CDU fördert Frauen und Zuwanderer, nicht aber Homosexuelle

5. Dezember 2012, 18:59
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Modernisierungskurs zum Abschluss des Parteitags der Konservativen

Hannover - Die CDU hat sich zum Abschluss ihres Parteitages einen weiteren Modernisierungskurs verordnet. Sie beschloss, Zuwanderer besser zu unterstützen und in Rathäusern "Willkommenszentren" einzurichten.

Zudem will sie Elternzeit (Karenzzeit) flexibel gestalten. Zwei Drittel der Zeit können bis zum 15. Geburtstag des Kindes in Anspruch genommen werden. Auch drängt die CDU Unternehmen, eine freiwillige Quote einzuführen, um den Anteil von Frauen in Chefetagen zu erhöhen. Die Pensionsansprüche von Frauen, die Kinder erziehen, möchte sie ebenfalls verbessern.

Keine Mehrheit fand allerdings ein Antrag von 13 Bundestagsabgeordneten, die eine völlige steuerliche Gleichstellung der Homoehe mit der Ehe zwischen Mann und Frau forderten. Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) versprach Harmonie für das Wahljahr 2013: "Wir sind fest entschossen, dass wir ein schnurrendes Kätzchen und kein brüllender Löwe sein werden." (bau, DER STANDARD, 6.12.2012)

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