Patientenanwalt kritisiert Ärzteprotest

5. Dezember 2012, 08:53

Patienten würden instrumentalisiert, falsch informiert und verunsichert

Patientenanwalt Gerald Bachinger kritisiiert im Ö1-Morgenjournall die Protestaktion der Ärztekammer scharf: "Die Aktion ist unverständlich und bedauerlich." Eine Reform sei notwendig und sogar überfällig. Die Patienten würden instrumentalisiert, falsch informiert und verunsichert. Es gebe ganz klare standespolitische Interessen, so Bachinger.

Bachinger geht davon aus, dass die  Einsparungen im Ausmaß von drei Milliarden Euro ohne spürbare Einschnitte umgesetzt werden können: "Es gibt genug Potenzial im Gesundheitswesen, dass ohne Qualitätsverlust neue Versorgungsformen, bessere Öffnungszeiten und ähnliche Dinge angeboten werden. Es gibt derzeit viele Leerläufe im Gesundheitswesen, und genau diese Punkte sind in der Gesundheitsreform enthalten."

Struktur- und Finanzierungsprobleme bekannt

Auf die Frage, ob er als Patientenanwalt garantieren kann, dass die Qualität der Versorgung durch die Reform nicht leiden wird, sagt Bachinger: Niemand könne etwas garantieren, wenn ein neues Modell große Umwälzungen im Gesundheitssystem bringe. Er könne aber mit bestem Wissen und Gewissen sagen, dass bei weiterem Stillhalten und keiner Reform wesentliche Verschlechterungen und Rationierungen auf die Patienten zukommen werden.

Die Struktur- und Finanzierungsprobleme im Gesundheitswesen seien seit Jahren bekannt, es sei überfällig, diese Probleme anzugehen. Eine Reform mit einer gemeinsamen Finanzierung und Planung des niedergelassenen und des Krankenhausbereiches sei dringend notwendig. "Ohne diese Reform wird es dazu kommen, dass diese Horrorvisionen der Ärztekammer tatsächlich die Patienten treffen werden", so Bachinger. Außerdem gehe es bei den drei Milliarden Euro nicht um Einschnitte, sondern lediglich um Kostendämpfungen. (red, derStandard.at, 5.12.2012)

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die Bezeichnung "Patientenanwalt" hat mit einem Anwalt, der sich für einen Patienten eingesetzt NICHTS ZU TUN
die sogenannte "Patientenanwälte" sind nicht anderes als Beamte und Vertreter von Ärzten oder Kassen (bezahlt von uns Patienten) - die sich ausschließlich dafür einsetzen, dass so wenig wie möglich an Schadensersatzansprüchen gegen die Kassen / Ärzten gestellt werden

Und noch eine frage: wer hat die Wesley bestochen?
Wissen kann's nicht sein was sie zu ihrer Auffassung bringt.

Korrektur:Wehsely schreibt sich das Faktotum...

3 mrd. einsparen und niemand wird das bemerken? gehts dem noch gut?

Der Bachinger hat definitiv einen Fisch im Bachingerschen Hydrocephalus schwimmen...

natürlich könnte man auch einige-für systemgünstlinge

geschaffene alimentationsposten- ersatzlos streichen:

-patientenanwälte, die in dissonanz zu ihrem auftrag politischen quark absondern
- qualitäts-, risk-, regionalmanager
- klopapier-headbuyer usw.
- hautpberufliche hygienebeauftragte

u.v.m.
soviele gäbe es....

Noch dazu wenn sie wie Frau Pilz ein Gehalt von 12 753 € pro Monat einstreichen

sehr geehrer herr buchinger!

Patientenanwälte...

sollten sich um ihre ernkompetenz kümmern. Nämlich Belange der Pat. wenn Fehler passiert sind.
Pat.anwälte haben keine Ahnung wie Abläufe im Gesundheitswesen von statten gehen. Darum -> Lieber ruhig sein, denn bei den Pat.anwälten besteht doch sicher auch Einsparungspotentzial, dass dann sicher nicht auf Kosten der Patienten geht! Oder?

Bachinger geht davon aus, dass die Einsparungen von 3 Milliarden €...

