Was Strasser den Journalisten erzählte, VII

    4. Dezember 2012, 17:02
    posten

    Telefonate vom 16./17./28. Februar 2011

    Telefonat Strasser mit CN, 16.02.2011

    CN: Hallo Ernst, wie geht es Ihnen?

    Strasser: Danke.

    CN: Gut.

    Strasser: Was kann ich für Sie tun?

    CN: Ich rufe nur an weil ich am Ende der Woche eine Besprechung habe mit dem Klienten wegen der Anlegerentschädigung, also ich wollte nur wissen, wie es da geht, und ob Sie letzte Woche die Änderung einbringen konnten, oder wie die Strategie eigentlich ist, damit ich sie informieren kann?

    Strasser: Die Situation ist wie folgt, das war die erste Lesung.

    CN: Ja.

    Strasser: Und das ist nicht der federführende Ausschuss, der federführende Ausschuss ist ein anderer Ausschuss, und ich bin äh, mit den Leuten dort in Kontakt, und sie studieren diese Information, und wenn wir , wenn ich die Information von ihnen zurückbekommen, werde ich Sie anrufen. Ich dachte, es wäre heute, aber die Dame, die sich mit all diesen Fragen auseinandersetzt ist heute krank, also habe ich versucht, sie zuhause zu kontaktieren, aber ich habe sie noch nicht erreicht.

    CN: Ja, sie ist wahrscheinlich im Bett oder so, wenn sie krank ist.

    Strasser: Aber. Es ist von der Zeit her ist es kein Problem, wegen zwei oder drei Tagen, weil der JURI Ausschuss nicht der federführende Ausschuss ist.

    CN: Wer ist in dieser Sache der federführende Ausschuss?

    Strasser: Äh, das ist, äh, wie heißt das auf Englisch?

    CN: Ist es der Wirtschafts- und Währungsausschuss, oder nicht?

    Strasser: Ja, ich glaube, es heißt so, aber (er fragt auf Deutsch) Wirtschafts-, Wirtschafts-

    CN: Ja, es muss Wirtschaft sein, weil ich mich gefragt habe, ob es das ist, weil es mehr Sinn macht, wenn es über Wirtschaft ist.

    Strasser: Ja. Und ich bin also in Kontakt mit ihnen, aber ich muss die Antwort bekommen, und äh, ich bin mir nicht sicher, ob ich heute die Antwort bekomme, ich ruf Sie sofort an, wenn ich diese Information habe.

    CN: Ah ok danke, Also Sie haben der Frau im Ausschuss die Änderung, die wir wollten, und jetzt liest sie es?

    Strasser: Ja, ich wollte, dass sie es überprüft, ob es funktionieren würde.

    CN: Aha verstehe, ok.

    Strasser: Sie ist (mir gegenüber?) verantwortlich. Ich bespreche es zuerst mit ihr, dann rufe ich Sie an.

    CN: Oh, sehr gut. Ist sie Rapporteur?

    Strasser: Das, das ist ein sehr einflussreiches Mitglied dieses Ausschusses.

    CN: Ah ok, sehr gut, also ich drücke die Daumen.

    Strasser: Ok. Ich werde Sie hoffentlich morgen oder übermorgen anrufen.

    CN: Ok, sehr gut, ja wenn Sie mich einfach wissen lassen könnten, dann kann ich sie auf den neuesten Stand bringen, aber zumindest kann ich es ihnene sagen, wenn wir e sin der Hand haben, und wir die äh Änderung eingebracht haben, und dass sie es jetzt erwägen.

    Strasser: Ja.

    CN: Ok sehr gut.

    [Allgemeines über Urlaub, Verabschiedung]


    Strasser Nachricht auf Anrufbeantworter 17.02.2011
    (Automatische Nachricht)

    Strasser: Hallo Victoria, hier spricht Strasser, das Datum für die Änderungen im ECON Ausschuss ist der erste März, also haben wir noch etwas Zeit. Mein Kollege ist diese Woche krank, ähm, also, wir hatten vereinbart, über diese Sache zu sprechen, ich werde es Anfang nächster Woche machen, aber ich bin immer, mein Telefon ist immer für Sie offen, äh, ok, auf Wiedersehen.

