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Jerusalem/Kairo - Wegen Israels Siedlungsbauplänen hat am Dienstag auch das ägyptische Außenministerium den israelischen Botschafter einbestellt. Das Vorhaben, 3.000 neue Wohnungen in Ost-Jerusalem und im Westjordanland zu bauen, "erschwert die unternommenen Bemühungen hinsichtlich einer Wiederaufnahme der palästinensisch-israelischen Friedensverhandlungen", erklärte das Ministerium in Kairo zur Begründung.
Bereits am Montag hatten das britische und das französische Außenministerium Israels jeweiligen Botschafter aus Protest gegen den geplanten Siedlungsbau einbestellt. Auch Spanien, Schweden und Dänemark griffen zu dieser Maßnahme. Die deutsche Regierung äußerte sich "äußerst besorgt" über das Vorhaben der israelischen Regierung. Die US-Regierung sprach von einem "Rückschritt" für die Nahost-Friedensbemühungen. Der geplante Siedlungsbau könnte die Gründung eines zusammenhängenden Palästinenserstaates quasi unmöglich machen. (APA, 4.12.2012)
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