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Mit einigem Unbehagen verfolge ich die mediale Berichterstattung zur Reform des Gesundheitswesens und somit der Gesundheitsversorgung unserer Bevölkerung. Für bedenklich halte ich vor allem, dass die Politik Ärzte nicht mehr federführend in die Planung der zukünftigen Gesundheitsversorgung der Patienten einbinden will.
Das wichtigste Ziel der Gesundheitsversorgung unserer Bevölkerung muss die Erhaltung der Gesundheit (Prävention) sowie das Lindern von Beschwerden und das Heilen von Krankheiten sein. Für das Erreichen dieser Ziele hat sich seit Hippokrates die medizinische Wissenschaft etabliert, die seit Jahrhunderten besteht und sich ständig weiterentwickelt, um das Leben unserer Mitmenschen zu verbessern (indem Krankheiten verhütet, Beschwerden gemildert und das Leben verlängert wird). Die weiterhin steigende Lebenserwartung der Österreicher ist ein guter Erfolgsnachweis. Weiters werden viele der Leser bemerkt haben, dass Eingriffe am menschlichen Körper viel weniger belastend als früher geworden sind und viele Erkrankungen ihren früheren Schrecken zu einem Gutteil verloren haben.
Ärzte sind die einzige Berufsgruppe, die Medizin studiert hat. Zusätzlich zum sechsjährigen Studium durchlaufen sie eine jahrelange Ausbildung. In keiner Phase der Ausbildung werden ökonomische Fächer belegt. Das bedeutet, dass Ärzte daher vor allem darüber reden, was sie am besten können, nämlich Menschen so optimal wie möglich zu behandeln. Wenn in Zukunft keine Ärzte mehr in die Planungs- und Entscheidungsprozesse für Gesundheitsfragen einbezogen werden, werden Juristen und Betriebswirte allein darüber entscheiden, welche Form der Betreuung und Behandlung für uns Österreicher am besten ist.
Juristen und Betriebswirte werden das sicherlich nach bestem Wissen und Gewissen, aber insbesondere nach Kriterien ihrer Grundkompetenz machen, und das sind wirtschaftliche und rechtliche Aspekte. Der Schwerpunkt wird daher nicht auf der bestmöglichen medizinischen Qualität, sondern auf der besten ökonomischen Auswirkung und der besten juristischen Absicherung liegen können. Das nicht deshalb, weil Juristen und Ökonomen keine medizinische Qualität wollen, sondern weil sie nicht Medizin studiert haben.
Ökonomische und juristische Aspekte sind zweifelsfrei wichtig, aber in einem Bereich, der sich um die Gesundheit jedes Einzelnen von uns dreht, sollten die, die am meisten von Gesundheit und Krankheiten verstehen, auch eine entsprechende Mitentscheidungskompetenz im Dienste unserer Bevölkerung haben müssen.
Ich möchte zum besseren Verständnis einen Analogieschluss anbieten. Wenn ein Baumeister ein Haus baut, wird er vor allem die optimale Funktion und lange Lebensdauer des Gebäudes für die Bewohner im Blick haben - er hat das im Rahmen seiner jahrelangen Ausbildung am besten gelernt. Der Betriebswirt wird sich vor allem um die Auswahl der billigsten Anbieter von Baumaterialen kümmern können, die Ausschreibungen machen und die Rechnungen prüfen. Der Jurist wird die rechtlichen Belange der Baubehörde, der Auftraggeber sowie der Nachbarn am besten einschätzen können. Selbstverständlich sind die Ansichten des Betriebswirtes und des Juristen wichtig und hilfreich für die Abwicklung des Hausbaues, aber trotzdem werden wir alle froh sein, wenn der Baumeister und nicht der Jurist oder der Betriebswirt das Haus baut.
Abschließend möchte ich auch ein aktuelles Beispiel aus meinem Bundesland anführen: Die steirische Krankenanstaltengesellschaft, die alle systemrelevanten Krankenhäuser der Steiermark betreibt, wird für ihren Vorstand ab 2013 einen der drei Vorstandsposten einsparen, und zwar den Arzt ... (Robert Zweiker, Leserkommentar, derStandard.at, 13.12.2012)
Robert Zweiker ist seit 22 Jahren als Facharzt in in einem Universitätsspital tätig.
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GESUNDHEIT oder ihre Steigerung wäre mit relativ wenig Kosten verbunden, MEDIZIN hingegen ist (deutlich) teurer.
Viele ÄrztInnen sind jahrzehntelang einerseits dem Irrglauben, sie könnten mit Medizin effizient Gesundheit schaffen, und dann dem Geld (Lobbying und Umsatz) der Pharma- und Medizinprodukteindustrie erlegen. Sowie PolitikerInnen dem Zwang, für Wählerstimmen irgendwelche teuren Bandl durchschneiden zu wollen.