Hallo, da hat sich wer verplappert; es erklären doch alle, dass nur Zuwachsrate reduziert wird und NIX eingespart wird
Krampus Ärztekammer http://wp.me/p1kfuX-x0

also, für alle die nicht denken können

hier ein hübsches bild über die "einsparungen" bitte beachten: die steigerungsraten werden TROTZ reform höher sein, als in der vergangenheit! https://www.facebook.com/photo.php... 175&type=1

Empfehle auch Statistik Austria

Durch das relativ starke Wirtschaftswachstum, bei geringerer Wachstumsrate der Gesundheitsausgaben, sinkt der Anteil der Gesundheitsausgaben am BIP von 11,2% für 2009 auf 11% für 2010. Betrachtet man die anteilsmäßige Entwicklung am BIP, so stiegen die Gesundheitsausgaben zwischen 1990 und 2010 von 8,4% auf 11% des BIP

http://www.statistik.at/web_de/st... index.html

Es wird schon längst gespart.. und das spüren alle, die wirklich an der Front arbeiten

Geschätzer EP

Mit Zahlen lässt sich kräftig streiten, wie wir wissen: Ich erinnere an die letzten OECD Zahlen, dass die Kostensteigerungen in Ö zuletzt viel geringer waren, als prognostiziert (auch schon vor der jetzigen "Gesundheitsreform") und die 100 Mille plus bei den Gebietskrankenkassen passen da dazu. Es wird schon gespart und zwar seit Jahren.
Was aber immer fälschlich unterstellt wird, ist dass nicht alles was unter "Kosten im Gesundheitssystem" summiert wird, auch das ist, was sich der "einfache Patient von der Straße" darunter vorstellt. Der Bauwahn des KAV, die Kosten von städtischen Pflege- und MTDGs-Schulen/Akademien, Kostenzuschüsse zu deren Auslagerungen in die FHs ... etc. und Auftragsstuden an "Berater"). Das verschweigst Du!

diese fragen als auch das was verschwiegen wird

ist sehr einfach im SHA nachzuschauen. und das gespart würde, wäre mir halt nicht so aufgefallen - was allerdings klar passiert ist die restlose überforderung der strukturen und prozesse durch die sich darmatische verändereung der morbidität der bevölkerung. das ist zwar weder neu, noch unerwartet. aber wir haben ja geglaubt, wir würden schlauer sein als andere! dein subjektives empfinden des sparens ist nichts anderes, als die folge immer größerer schnittstellenprobleme - aber das ist halt eine andere geschichte (d. ich aber auch schon seit 10 jahren erzähle!-konsequenzlos wie man sieht)

Österreichische Ärztekammer

Leiter des Referats für Komplementär Medizin der Ärztzekammer Wien:
ab min: 10:30
http://www.youtube.com/watch?v=rGaAhCVQxfE

man braucht über die Zustände im Gesundheitssystem nicht überrascht sein bei solchen Ärztevertretern!!!

na gut das bitte ist ein freak, ich hoff die sind nicht alle so angrennt wie der brunnenfroschdoktor…

Was jetzt, Österreichische Ärztekammer oder Ärztekammer Wien? Und von einem Standesvertreter gleich auf die "Zustände im Gesundheitssystem" zu schließen, halte ich für äußerst verwegen. Es sind ja nicht nur die Ärzte, die das Gesundheitssystem mittragen. Das wird ja auch von der Politik gestaltet, von anderen Gesundheitsberufen, von Sozialversicherungen... aber gut, wenn man auf Biegen und Brechen Ärztebashing betreiben will, dann sieht man natürlich nur, was man sehen will.

Thema verfehlt, was soll denn so ein Posting???

ob die finanzierungsprobleme von leuten wie dem sobotka gelöst werden?

der sobotka sitzt in dieser steuerungskomission zur gesundheitsreform. aber kein einziger arzt.

der finanzlandesrat sobotka hat dafür gesorgt, dass wohnbaugelder von der hypo veranlagt wurden, und diese wurden dubios verzockt. die staatsanwaltschaft ermittelt 4 jahre nach anzeige durch grüne und bzö nun endlich. es ist davon auszugehen, dass niemand fragt, was die rolle des herrn sobotka war, und ob er sich damit auch schuldhaft verhalten hat...

eher lass ich meinen hund auf meine wurst aufpassen, als die gesundheitsausgaben von sobotka verwalten zu lassen!

