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vergrößern 500x969Aufnahmen des Protosterns mit Hilfe des Spitzer-Teleskops (oben) und des Gemini North Telescope.
Washington - Um die zehn Trilliarden Sterne sind in den knapp 14 Milliarden Jahren, die seit dem Urknall verstrichen sind, in unserem Universum entstanden. Und es entstehen noch weitere. Zum Beispiel im Orion-Nebel, einer der nächstgelegenen Geburtsstätten für Sterne in 1.500 Lichtjahren Entfernung, an die 700 Sterne sollen sich dort gerade formieren.
Aber auch noch etwas näher, etwa 450 Lichtjahre von der Erde entfernt im Sternbild des Stiers, wächst gerade ein Stern heran. Das von Forschern des in Charlottesville ansässigen National Radio Astronomy Observatory entdeckte Objekt L1527 IRS ist das bisher beste Beispiele eines sogenannten Protosterns, eines Sonnensystems in der Geburtsphase.
Der nur 300.000 Jahre alte Protostern im Taurusnebel könnte zum Verständnis beitragen, wie es genau dazu kommt, wenn eine Gaswolke, die sich an einer Stelle zufällig verdichtet, unter der eigenen Gravitation kollabiert und sich nach und nach zu einem jungen Stern verdichtet, heißer wird und schließlich mit der Kernfusion startet.
Der Protostern im Taurusnebel ist noch nicht so weit. Um ihn kreist eine Keplersche Scheibe aus Gas und Staub, deren Drehimpuls sich mit dem Abstand zum Stern verändert und aus der sich später die Planeten des Sonnensystems bilden werden. Noch hat der junge Stern etwa ein Fünftel der Masse unserer Sonne, "ausgewachsen" könnte er ihr gleichen, sagen die Forscher, die Drehimpuls und Masse der Konstellation messen konnten.
Die rotierende Scheibe weist genug Masse auf, um sieben Planeten mit der Masse des Jupiters zu bilden. Sie wird von der eigenen Rotation gestützt, wobei aber auch Partikel zum Protostern hingezogen werden. "In vielen Hinsichten gleicht dieses System jener Vorstellung, die wir von unserem Sonnensystem haben, als es noch jung war", sagt John Tobin, Autor der in "Nature" veröffentlichten Studie. Unser Sonnensystem ist 4,6 Milliarden Jahre alt. (pum/DER STANDARD, 6. 12. 2012)
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eine Sternentstehung bzw. der Kollaps einer Dunkelwolke wird durch ein äusseres Ereignis ausgelöst, eine Destabilisierung. Als eine Ursache wird heute zB der Durchgang der Schockfront einer Supernova angenommen, oder Änderung des Gravitationsfeldes in der nahen Sternkonstellation.
Das Wort "zufällig" im Artikel ist zwar nicht falsch, weil das aus Sicht der Dunkelwolke "zufällige" Ereignisse sind, aber es ist irreführend wweil es die Kausalität verteckt... ein Foren Esofritzerl ist schon darauf ausgerutscht
Moment! Das kann ich so nicht auf mir sitzen lassen. :)
Soll das heißen, man hat keine Erklärung dafür, deswegen schiebt man es dem Zufall in die Schuhe?
Quantenmechanik hat ausserdem doch nichts mit Staub, und allem was größer ist, zu tun oder?
Hieß es nicht, die Gravitation sei zu schwach für diesen Prozess?
Man könnte einfach sagen, man weiß es nicht, oder es ist noch ungeklärt usw., aber doch nicht das.
1. Auf der Quantenebene gibt es den Zufall wirklich... und zwar in seiner reinsten und strengsten Form
2. Was hier mit "Zufall" umschrieben wird habe ich eins oben zu erraten versucht... in jedem System mit chaotischer Dynamik, das zwar strenggenommen deterministisch ist, treten die Zustände zufällig auf in einer Weise, die sich vom "reinen" Zufall der Quantenmechanik durch Messung gar nicht unterscheiden lassen. Trotzdem haben die hier betrachteten Vorgänge makroskopische ursachen (es sei denn, sie gehen ganz weit zurueck :-)
Also nehmen wir an irgendeine Sternengruppe geht an einer labilen Dunkelwolke groesser jeans masse vorbei, passt die Konstellation stuerzt sie zusammen.
Mit dem "Zufall" hat der Autor hier ein Fass aufgemacht
eigentlich ist es eine voraussetzung sine-qua non, nämlich per definitionem, dass wir die regeln, denen ein dynamisches system folgt, zu einem guten teil kennen müssen, um es chaotisch nennen zu können.
http://de.wikipedia.org/wiki/Chao... re_Systeme
wenn es ekennbaren regeln folgt ist es berechenbar und vorhersehbar, wenn es berechenbar ist, ist es nicht chaotisch sondern folgt einer erkennbaren ordnung - aber das ist halt nur meine dödellogik, und ich entschuldige mich gleich vorauseilend, daß diese sicher irgendwelchen, mit tollen fachausdrücken durchzogenen erkenntnissen widerspricht;-)
...das einer einfachen, ganz bieder kausalen dynamik folgt chaotisches, indeterministisches verhalten aufweisen kann ist direkt aus der theorie nichtlinearer differenzialgleichungen ableitbar. Erkannt wurde das schon im 19. Jahrhundert von poincare. Das ist auch weder besonders schwer vorstellbar noch exotisch.
Hier:
http://www.youtube.com/watch?v=U39RMUzCjiU
Ein Doppelpendel ist ein gutes Beispiel für etwas "Chaotisches". Allerdings verstanden und deterministisch, und von den Gleichungen her nur ein kleiner Unterschied zu einem normalen Pendel.
chaotisch in Mathematik und Physik heißt nicht "nicht berechenbar" oder "nicht deterministisch" - es heißt lediglich nicht linear in der (zeitlichen oder örtlichen) Entwicklung.
Stichwort: deterministisches Chaos
http://de.wikipedia.org/wiki/Dete... ches_Chaos
Wie sie typisch ist für stromdurchflossenes Plasma. Vergleichbar auch mit dem Coladosen-Experiment.
Den ganzen gravitations- Bimborium mit zusammenstürzender Gravitationskollaps-Wolke ist nicht mehr zeitgemäß!
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