Kochen, Essen.

Interessieren würde mich halt nur ob die dort irgendwo fließend Wasser, eine Toilette und einen Kühlschrank haben.

Bild 3

Traurig, dass es Menschen gibt, die so wohnen müssen.

Und doch - sie scheinen glücklich und harmonisch...

"Und doch - sie scheinen glücklich und harmonisch..."

Was habens erwartet? "Licht ins Dunkel" - Bilder mit traurigen Blicken?

Auch Überleben ist Leben, niemand ist gezwungen dazu, Betroffenheit zu erzeugen!

in dem zusammenhang die worte glücklich und harmonisch in den mund zu nehmen is doch etwas gewagt... wie dreckig es menschen gehen kann, kann man sich bei uns ja nicht mal annähernd vorstellen, aber hauptsache wir rennen wegen jedem müll demonstrieren...

wann waren sie denn das letzte mal wegen jedem müll demonstrieren?
oder wollen sie nur anderen das recht zu demonstrieren absprechen. die leut solln halt schön stad sein und nur keine wellen schlogn, gell?

Ähnliches im behüteten Österreich:

http://www.facebook.com/OnkelToni... auchtHilfe

Auch in der EU sind wir leider noch immer nicht darüber hinaus (selbst gesehen in Temesvar).

>Auch in der EU sind wir

GERADE in DER eu - die ich ab sofort, als symbolischen Protest, nur mehr angemessener Weise klein schreibe - muss es heissen.

Die Kombination aus den beiden Vokalen scheint bei ihnen interessante Vorgänge auszulösen. (Vgl. ihre anderen Beiträge)

Schaut sehr gut aus, wie sie sich das Leben eingerichtet haben.
Dem Hund geht's auch gut.

Hauptsache sie werden weiterhin in Ruhe gelassen (Medienberichte können dem kleinen privaten Frieden schaden).

nicht nur medellin, auch bogota, sehr interessante doku über diese menschen, die dort in den kanälen wohnen

http://www.vice.com/balls-dee... -of-bogota

vice.com hat auch eine interessante reportage über Kolumbien und Esel

Posting 1 bis 25 von 115
1 2 3

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.