    Strasser Telefonat 25. Februar mit CN

    Strasser: Hallo Victoria.

    CN: Hallo Ernst, wie geht es Ihnen?

    Strasser: Danke, gut.

    CN: Gut. Freuen Sie sich aufs Wochenende?

    Strasser: Ja, äh, ich muss, wir haben zwei Besprechungen am Nachmittag. Aber dann wäre es Wochenende.

    CN: Ach sehr gut. Fast schon da.

    Strasser: Ja, ja.

    CN: Gut.

    Strasser: Also ich habe Ihnen zwei E-Mails zu diesem Thema geschickt.

    CN: Ah ok. Vielleicht habe ich die andere nicht gesehen, ich habe nur das eine heute früh gesehen, darüber wann wir sprechen.

    Strasser: nein, das ist, äh, ich habe Ihnen eine Liste von Schattenrapporteuren geschickt, und ich glaube, ach, Sie haben diese E-Mail nicht erhalten?

    CN: Nein, aber ich seh noch mal nach, meine E-Mails sind heute morgen ein bisschen komisch, also, da ist -

    Strasser: Es war, es war gestern früh, glaube ich.

    CN: Ah ok, also ich sehe nach. Die E-Mails spinnen ein bisschen, also -

    Strasser: Ja. Die Situation scheint so zu sein. Das Ende der Änderungen ist der erste März.

    CN: Ja.

    Strasser: Und der Schatten, der Schattenrapporteur der EPP, er ist sehr nah an dem, was Ihr Klient will.

    CN: Sehr gut.

    Strasser: Also, ich - da Sie nächste Woche in Brüssel sind, würde ich vorschlagen, dass Sie mit dem Schattenrapporteur sprechen.

    CN: Hm, ok.

    Strasser: Das ist, äh, ein spanisches Mitglied. Und ich werde in meinem Mail vorschlagen, dass es hilfreich wäre, dass Sie den Assistenten dieses MEP anrufen und über diesen MEP sprechen, und wenn das funktioniert, sagen Sie ihm, dass Sie mit ihm am Mittwoch oder Donnerstag, oder wann immer sie in Brüssel sind, sprechen wollen.

    CN: Ja, nun ich bin am Mittwoch dort, aber das ist zu spät für die Deadline, wenn die am Dienstag ist?

    Strasser: Aha. Nein, es ist nicht zu spät.

    CN: Ah aber ich dachte die Deadline ist am Dienstag.

    Strasser: Ah nein, nein. Ah, wir haben nächste Woche den ersten März. Ja, es ist Dienstag, also müssen wir vorwärts kommen. Also vielleicht wäre es hilfreich, ja, wir müssen, und ich, wir müssen es beide machen.

    CN: Ja, haben Sie schon mit ihm gesprochen?

    Strasser: Äh, ich habe mit seinem Assistenten gesprochen.

    CN: Ah ok und sie hat gesagt, dass er offen ist für -

    Strasser: Ja, er ist damit sehr vertraut, ja, und ich glaube, wir sollten ein bisschen Druck machen, ja.

    CN: Ja, ok, einverstanden, also das klingt -

    Strasser: Ja? Aber wenn Sie mein E-Mail nicht erhalten haben bitte lassen Sie es mich wissen, das Mail, und die Liste der Anrufe, ich muss es noch mal schicken.

    CN: Ja, ja, kein Problem. Ich schau jetzt ob ich -

    Strasser: Ah. Ich habe nicht gesehen, dass der nächste Dienstag der erste März ist, oh. Nun gut, ok. Das war mein Fehler.

    CN: Also ist nicht sehr viel Zeit.

    Strasser: Ich dachte, es wäre noch viel Zeit. Ok, und wir müssen, wir müssen es jetzt antreiben, ja, ok.

    CN: Also Sie haben mit seinem Assistenten gesprochen, und der Assistent glaubt der, dass er gerne die Änderung einbringt?

    Strasser: Ja, ja, ja.

    CN: Gut

    Strasser: Und außerdem glaube ich, dass es auch ein österreichischer Kollege sein könnte, aber wir müssen, wir müssen es konkret machen, und nicht, das ist nur Gerüchte sind, wir müssen es reparieren. Aber das war mein Fehler, ich will es heute Nachmittag überprüfen, vielleicht ist niemand im Parlament, aber ich werde es versuchen.

