Hypo Tirol nach fünfter Niederlage out

Nach 2:3 gegen Roeselare nur noch Chance auf Platz drei - Coach Chrtiansky mit Leistung zufrieden

Innsbruck - Österreichs Serienmeister Hypo Tirol hat am Mittwoch auch sein fünftes Gruppenspiel in der Volleyball-Champions-League verloren. Die Innsbrucker sind nach einem 2:3 (-23,17,18,-21,-11) zu Hause gegen den belgischen Vertreter Knack Roeselare bereits ohne Aufstiegschance in die K.o.-Phase. Im abschließenden Gruppenspiel kommenden Mittwoch in Friedrichshafen geht es für die Tiroler allerdings noch um den dritten Gruppenplatz.

Für Tirol war es die sechste Niederlage im sechsten Duell mit den Belgiern. Die Leistungskurve zeigt aber zumindest nach oben. Nach einem knapp verlorenen ersten Durchgang diktierten die Innsbrucker in den Sätzen zwei und drei das Geschehen. Ein Wechsel auf der Aufspieler-Position bei Roeselare brachte sie im vierten Satz aber aus dem Konzept. "Wir haben dann ein paar Fehler gemacht, das war spielentscheidend", meinte Hypo-Kapitän Daniel Gavan.

Mit der Leistung war Trainer Stefan Chrtiansky weitgehend zufrieden, hatte es in Belgien doch noch eine klare 0:3-Pleite gesetzt. "So eine Niederlage kann ich akzeptieren", erklärte der Slowake. "Es ist zwar schade, dass die Champions League jetzt für uns vorbei ist. Die Leistung war aber eine klare Steigerung. Die Mannschaft hat eine Reaktion gezeigt." Etwa auf eine 2:3-Niederlage in der Mitteleuropa-Liga vor eineinhalb Wochen gegen den nationalen Konkurrenten Aich/Dob.

"Wir wollen endlich aus diesem Tief herauskommen", versicherte Außenangreifer Alexander Berger, mit 22 Punkten nach dem Kolumbianer Ronald Jimenez (23) bester Scorer der Tiroler. Gelegenheit bietet sich in einer Woche in Friedrichshafen. Mit einem 3:0- oder 3:1-Sieg im direkten Duell würde Hypo die Deutschen noch überholen. Die Chancen auf den CEV-Cup sind dennoch minimal. Nur die vier besten Gruppendritten dürfen in den zweitwichtigsten Europacup-Bewerb umsteigen. (APA; 5.12.2012)

Share if you care