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Patientenanwalt Gerald Bachinger kritisiiert im Ö1-Morgenjournall die Protestaktion der Ärztekammer scharf: "Die Aktion ist unverständlich und bedauerlich." Eine Reform sei notwendig und sogar überfällig. Die Patienten würden instrumentalisiert, falsch informiert und verunsichert. Es gebe ganz klare standespolitische Interessen, so Bachinger.
Bachinger geht davon aus, dass die Einsparungen im Ausmaß von drei Milliarden Euro ohne spürbare Einschnitte umgesetzt werden können: "Es gibt genug Potenzial im Gesundheitswesen, dass ohne Qualitätsverlust neue Versorgungsformen, bessere Öffnungszeiten und ähnliche Dinge angeboten werden. Es gibt derzeit viele Leerläufe im Gesundheitswesen, und genau diese Punkte sind in der Gesundheitsreform enthalten."
Auf die Frage, ob er als Patientenanwalt garantieren kann, dass die Qualität der Versorgung durch die Reform nicht leiden wird, sagt Bachinger: Niemand könne etwas garantieren, wenn ein neues Modell große Umwälzungen im Gesundheitssystem bringe. Er könne aber mit bestem Wissen und Gewissen sagen, dass bei weiterem Stillhalten und keiner Reform wesentliche Verschlechterungen und Rationierungen auf die Patienten zukommen werden.
Die Struktur- und Finanzierungsprobleme im Gesundheitswesen seien seit Jahren bekannt, es sei überfällig, diese Probleme anzugehen. Eine Reform mit einer gemeinsamen Finanzierung und Planung des niedergelassenen und des Krankenhausbereiches sei dringend notwendig. "Ohne diese Reform wird es dazu kommen, dass diese Horrorvisionen der Ärztekammer tatsächlich die Patienten treffen werden", so Bachinger. Außerdem gehe es bei den drei Milliarden Euro nicht um Einschnitte, sondern lediglich um Kostendämpfungen. (red, derStandard.at, 5.12.2012)
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die Bezeichnung "Patientenanwalt" hat mit einem Anwalt, der sich für einen Patienten eingesetzt NICHTS ZU TUN
die sogenannte "Patientenanwälte" sind nicht anderes als Beamte und Vertreter von Ärzten oder Kassen (bezahlt von uns Patienten) - die sich ausschließlich dafür einsetzen, dass so wenig wie möglich an Schadensersatzansprüchen gegen die Kassen / Ärzten gestellt werden
geschaffene alimentationsposten- ersatzlos streichen:
-patientenanwälte, die in dissonanz zu ihrem auftrag politischen quark absondern
- qualitäts-, risk-, regionalmanager
- klopapier-headbuyer usw.
- hautpberufliche hygienebeauftragte
u.v.m.
soviele gäbe es....
sollten sich um ihre ernkompetenz kümmern. Nämlich Belange der Pat. wenn Fehler passiert sind.
Pat.anwälte haben keine Ahnung wie Abläufe im Gesundheitswesen von statten gehen. Darum -> Lieber ruhig sein, denn bei den Pat.anwälten besteht doch sicher auch Einsparungspotentzial, dass dann sicher nicht auf Kosten der Patienten geht! Oder?
hier ein hübsches bild über die "einsparungen" bitte beachten: die steigerungsraten werden TROTZ reform höher sein, als in der vergangenheit! https://www.facebook.com/photo.php... 175&type=1
Durch das relativ starke Wirtschaftswachstum, bei geringerer Wachstumsrate der Gesundheitsausgaben, sinkt der Anteil der Gesundheitsausgaben am BIP von 11,2% für 2009 auf 11% für 2010. Betrachtet man die anteilsmäßige Entwicklung am BIP, so stiegen die Gesundheitsausgaben zwischen 1990 und 2010 von 8,4% auf 11% des BIP
http://www.statistik.at/web_de/st... index.html
Es wird schon längst gespart.. und das spüren alle, die wirklich an der Front arbeiten
Mit Zahlen lässt sich kräftig streiten, wie wir wissen: Ich erinnere an die letzten OECD Zahlen, dass die Kostensteigerungen in Ö zuletzt viel geringer waren, als prognostiziert (auch schon vor der jetzigen "Gesundheitsreform") und die 100 Mille plus bei den Gebietskrankenkassen passen da dazu. Es wird schon gespart und zwar seit Jahren.
Was aber immer fälschlich unterstellt wird, ist dass nicht alles was unter "Kosten im Gesundheitssystem" summiert wird, auch das ist, was sich der "einfache Patient von der Straße" darunter vorstellt. Der Bauwahn des KAV, die Kosten von städtischen Pflege- und MTDGs-Schulen/Akademien, Kostenzuschüsse zu deren Auslagerungen in die FHs ... etc. und Auftragsstuden an "Berater"). Das verschweigst Du!
ist sehr einfach im SHA nachzuschauen. und das gespart würde, wäre mir halt nicht so aufgefallen - was allerdings klar passiert ist die restlose überforderung der strukturen und prozesse durch die sich darmatische verändereung der morbidität der bevölkerung. das ist zwar weder neu, noch unerwartet. aber wir haben ja geglaubt, wir würden schlauer sein als andere! dein subjektives empfinden des sparens ist nichts anderes, als die folge immer größerer schnittstellenprobleme - aber das ist halt eine andere geschichte (d. ich aber auch schon seit 10 jahren erzähle!-konsequenzlos wie man sieht)
Leiter des Referats für Komplementär Medizin der Ärztzekammer Wien:
ab min: 10:30
http://www.youtube.com/watch?v=rGaAhCVQxfE
man braucht über die Zustände im Gesundheitssystem nicht überrascht sein bei solchen Ärztevertretern!!!