    CN: Ja ok.

    Strasser: Und am Montag, natürlich, und das sind Sie auch.

    CN: Ok, ja, ja, kein Problem, ich werde sehen, was ich herausfinden kann. Also, die andere Option ist, Sie sprechen mit, ist es eine österreichische Frau, mit der Sie gesprochen haben, sagten Sie, am 13?

    Strasser: Ja, das war, äh, der österreichische Kollege, er ist im Spital, er ist krank.

    CN: Oje.

    Strasser: Also, ja. Er hatte eine sehr gefährliche Situation beim Skifahren.

    CN: Oje.

    Strasser: Ja, er ist, wissen Sie, bis jetzt dachte ich nur Frauen aus Großbritannien sind gefährlich, aber auch Männer aus Großbritannien sind sehr gefährlich, weil dieser Mann, äh, wie ist das englische Wort? Ist mit den Ski in seinen Rücken gefahren.

    [Sprechen über den Skiunfall]...

    CN: Aber Sie haben mit ihm darüber gesprochen.

    Strasser: Ja, ja.

    CN: Ja, es klingt so als wenn er im Spital ist, wird er es nicht machen können.

    Strasser: Ja, ja. Das ist das Problem. Aber machen wir weiter beim spanischen Kollegen? Ja?

    CN: Ok ja, gibt es eine dritte Person, mit der Sie gesprochen haben? Da war der österreichische Mann, aber wie, war da eine Frau?

    Strasser: Nein, die Frau war seine Assistentin.

    CN: Aha, verstehe.

    Strasser: Ja, es gibt, ich glaube es wäre hilfreich, mit den Sozialdemokraten zu sprechen. Ich werde, ich bin wirklich überrascht, dass Sie das E-Mail nicht erhalten haben, da ist etwas falsch gelaufen. Ich muss das überprüfen, ich schicke es Ihnen binnen der nächsten Stunde oder so.

    CN: Ja, sehr gut, machen Sie das.

    Strasser: Weil es gibt eine Liste von MEPs, habe ich herausgefunden, von mehreren Parteien, um sie zu kontaktieren.

    CN: Ja.

    Strasser: Aber ich habe gehört, dass der Rapporteur von ALDE von der liberalen Fraktion ist, und er ist nicht bereit, zu tun was Ihr Klient wollte.

    CN: Aha, ok, aber vielleicht die anderen. Das Einzige ist -


    Strasser: Ja, aber ich weiß nicht die Bedeutung der Sozialdemokraten, aber der EEP, er ist damit sehr vertraut.
    Yes but I don't know the meaning of the social democrats but the EPP, he's very familiar to this [?]

    CN: Ich nehme an, das Einzige ist, wir haben jetzt circa zwei Tage, also ich weiß nicht, ob es leichter für Sie ist, mit ihnen zu sprechen.

    Strasser: Ich werde es versuchen, ich werde es versuche. Ja, mache ich.

    CN: Ok.

    Strasser: Das mache ich.

    CN: Gut, also wenn Sie mir das E-Mail nochmals schicken, sehe ich es mir an, und wir sprechen entweder später heute oder Montag oder Dienstag.

    Strasser: Montag, spätestens Montag.

    CN: Ja.

    Strasser: Natürlich, ja, und sie sind am Mittwoch in Brüssel?

    CN: Ja, am Mittwoch und vielleicht Dienstag Abend.

    Strasser: Also mein Problem ist, dass ich am Mittwoch in der Früh in Wien sein muss, und ich fliege nach Brüssel, ich werde um 17.30 oder so in Brüssel sein.

    CN: Oh ok gut, wir können uns treffen, wenn Sie ankommen, wenn Sie wollen.

    Strasser: Ok, ja natürlich.

    CN: Ok sehr gut.

    Strasser: Ok, ok also ich werde versuchen, Sie zu informieren.

    [Ende des Gesprächs - Verabschiedung]


    Telefonat Strasser mit CN, 28. Feb. 2011, Erster Anruf

    CN: Hallo Ernst, hier spricht Victoria.

    S: Ah Victoria, Wie geht es Ihnen?

    CN: Hallo, gut. Wie geht es Ihnen? Hatten Sie ein schönes Wochenende?