Die Rechnung zahlen wir jetzt. Mit einer schwachen Primärversorgung, einer aufgeblasenen Sekundärversorgung, die oft nicht bessere Qualität als eine gute Primärversorgung bieten kann sowie einer Tertiärversorgung, die statt der Betreuung von Spezialfällen hauptsächlich Sekundärversorgung betreibt.
FR, Mediziner
schreiben Sie, ist das Wichtigste der Baumeister. Nein, das Wichtigste ist einmal der Bauherr, der das alles bezahlen soll. Der Baumeister kommt erst an zweiter Stelle.Übertragen auf das Gesundheitssystem wäre also dann richtig, auch einmal die Patienten zu fragen, welche Erfahrungen sie bisher gemacht haben und was sie sich vorstellen könnten, dass verbesserungswürdig sei. Auch das würde sehr viel bringen,denke ich. Aber auch das fällt niemandem ein.
... lernen ÄrztInnen im Studium und danach herzlich wenig. MedizinerInnen sind ExpertInnen für die Behandlung von kranken Menschen, für die Erhaltung und Förderung von Gesundheit fehlt ihnen die Zeit und auch meistens auch das Wissen. MedizinerInnen sind somit (hoffentlich) ExpertInnen auf der Behandlungsebene, für die Steuerung eines Gesundheitssystems werden sie im Studium nicht ausgebildet. Trotzdem gibt es auch in Ö genügend MedizinerInnen die auch auf dieser Ebene denken und handeln können. Um das Gesundheitssystem in Ö fit für die Herausforderungen des 21. Jhd zu machen bedarf es einer gemeinsamen Anstrengung, sowie der Bereitschaft und Fähigkeit aller Akteure, trotz ihrer unterschiedlichen Interessen, immer auch das Ganze zu sehen.
.........sieht man am Blog von Ernest Pichlbauer.
www.rezeptblog.at
Diese Homepage wird, in der letzten Zeile ersichtlich, von einem Arzt, einem Dr. Jakel, also einem Kollegen von Dr. Pichlbauer unterstützt. Und der bietet schon jetzt eine Rund um die Uhr Versorgung seiner Patienten an. Es geht also sehr wohl was weiter mit einer besseren Versorgung von uns Patienten. Auch ohne Einbindung der Ärztekammern!
Es reicht schon, wenn sich ein Ökonom und ein Arzt zusammenschließen. Der erstere wird vom Zweiten bei seiner Homepage unterstützt, und der Zweite ist wirksam auf der Homepage eines international renommierten Fachmanns präsent!
Ich hoffe, dieses Beispiel einer Zusammenarbeit setzt sich bei mehr Ärzten durch.
der Angeber heißt Zakel und braucht wohl keinen Schlaf.Einen Experten für Alles habe ich bisher auch noch nie gesehen. Nun weiß ich aber, dass es so einen selbsternannten Alleskönner gibt. Gratuliere. Besonders gratulieren möchte ich den Hilfesuchenden, denn die werde sicher ausgenommen wie die schöne Weihnachtsgans.
...ob der Wunderfuzzi jetzt Zakel, Gakel, Dackel oder Jakel heisst!!
Ich war nach dem Lesen seiner Homepage:
http://www.360gradmedizin.at/de/360deg-medizin/
einfach überwältigt und nahe dran, seinen 365 Tage 24 Stunden in Anspruch zu nehmen. Aber ich hab vor lauter Aufregung meine e-card nicht gefunden!
Dieser Arzt biete genau das, was Patienten und Gesundheitsökonomen wollen: Immer erreichbar bei minimaler Bealstung des Gesunsheitsbudgets! In Kombination mit einem übersehbaren Bonus-Malussystems für jüngere und ältere Menschen wie im "Rezeptblog" Dr. Pichlbauers angedacht, kann man einfach bessere Leistungen ohne die bisher exorbitanten Stegerungen der Ausgaben erreichen.
Ökonomen an die Macht!!!
.......Dieser Arzt ordiniert in der Privatklinik Döbling.
Und die gehört der PremiQuaMed.
Und die gehört einer Versicherung, nämlich der Uniqua!
Also belastet die Inanspruchnahme des Unterstützers des Blogs des Gesundheitsökonomen Dr. Pichlbauer, also des Herrn Dr. Zakels in der Privatklinik Döbling das "öffentliche" Gesundheitssystm eigentlich überhaupt nicht, da ja alles privat bzw über eine private Krankenversicherung bezahlt wird!
Jetzt glaub ich die Aussagen Dr. Pichlbauers zu verstehen , wie man wo und was einsparen kann!
Wer sichs leisten kann geht in die Privatklinik und wer nicht, bei dem muss eben gespart werden!
1. die niedergelassenen Kassenärzte (praktische sowie fachliche) Leisten hervorragende Arbeit und bewältigen ein Maximum an Kunden/Patientenaufkommen! daher Punkt
2. Die Kritik muss der Ärztekammer und nicht den Ärzten gelten. Es soll sich mal jemand die Frage stellen warum man nie einen Aufschrei der ÄK bei Verschlechterung der Arbeitsbedingung der Turnusärzte vernimmt (Anzahl der KH Ärzte hält sich mit Kassenärzten ziemlich die Vage) Auch private Ärzte sind Kammermitglieder! Hier hört man nie Forderungen, sondern die Ärztekammer versucht nur den Vertragsarzt zu schützen!
