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Es gibt politische Initiativen, die wenig bewirken werden, aber von denen eine immens wichtige Signalwirkung ausgeht. Der Vorschlag von EU-Sozialkommissar László Andor, Jugendlichen in Europa eine Job- und Ausbildungsgarantie zu geben, ist ein solcher Vorstoß.
Die Eurokrise trifft die Jungen stärker als die Alten. Besonders in Südeuropa, in Spanien und Griechenland, kommen 20- bis 30-Jährige kaum noch zu regulären Anstellungen. Schlittert ein Unternehmen in die Pleite, sind sie die Ersten, die gehen müssen. Mit Ausnahme Italiens, wo die Regierung Monti versucht, das Ausbildungssystem zu reformieren, hat dieser dramatischen Entwicklung kein südeuropäisches Land etwas Wirksames entgegengesetzt. Spanien hat den Kündigungsschutz bei Arbeitnehmern gelockert und dabei vor allem den Jobabbau bei jungen Anfängern erleichtert. Griechenland kürzt wie Spanien sein Bildungsbudget, was die Perspektiven weiter verdüstert.
Dass die EU-Kommission diese Politik unterstützt, ist an den 5,6 Millionen jungen Arbeitslosen in Europa nicht unbemerkt vorübergegangen. Andors Vorschlag einer Jobgarantie ist zwar nur eine Empfehlung, die Umsetzung ist nicht verpflichtend. Doch die nationale Politik muss sich mit den Ideen zumindest auseinandersetzen, mediale und politische Aufmerksamkeit für das Thema ist garantiert. Und Andors Vorschlag ist ein Signal, dass die Kommission kein monolithisches Gebilde ist, in dem nur Hardliner sitzen. (András Szigetvari, DER STANDARD, 6.12.2012)
Hätten die Arbeitslosen dieselbe Lobby wie die Finanzindustrie, Europa wäre einige Schritte weiter
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Die internationalen Prinzipien im Unternehmenssteuerrecht sind rund hundert Jahre alt und derart lax, dass sie zum Missbrauch geradezu einladen
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Schranke für den Wahnwitz
Die Klage gegen S&P darf nicht zur plumpen Sündenbock-Suche werden
.... zuerst ein Haus bauen, die Fenster vergessen und dann das Licht mit Eimer hinein tragen. Die EU ist und bleibt ein Gaudi - Verein.
Die Firmen werden vermutlich auf die Zwangseinweisung von Jungen mit dem rauswerfen der Älteren reagieren.
Würde die Kommission endlich ihren Verpflichtugen nachkommen
- würde sie dafür sorgen dass es in Europa endlich einheitliche Risikokapital-Zugänge geben eine der Voraussetzungen für Innovative Fimren die vorwiegend jungelichen Einstzen
- endlich nicht mehr nur alte Industrien und Agrar fördern, die geschützte aber unrentalbe Arbeitsplätze für alte bieten die Junge Unternehmen finanzieren müssen
- endlich die Korruption bekämpfen (den wirtschats und Jobkiller No1) und sie nicht durch Untätigkeit und immer mehr Subventionsgeld für bekannt und nachweislich korrupte Kanäle fördern
- würde sie für einheitliche Märkte auch in den Zukunftsbereichen Interen (Urheberrrechtsharmonisierung, Telekomharmoniseriung) etc sorgen
Bitte was ist das nur für ein erster Satz?
Bin ich zu blöd oder ergibt der einfach keinen Sinn?
Und beim letzten Satz müssen dem Kommissionsspeichellecker Szigetvari die Krokodilstränen runtergekollert sein.
Gibt's ein gesichertes Budget für die Pseudoinitiative? Nein
Gibt's Sanktionen bei Nichteinhaltung?
Nein
Ist die EU Kommission der schlimmste Ausbund politischer Unfähigkeit gepaart mit Skrupellosigkeit? (siehe Malmström und SWIFT-Daten)
Ja, ja und nochmals ja
Wenn ein "gutes Signal wenig bewirken wird", was den Herrschaften der Komission gewiss nicht unbekannt sein dürfte, dann ist das wohl eher "ein Signal" dafür, dass die Herrschaften die berechtigte Sorge umtreibt, die nachrückende Generation könne auf den ungebührlichen Gedanken verfallen, dass das ausgemacht beste aller denkbaren Systeme es wohlmöglich gar nicht ist.
Na, Sie stellen vielleicht Fragen!
Ist doch ganz einfach: Wenn jeder eine Jobgarantie kriegt, so mit EU-Stempel drauf, nicht wahr, kann ja keiner mehr frech daher kommen und sagen: "Ich krieg keine Arbeit und benötige Unterstützung!"
Dem zeigen wir dann ganz einfach mal einen Zettel, wo EU-Jobgarantie draufsteht und sagen ihm: "Hier steht's doch, also erzählen Sie uns nix!"
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