    S: Ja, sehr gutes Wochenende. Sehr gut.

    CN: Schön.

    S: Sind Sie unterwegs oder so?

    CN: Ja, ja, ich bin auf dem Weg zu einem Klienten, aber ich bin gerade aus dem Zug ausgestiegen, und dachte ich ruf Sie an, entschuldigen Sie, dass es so laut ist, es ist eine viel befahrene Straße.

    S: Für mich persönlich geht es. Also ich kann, ich habe recherchiert, die letzte Information, die ich bekommen habe, aber nur telefonisch, ich will es schriftlich haben, ist dass der Antrag für 5 Monate war, und ihr Klient wollte 6 bis 9 Monate. Jetzt ist es der Vorschlag des Schattenrapporteurs, und Sie haben mir gesagt, dass es mit der Kommission vereinbart wurde dass es 12 Monate werden.

    CN: Ach, großartig, und haben Sie ihnen die Änderung gegeben?

    S: Ja, ich muss, ich muss, ich muss es überprüfen. Ich will es schriftlich haben.

    CN: Ja.

    S: Aber es gibt einen Punkt, aber ich glaube, es funktioniert, Ihr Klient wollte dass es eine zweite Warnung gibt nach 6 bis 9 Monaten.

    CN: Ja, genau.

    S: Sie haben jetzt einer Frist von 12 Monaten zugestimmt, aber nicht der zweiten Warnung.

    CN: Ok ok. Also vielleicht werden wir -

    S: Das ist die einzige Information, die ich am Telefon erhalten habe, aber jetzt ware ich auf die schriftliche Stellungnahme, und ich werde es Ihnen sofort übermitteln.

    CN: Ach, das ist großartig. Also was ist passiert, welcher Rapporteur, haben Sie mit einem der Rapporteure gesprochen, und sie haben die Änderung selber eingebracht?

    S: Ich habe mit dem spanischen Kollegen gesprochen, mit dem spanischen Schattenrapporteur, und er hat mir gesagt, dass er so zugestimmt hat.

    CN: Ah ok. Also wird er die Änderung einbringen, oder lässt er Sie das machen?

    S: Wie bitte?

    CN: Wird der, äh, spanische MEP die Änderung einbringen?

    S: Ja.

    CN: Aha, sehr gut, ok.

    S: Er hat sich mit dem Rapporteur und der Kommission geeinigt, dass sie es nicht so machen wie im Antrag 5 Monate, sondern 12 Monate, 12 Monate. Ja.

    CN: Aha ok und warum hat er da zugestimmt? Haben Sie mit ihm darüber gesprochen?

    S: Also ich weiß nicht, ob es die Diskussion war, die wir mit ihm hatten. Aber es scheint, dass mehr war, vielleicht mehr, andere Klienten wie Ihre, die sie informieren wollten.

    CN: Ah ok gut. Also haben sie ihm die Änderung übermittelt?

    S: Ja natürlich.

    CN: Ah ok sehr gut, ok. Ich muss es nur sagen können, weil sie uns mit der Änderung geholfen haben. Ich muss ihnen nur sagen können, dass wir Ihre Änderung übergeben haben.

    S: Ja, ja, natürlich. Aber ich will, ich will sagen, dass wir vorsichtig sein sollten. Ich will die schriftliche Stellungnahme von ihm haben, um (nicht) etwas zu sagen, was nicht, äh -

    CN: Was nicht passiert ist, ja.

    S: genau am Ende des Tages. Ich bin mit so etwas immer vorsichtig.

    CN: Ja. Ich auch. Ich sage ihm nichts, bevor wir es nicht erhalten haben.

    S: Also ich werde meine E-Mails abfragen, und wenn der, wie ich es bekommen habe, es war mir für heute versprochen, sagen wir am Nachmittag, aber wir werden sehen.

    CN: Ok, sehr gut. Gut, also schicken Sie mir bitte eine E-Mail wenn Sie es erhalten, dann kann ich den Klienten wissen lassen. Gut, sehen wir uns am Mittwoch.

    S: Bis Mittwoch.

    [Verabschiedung/Verabredung für Mittwoch]

    • Bild nicht mehr verfügbar
    Share if you care.