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vergrößern 800x518Anna Moleva (alias Ormeli) als "Elizabeth"
vergrößern 534x800Moleva als "Alice"
Irrational Games hat die russische Cosplayerin Anna Moleva (alias Ormeli) als offizielles Modell für die im Februar erscheinende Utopie "BioShock Infinite" engagiert. Moleva, die im Alltag Veterinärmedizinerin ist, verkörperte in ihren Fotos die Protagonistin "Elizabeth" so authentisch, dass die Entwickler ihr Gesicht auf der Spielpackung, den Werbesujets und in den TV-Spots wollten. "Wir sind so begeistert von ihrer Hingabe und ihrer Ähnlichkeit mit Elisabeth, dass wir sie fragen mussten.", schreibt Irrational Games-Chef Ken Levine in einem Blogeintrag.
(Bild: Elizabeth/Moleva; Foto zum Vergrößern anklicken)
Keine Unbekannte
Als Cosplayer bezeichnet man Leute, die versuchen, möglichst originalgetreu Charaktere aus Filmen, Mangas oder Videospielen nachzuahmen. Ein Trend, der sich in den 1990er-Jahren in Japan etablierte.
Moleva ist unter ihrem Synonym Ormeli keine Unbekannte in der Cosplay-Szene. Zuvor verkörperte sie bereits American McGee's "Alice" sowie die weibliche Rolle von Commander Shepard in "Mass Effect 3". Ihre Wahl für "Elizabeth" sei in dem Moment gefallen, als sie zum ersten Mal in einem der Trailer auftauchte. Als großer Fan der Serie und Cosplayerin durfte sie sich die Chance aufgrund ihrer Ähnlichkeit nicht entgehen lassen, so Moleva in einem Q&A.

(Bild: Anna Moleva wird zur Elizabeth)
Viel Arbeit
Die Umsetzung gestaltete sich trotz Ähnlichkeiten schlussendlich gar nicht so einfach. Wie jeder ordentlicher Cosplayer musste sie sich für die Fotos nicht nur in die richtige Pose bringen, sondern auch die Verkleidung selbst schneidern und für das richtige Make-up sorgen. Rund "ein oder zwei Monate" verbrachte sie neben ihrem Vollzeitjob mit der Fertigung des Kostüms. Ein aufwändiges Unterfangen, nicht zuletzt deshalb, weil die Spieldesigner mit fortschreitender Entwicklung immer wieder das Erscheinungsbild von Elisabeth änderten. (zw, derStandard.at, 4.12.2012)
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American McGees Alice (1.Teil) hat mich aber damals mehr umgehauen als der von mir sehnlichst erwartete 2. Teil Madness Returns.
Klar, das Gameplay würde nicht mehr den aktuellen Anforderungen entsprechen, aber damals war das Gesamtbild einfach "Wahnsinn".
Wenn ich mal den ganzen terminologischen Kram beiseite lasse, tut die Dame das gleiche wie jene Typen, die sich früher wie die Blues Brothers angezogen haben: Schwarzer Anzug, schwarzer Hut, schwarze Sonnenbrille. Das Motto ist: Kopiere in der Realität eine virtuelle Figur. Oder jene Leute, die sich wie Elvis Bröselmaier anziehen - mit oder ohne Wampe. Den Vogel in dieser armseligen Disziplin aber hat der Pierre Brice abgeschossen, der seine eigene filmische Winnetou-Darstellung in der realen Welt weiterlebt und fest glaubt: Ich bin Winnetou.
Wenn man all die technoide Firlefanz-Sprache hier beiseite lässt: Wieso ist es so schwer, eine eigene Identität zu leben? Oder: Was ist an Moleva so schlecht, dass sie unbedingt Elizabeth sein möchte?
Temporär ja, permanent nein (und erst recht nicht als Nilpferd). Daher war es keiner Zeitung einen Artikel wert. Schon alleine das legt die Vermutung nahe, dass das hier was anderes ist.
Und um was es geht, zeige ich an einem Beispiel:
http://madonna.oe24.at/thema/Die... e/63762871
Die Dame hat um 600.000 € Schönheits-OPs über sich ergehen lassen. Warum wohl? Weil Fasching ist?
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