und jetzt frage ich wieder, warum der standard kampagnenjournalismus macht?

welches eigeninteresse verfolgt die redaktien mit dieser mies einseitigen berichterstattung?
headers:
"Bevölkerung hat wenig Verständnis für Ärzte-Kampagne"
"Reform setzt Fliehkräfte in der Ärztekammer frei"
"Gesundheitskommission gegen Ärztekammer-Kampagne"
"Politik wirft Ärzten Missbrauch vor"
"Patientenanwalt: Ärzte bei ELGA-Verweigerung für Behandlungsfehler haftbar" (anmerkung: eine besondere chuzpe, diese aussage)
"Wehsely: Kein Verständnis für Ärztekammer-Kritik an Gesundheitsreform"
"Stöger über Ärztekammer empört"

wo steht denn:
"ärzte über geheimgehaltene inhalte der gesundheitsreform besorgt"???

wie wärs denn mit einem objektiven journalismus zu diesem thema, liebe herausgeber???

als erstes kann man Patientenanwälte ohne qualitätsverlust einsparen.

wenn die frau pilz fast 13.000,- monatlich bekommt, dann wird der herr bachinger auch ein gehalt beziehen, von dem ein spitalsoberarzt, egal ob an einer geriatrie oder als herzspezialist oder neurochirurg nur träumen kann.

der herr bachinger und seine anderen 8 kollegInnen hätten die aufgabe, patienten zu helfen, die im krankenhaus schaden erlitten haben. das tun sie alle nachweislich nicht! die patientenanwaltschaft ist ein placebo, das bestenfalls ein schäbiges schweigegeld des spitalserhalters an geschädigte vermittelt. wirkliche misstände (der fisch stinkt vom kopf her), die zu behandlungsfehlern führen, decken die eh nie auf.

und so ist dieser mann einfach nur das mietmaul seiner finanziers sobotka&pröll.

Wer am lautesten schreit...

...hat immer die größte Angst.

Sehr geehrter Herr Vorposter hot doc,

Bevor Sie lauthals falsche Behauptungen ins Netz brüllen sollten Sie sich zunächst über die Fakten informieren. Machen Sie sich doch bitte die zumutbare Mühe, zum Beispiel den Tätigkeitsbericht der PPA NÖ wenigstens zu überfliegen. In der Realität kann nämlich von, ganz offensichtlich wissenschaftlich untermauerten und fundierten Aussagen Ihrerseits wie, "[...] das tun sie alle nachweislich nicht! [...]", keine Rede sein.

...to be continued...

Aus meiner Erfahrung kann ich sagen

2 mal Kontakt aufgenommen mit Patientenanwalt
1 mal in Wien, 1 mal in NÖ

BEIDE male haben mich diese abgewimmelt und gemeint, es wäre alles bestens, ich hätte keine Recht und ich soll mich quasi nicht aufregen.

BEIDE Male haben mir Klinikangehörige (1 mal die vom Chef beauftragte Sekräterin, 1 mal der von mir auch cc angeschriebene Chef der Abteilung) geantwortet und auch in meinem Anliegen geholfen und die Beschwerde quasi aufgelöst.

Daher frage ich: WOzu brauche ich einen "Patienten"anwalt, der in Wahrheit nur ein Systemanwalt ist, um die Patienten abzuwimmeln, bei Ihren Anliegen?

tätigkeitsbericht versus casereports:

hier gehts nicht um wissenschaft.
ich war lange genug im krankenhaus, dass ich mit patientenanwaltschaften zu tun hatte.
wenn ich hier aus dem nähkästchen plaurdere, dann ist das kaum als standespolitik zu bezeichnen.
ja, in krankenhäusern passieren fehler. und die fehlerkultur in österreich ist im bereich medizinische versorgung unterm hund. daran hat kein patientenanwalt was geändert.
was ich oben geschrieben habe, das ist alles die wahrheit. wer sich nicht mit einer entschädigungszahlung zufriedengeben will, der bekommt dann ein gutachten. und das wäscht alle verantwortlichen immer rein, und der patient bleibt, auch vom patientenanwalt allein gelassen, über.

Sie wollen also damit sagen, dass sie aus einer subjektiven Erfahrung objektiv auf alle anderen Tätigkeiten der PPA schließen können?

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