Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Szene aus "Hitman: Absolution"
vergrößern 500x204Ausschnitt aus der besagten "Hitman"-App
Square Enix ist aufgrund einer Werbekampagne für das Spiel "Hitman: Absolution" erneut in Kritik geraten. Eine App für virtuelle Exekutionen musste der Hersteller aufgrund massiver Beschwerden nach nur vier Stunden nach Veröffentlichung am Dienstag wieder von Facebook nehmen, berichtet Gameindustry. Dabei sorgte Square mit einem besonders brutalen Trailer zum Schleich-Shooter heuer schon einmal für Empörung.
Virtuelle Exekutionen
"Wir haben eine App zu 'Hitman: Absolution' veröffentlicht, die es erlaubte, virtuelle Anschläge auf Facebook-Freunde durchzuführen.", heißt es in einer Stellungnahme des Unternehmens. "Wir haben den Bogen damit weit überspannt und aufgrund der Rückmeldungen aus der Community haben wie beschlossen, dass es das Beste ist, die App gänzlich und schnell wieder zu entfernen. Es tut uns Leid, falls Sie sich angegriffen gefühlt haben."
Beleidigende Beschreibungen
Obwohl diese Attentate nur für die ausgewählten Freunde sichtbar waren, sorgte die Art und Weise der Aufbereitung für Empörung. In der App wurde man dazu aufgefordert, sein Opfer anhand von teils beleidigenden Eigenschaften zu beschreiben. Dies inkludierte Beschreibungen wie die Haarfarbe genauso wie "kleine Brüste" oder "kleiner Penis". Das Programm erstellte dann ein Video, das an das Opfer verschickt wurde. In dem Video liest "Hitman"-Protagonist Agent 47 die Personenbeschreibung vor, während er ein Scharfschützengewehr zusammenbaut und abschließend auf den Adressaten feuert.
(Bild: Anklicken zum Vergrößern)
Cyber-Mobbing
Wie Gameindustry berichtet, machten sich Kritiker sorgen, dass die App zu Cyber-Mobbing beitragen würde. Aber auch Branchenvertreter sprachen sich öffentlich gegen die Kampagne der mehrfach ausgezeichneten Kreativagentur Ralph aus. "Die Facebook-Werbung von Hitman ist komplett daneben. Wie konnte jemand glauben, dass das eine gute Idee ist?", so Bioware-Designer Jos Hendriks. (zw, derStandard.at, 5.12.2012)
Hersteller beansprucht Werbeeinnahmen durch User-Videos von Nintendo-Games für sich
EA-Gebrauchtspiele lassen sich künftig auch im Mehrspielermodus gebührenfrei zocken
Von THQ heimgekehrter Kreativdirektor wurde nicht mit offenen Armen empfangen
Künftig keine Zahlungen und Werbedeals für Waffenlizenzen mehr
Gearbox will sich gegen Sammelklage wegen irreführender Werbung wehren
Sammelklage wegen täuschender Werbung gegen die Hersteller des Videospiels eingereicht
Designer von "Game Dev Tycoon" hält Spielepiraten auf geniale Weise den Spiegel vor
Manager Hines: Dennoch werde der "The Elder Scrolls"-Schöpfer nicht von Single-Player-Games absehen
Angel Hamilton entlarvt sich selbst, als er vor laufender Kamera von seinem Rollstuhl aufspringt
Initiative will neben männlichen Stars auch weibliche Ballkünstler am virtuellen Rasen sehen
Britische Behörde untersucht vor allem Geschäftspraktiken, die Kinder zum Zahlen bewegen
Kommentar zum kolportierten Online-Zwang der neuen Xbox kostete Adam Orth den Job
Spielhersteller setzt sich gegen Banken und Ölkonzerne durch - EA: "Das können wir besser"
Gleichzeitig wird die Games-Industrie nach wie vor von Männern dominiert
CD Projekt: "Wir versuchen DRM loszuwerden. Wenn es jemand kopieren will, wird er es schlussendlich doch tun"
"Gesta Final" lässt den Spieler in die Rolle von Fidel Castro, Che Guevara und Co. schlüpfen.
Labels President Frank Gibeau: Online-Zwang von "SimCity" nie als Kopierschutz gedacht
Spielerin nutzte Zuneigung aus, um eine ganze Corp zu berauben
Verleger: Man kann keinen weiblichen Hauptcharakter in Spielen haben.
Hohe Kosten, geringe Margen: Können DRM, Mikrotransaktionen und Abos das Triple-A-Geschäft retten?
Microsoft nahm Seite aufgrund "technischer Schwierigkeiten" vom Netz
Einst waren Square und Enix dafür berühmt, große Rollenspiel-Serien wie Final Fantasy, Dragon Quest, Seiken Densetsu, Star Ocean usw. entwickelt bzw. vertrieben zu haben. Heute fällt das Unternehmen durch fragwürdige Werbekampagnen, die vom Töten handeln, auf. Quo vadis ...
die haben natürlich ganz genau gewusst dass sie diese app sofort wieder einstampfen müssen und dass die damit genau deswegen in die medien kommen.
und genau deswegen wäre ich froh wenn es eine gesetzliche möglichkeit geben würde die auf ein paar millionen euros zu verklagen, dann würde man sich solche armseeligen dreckswerbekampagnen künftig sparen.
Eigentlich hätte ich es sowieso nicht gekauft - aber nach solchen Aktionen schon gar nicht.
Für die Fans (der Spielereihe) tut mir der nächste Satz zwar leid, aber die Entwickler spielen sich mit dem Feuer. Ich hoffe, dass sich dieses Spiel aufgrund dieser Aktionen sehr schlecht verkauft - somit ein Denkzettel für die PR-Abteilung.
und das scheinheilige entsetzen, mit dem hier reagiert wird ist ja sowieso lächerlich... da macht man ein spiel, bei dem es darum geht menschen auf möglichst viele lustige arten umzubringen, und beschwert sich, wenn man das ein bisschen in die sozialen netzwerke reinzieht.
lächerlich
weder Virtuell noch im RL. Natürlich ist dies alles nur ein Spiel - aber wenn man dann mit einer App "Freunde" mitreinzieht und dies dann im Zusammenhang mit Beleidigung und töten steht, dann hört sich echt der Spaß auf und das ist nicht scheinheilig.
Du redest bei deinem Nick von Komplexen? :-)
Außer du heißt wirklich wie das Teil da unten ... dann sorry ;-)
Mass Effect 3 ist überhaupt nicht schlecht. Du bist jetzt wohl ein gekränkter Hitman-Fan ... dein Spiel wird sich eh machen und gut verkaufen - sind doch hier nur Postings und Gedanken ... kein Grund, sich gleich aufzuregen ;-)
ist jetzt offtopic, aber me3 hat - schon mit ext cut - für mich (und zumindest laut vielen diskussionen in einschlägigen foren auch für sehr viele andere) mit dem ende mass effect recht nachhaltig ruiniert.
und zum topic:
ich finde die aktion ziemlich daneben.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.