Was jetzt, Österreichische Ärztekammer oder Ärztekammer Wien? Und von einem Standesvertreter gleich auf die "Zustände im Gesundheitssystem" zu schließen, halte ich für äußerst verwegen. Es sind ja nicht nur die Ärzte, die das Gesundheitssystem mittragen. Das wird ja auch von der Politik gestaltet, von anderen Gesundheitsberufen, von Sozialversicherungen... aber gut, wenn man auf Biegen und Brechen Ärztebashing betreiben will, dann sieht man natürlich nur, was man sehen will.
der sobotka sitzt in dieser steuerungskomission zur gesundheitsreform. aber kein einziger arzt.
der finanzlandesrat sobotka hat dafür gesorgt, dass wohnbaugelder von der hypo veranlagt wurden, und diese wurden dubios verzockt. die staatsanwaltschaft ermittelt 4 jahre nach anzeige durch grüne und bzö nun endlich. es ist davon auszugehen, dass niemand fragt, was die rolle des herrn sobotka war, und ob er sich damit auch schuldhaft verhalten hat...
eher lass ich meinen hund auf meine wurst aufpassen, als die gesundheitsausgaben von sobotka verwalten zu lassen!
welches eigeninteresse verfolgt die redaktien mit dieser mies einseitigen berichterstattung?
headers:
"Bevölkerung hat wenig Verständnis für Ärzte-Kampagne"
"Reform setzt Fliehkräfte in der Ärztekammer frei"
"Gesundheitskommission gegen Ärztekammer-Kampagne"
"Politik wirft Ärzten Missbrauch vor"
"Patientenanwalt: Ärzte bei ELGA-Verweigerung für Behandlungsfehler haftbar" (anmerkung: eine besondere chuzpe, diese aussage)
"Wehsely: Kein Verständnis für Ärztekammer-Kritik an Gesundheitsreform"
"Stöger über Ärztekammer empört"
wo steht denn:
"ärzte über geheimgehaltene inhalte der gesundheitsreform besorgt"???
wie wärs denn mit einem objektiven journalismus zu diesem thema, liebe herausgeber???
wenn die frau pilz fast 13.000,- monatlich bekommt, dann wird der herr bachinger auch ein gehalt beziehen, von dem ein spitalsoberarzt, egal ob an einer geriatrie oder als herzspezialist oder neurochirurg nur träumen kann.
der herr bachinger und seine anderen 8 kollegInnen hätten die aufgabe, patienten zu helfen, die im krankenhaus schaden erlitten haben. das tun sie alle nachweislich nicht! die patientenanwaltschaft ist ein placebo, das bestenfalls ein schäbiges schweigegeld des spitalserhalters an geschädigte vermittelt. wirkliche misstände (der fisch stinkt vom kopf her), die zu behandlungsfehlern führen, decken die eh nie auf.
und so ist dieser mann einfach nur das mietmaul seiner finanziers sobotka&pröll.
...hat immer die größte Angst.
Sehr geehrter Herr Vorposter hot doc,
Bevor Sie lauthals falsche Behauptungen ins Netz brüllen sollten Sie sich zunächst über die Fakten informieren. Machen Sie sich doch bitte die zumutbare Mühe, zum Beispiel den Tätigkeitsbericht der PPA NÖ wenigstens zu überfliegen. In der Realität kann nämlich von, ganz offensichtlich wissenschaftlich untermauerten und fundierten Aussagen Ihrerseits wie, "[...] das tun sie alle nachweislich nicht! [...]", keine Rede sein.
...to be continued...
2 mal Kontakt aufgenommen mit Patientenanwalt
1 mal in Wien, 1 mal in NÖ
BEIDE male haben mich diese abgewimmelt und gemeint, es wäre alles bestens, ich hätte keine Recht und ich soll mich quasi nicht aufregen.
BEIDE Male haben mir Klinikangehörige (1 mal die vom Chef beauftragte Sekräterin, 1 mal der von mir auch cc angeschriebene Chef der Abteilung) geantwortet und auch in meinem Anliegen geholfen und die Beschwerde quasi aufgelöst.
Daher frage ich: WOzu brauche ich einen "Patienten"anwalt, der in Wahrheit nur ein Systemanwalt ist, um die Patienten abzuwimmeln, bei Ihren Anliegen?
hier gehts nicht um wissenschaft.
ich war lange genug im krankenhaus, dass ich mit patientenanwaltschaften zu tun hatte.
wenn ich hier aus dem nähkästchen plaurdere, dann ist das kaum als standespolitik zu bezeichnen.
ja, in krankenhäusern passieren fehler. und die fehlerkultur in österreich ist im bereich medizinische versorgung unterm hund. daran hat kein patientenanwalt was geändert.
was ich oben geschrieben habe, das ist alles die wahrheit. wer sich nicht mit einer entschädigungszahlung zufriedengeben will, der bekommt dann ein gutachten. und das wäscht alle verantwortlichen immer rein, und der patient bleibt, auch vom patientenanwalt allein gelassen, über.
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