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Die Funkstörungen beim Megadeal am österreichischen Handy-Markt sind unüberhörbar. Hutchison mit dem Markennamen "3" will Orange schlucken und reicht deren Diskontschiene Yesss an A1 weiter. Österreich verliert damit einen Marktanbieter, was aber gar nicht so schlimm ist. Erstens, weil der Wettbewerb hierzulande intensiv ist und "3" samt Orange kleinster Anbieter bleibt. Und zweitens, weil eine gewisse Rentabilität Voraussetzung für Investitionen in Technologie ist.
Weit problematischer erscheint die Zusatzvereinbarung betreffend Yesss. Telekom Austria kommt bereits jetzt auf einen kritischen Marktanteil von mehr als 40 Prozent. Jeder weitere Ausbau der Marktführerschaft kann eigentlich nur dann Sinn machen, wenn dahinter die Absicht steckt, den Wettbewerb einzuschränken. Und bei diesem Unterfangen kann die Reduktion von vier auf drei Anbieter dann sehr wohl eine Rolle spielen. Während in anderen Ländern die Reviererweiterung des Platzhirschs indiskutabel wäre, hat das Kartellgericht den Teil-Deal bereits ohne Auflagen genehmigt, was nicht gerade beruhigend wirkt.
Dabei bringt der Yesss-Verkauf noch weitere Unannehmlichkeiten abseits der Fusionskontrolle. Die Telekom Austria kann sich den Kaufpreis von 390 Millionen Euro nicht wirklich leisten. Wenn ihre Verantwortlichen auf drei zählen können, versuchen sie noch eine Hintertür zu finden, um aus dem Vertrag auszusteigen. (Andreas Schnauder, DER STANDARD, 5.12.2012)
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Sorry, aber man kann eben eine Firma nicht zum Blühen verordnen, nur weil es insgesamt für den Markt gut wäre, wenn es viele blühende Firmen gäbe.
Entweder wird Yess verkauft, oder verschwindet ganz.
Wenn der Deal für die Telekom wirklich so ungünstig ist, wie Herr Schnauder behauptet, (Formulierungen wie "Wenn ... auf drei zählen können" tragen nicht gerade dazu bei, die Argumentation des Autors glaubwürdiger zu machen: Auch in mathematischen Beweisen steckt der Fehler häufig in Details, die mit "Wie man leicht einsieht" begründet werden.) würde der Kauf zur Schwächung des Marktführers beitragen.
Bitte keine Aufregung.
Österreich hat die billigsten Handytarife weit und breit, z.B. gegenüber Deutschland 70 % niedriger.
Siehe http://www.handytarife.de/index.php?aid=2497
Europavergleich auf Basis Deutschland = 0 :
Österreich - 70%
Niederlande - 47%
Dänemark - 24%
Deutschland 0
Luxemburg + 3%
Frankreich + 12 %
Belgien + 44 %
Polen + 52 %
Tschechische Republik + 105 %
Schweiz + 132 %
3 hat das beste netz seit 2 jahren
bei 3 zahle ich 7 euro für 1000 minuten 1000 sms 1 gb daten + wenn die 1gb aufgebraucht sind flatrate (mit niedrigerer geschwindigkeit)
ahja und a1 hat ja nicht umsonst den neuen slogen mit "einfach a1" (früher "das beste netz")
sie mussten das ändern da sie ihre werbung nicht mehr mit "das beste netz" machen dürfen da sie eben NICHT mehr das beste netz haben
http://derstandard.at/135025979... albes-Jahr
Nur Lügner, die vom standard.at, oder? ;)
mit einem Wertkartentarif.
Kein Empfang im Lift und am Gang, schlechter Empfang in der Wohnung.
Selbst am Flughafen schlechter Empfang und in der Obersteiermark auch nur schlechter Empfang.
Aber wie gesagt, ist ein paar Jahre her...kann jetzt ja durchaus besser sein.
Was wirklich super ist bei 3 ist das 3 like home!
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