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Wien - Der Wissenschaftsfonds FWF fördert zwei neue Doktoratskollegs (DK) und drei neue Spezialforschungsbereiche (SFB) - alle an Wiener Universitäten. Mit Fördersummen zwischen 2,1 und 4,1 Millionen Euro stellen diese die "Königsklasse" der diesjährigen FWF-Bewilligungen dar, teilte der Fonds mit. Insgesamt werden 33,7 Millionen investiert. 15,9 Millionen werden in die fünf neuen und 17,8 Euro in die Fortführung von sechs bereits bestehenden Forschungsschwerpunkten fließen.
Ein Doktoratskolleg wird an der Technischen Universität (TU) Wien eingerichtet und sich unter dem Projekttitel "Dissipation and disperson in nonlinear partial differential equations" mit der Ausbildung von Doktoranden im mathematischen Bereich befassen. Unter dem Titel "Molecular, cellular, and clinical allergology (MCCA)" wird sich ein Doktoratskolleg an der Medizinischen Universität Wien im Bereich Allergieforschung engagieren. Doktoratskollegs sind Zentren für hoch qualifizierten akademischen Nachwuchs, in denen zumindest fünf hochkarätige Wissenschafter Doktoranden ausbilden.
Auch der neue Spezialforschungsbereich "Myeloproliferative neoplasms" wird an der MedUni Wien angesiedelt sein und sich der Erforschung chronischer Bluterkrankungen widmen. An der TU Wien wird es unter dem Titel "Next generation light synthesis" um Lichtproduktion gehen. Mathematisch wird es an der Universität Wien im Rahmen des Spezialbereichs "Algorithmic and enumerative combinatorics". Spezialforschungsbereiche bilden "leistungsstarke Forschungsverbünde" an Universitäten und sind durchschnittlich mit 900.000 Euro jährlich dotiert, so der FWF.
Mit den nun bewilligten neuen SFB und DK werden für die Dauer der ersten Förderungsperiode von vier Jahren rund 100 Projektstellen geschaffen. Erfolgreich laufende SFB können einmal verlängert werden (maximale Laufzeit: acht Jahre), DK maximal zweimal (Laufzeit bis zu zwölf Jahre). (APA, derStandard.at, 5. 12. 2012)
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Kurzbeschreibung:
http://www.fwf.ac.at/de/abstra... D&PROJ=F49
Im übrigen sind die Förderungen nicht ganz so Wien-zentralistisch, wie uns APA und Standard hier mal wieder vormachen wollen. An dem o.g. SFB F49 sind z.B. auch Innsbrucker und Grazer Forschungsgruppen zur Photonik beteiligt. Und mit dem SFB F40 "Foundations and applications of quantum science" ist auch ein von Innsbruck geleiteter SFB verlängert worden.
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