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Wien - "Qualitätsförderung" zieht sich als Ziel durch die "Evaluierung der Presseförderung" der Kommunikationswissenschafter Hannes Haas, Christian Steininger und Bernadette Kneidlinger. Sie sehen dafür "deutliche Zustimmung". Dem STANDARD liegt ein wesentlicher Teil ihrer Befunde vor.
Aus Workshops schließen sie etwa: "Es muss eine medienpolitische Aufgabe sein, Modelle zur besseren Förderung von Qualitätsjournalismus und Qualitätsmedien zu entwickeln." Gesucht: "Innovative Modelle", „den Qualitätsjournalismus und dessen unverzichtbare demokratiepolitische Leistungen zu finanzieren".
Das heutige System dürfte vorerst eher weiterentwickelt werden - auch anhand von Kritikpunkten:
Schon zur Kritik verweist die Studie auf Maßnahmen; als "mögliche Lösungsansätze" nennt sie:
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fest pressend drücken die sog. Qualitätsmedien im Einerlei noch die geringsten Differenzen aufs Papier und sehen ob der ganzen Presserei nicht, dass es immerzu doch nur dasselbe wird.
Der Sog zur Konformität ist zwanghaft. Gesetzt, die Produzenten der Medienindustrie wollten rationalisieren und sich aufs Kerngeschäft konzentrieren, würden sie unweigerlich nur die Presseagenturen erhalten wollen. Mehr ist nicht nötig. Drei privat betriebene Blogs liefern heutzutage Mehr über alles Beliebige als die Hälfte aller deutschsprachigen Blätter. Es ist natürlich schade.
Gut, all dies wird zwanghaft verleugnet und stattdessen auf Blogs und Internet gewettert. Alldreijährlich kommt dann wieder das Gejammere.
...ist ein deutlicher Qualitätsabfall auch bei Qualitätsmedien wie dem Standard zu beobachten. Und das kann nicht nur mit mangelnden Ressourcen begründet werden.
Wesentlich ist auch der "Wurschtigkeitsfaktor". Da werden APA-Meldungen 1:1 übernommen und nicht hinterfragt, obwohl sie in Wahrheit nur eine Presseaussendung einer Partei oder sonstigen Lobby darstellen. Jeder Praktikant bei einer Zeitung müsste zumindest in der Lage sein, den Unterschied zu einem redaktionell bearbeiteten Artikel erkennen und gegebenenfalls selbst weiter zu recherchieren.
Da genügt oft ein Anruf oder eine Internetrecherche.
Sonst ist es nur Copy and Paste. Und dazu brauche ich keine Zeitung zu lesen. Sondern könnte gleich die APA abonnieren.
schlicht und einfach nicht möglich. die personellen ressourcen die dafür notwendig wären, hat kein medium. die frage ist, wie man agenturmeldungen weiterspinnt. gerade bei meldungen aus dem heimatmarkt, sollte (und tun das die besseren redaktionen eh) die agenturmeldung - im sinne der aktualität - natürlich kommen, aber dann weiter recherchiert werden.
dass die apa ein massives qualitätsproblem hat, ist natürlich nicht zu leugnen.
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