3. Die Ärztekammer hatte in den letzten Jahrzehnten genügend Möglichkeiten Vorschläge für eine Reform einzubringen, ja sogar zu erarbeiten...
4. Nicht vergessen: Die Ärzte sind trotz Ihrer unverzichtbaren Leistung nur Leistungserbringer!!!
5. Die ÄK hat sich mit Ihren Plakaten "mein Spital ist weg" oder mit den Einschaltungen in den Zeitungen selbst aus jeder konstruktiven Debatte herausgenommen!
6. ÄK kürzt die Pensionsansprüche (Privilegien) Ihrer Mitglieder da keine finanziellen Mittel vorhanden sind, Plakate, Inserate etc gegen die Reform kostete dieser jedoch 1 Million Euro... dafür hammas?!
Nochmal: Nichts gegen unsere Ärzte (mein Hausarzt kommt ca. auf 60 Std. die Woche). Geht rein gegen die "Standesvertretung"
wieso glaubt eigentlich jeder, das alle ärzte nur abzocker sind. ich kann dieses vorurteil schon nicht mehr hören. als hausarzt betreut man eine teils große gruppe an patienten oft über jahrzehnte! und da glauben alle werten poster hier im forum das man all diesen patienten ins gesicht schaut und nur die kasse klingeln sieht? ganz egal, an welcher krankheit diese leute leiden? glauben wirklich alle das es uns sowas von wurscht ist ob patienten wieder gesund werden oder nicht? es zählt doch auch zum eigenen qualitätsanspruch das jemand schnell wieder kuriert und damit mit der ärztlichen leistung zufrieden ist!
erstens: wäre ein schlechter Betriebswirt, der nur das billigste einkauft, ohne blick auf das (langfristige Ergebnis. Aber zum eigentlichen Thema: das sit ja das Problem, dass Mediziner keinerlei ökonomische Fächer belegen. Ein Basiswissen in Public health würde extrem helfen, die heutigen Anforderungen zu verstehen. Weltweit gibt es tausende Mediziner, die sich den hierzulande so verteufelten Disziplinen HTA, EBM, Health Economics public health verschreiben. villeicht sollte sich die hiesige Ärzteschaft auch einmal ein bisschen öffnen.
Es gibt sehr wohl Speziaisten!
Dr. Ernest Pichlbauer zum Beispiel!
Der ist Arzt und Gesundheitsökonom! Und lässt sich seine eigene Homepage von Dr. Jakel, einem Arzt, der seine Patienten schon jetzt eine Rund um die Uhr Betreuung bietet, unterstützten!
Siehe unter: www.rezeptblog.at
Da steht dieser Hinweis nach vielen hochwissenschaftlichen Beiträgen ganz unten auf der Homepage.
die von den Ärzten Ökonomie verlangen dafür Sorge tragen, dass die Ärzte dieselben Rechte bekommen wie jeder andere Wirtschaftstreibender -freie Wahl der Firmenform z.B. - oder freies Anstellungsrecht von anderen Ärzten ...
Die Politik hat die Ärztekammer aus den Verhandlungen "ausgesperrt". Auch deswegen, weil die Ärztekammer seit langem dafür bekannt war, fast ausschließlich die Interessen von (manchen) Ärztegruppen zu vertreten, und sicher nicht die von Patienten. Medizinische Experten waren bei den Verhandlungen sehr wohl dabei (nur eben nicht im Auftrag der ÄK).
alles Ärzte(?), die tagtäglich Patienten behandeln?
Eher wohl beamtete Mediziner (ist nicht gleich Arzt!), die die Vorgaben ihrer Chefs umzusetzen haben?
Anm.: Definition e. Chefarztes laut einem Kollegen: ein Arzt, der einen Chef hat.
Und der Chef ist kein Mediziner.
Manchmal reicht aber auch der gesunde Menschenverstand um in der Gesundheitspolitik Geld in Zukunft einzusparen … das beweisen durchaus auch Nicht-Mediziner, obwohl ich sicher bin, dass Mediziner dazu auch gehört werden.
Die Ärzte sind gewohnt, die Nachfrage - und damit ihr Einkommen - selber zu schaffen.
Darum muß man ihnen auf die Finger schauen: Ärzte denken nämlich nicht zuallererst (medizinisch) an den Patienten, sondern ganz betriebswitschaftlich an ihr Konto.
Weil ja der Patient im Mittelpunkt steht.
Zum steirischen Beispiel: Ich kann das konkreet nicht beurteilen, aber eins ist klar: "Ärztliche Leiter" haben in der Führungsetage eines Krankenhauskonzerns nichts verloren, da gehören Krankenhausbetriebswirte hin.
Weil es eben NICHT um die Hobbys und das Einkommen der Primarii geht.
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