China und Südkorea stellen Dollar ins Abseits

4. Dezember 2012, 10:29

Die Exportnationen wollen für den bilateralen Handel künftig verstärkt auf ihre Währungen Yuan und Won zurückgreifen

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
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immer schön wenn der dollar entmachtet wird.

aber wie das ausgehn kann hat man am irak gesehn :(

Auweh, des wird ned gut enden...

und bald...

...wird den amis klar werden dass china massenvernichtungswaffen hat...

Das koennte durchaus sein :)

Aber ich meine doch, dass unsere beste Strategie das herbeifuehren eines inneren Kollapses waere. China mag das zweitgroesste BNP haben, es ist aber auch das Land mit den meisten (oder zweitmeisten) Armen. Und wenn die einmal auf die Strasse gehen, dann heisst es in China "game over."

die usa funktioniert nur noch weil sie wertloses papier(dollar) bedrucken und sie welt zwingt die rohstoffe in dollar abzurechnen.

ist doch schön,

dass zwei freie (in ihren entscheidungen) länder so handel, wie es für sie am besten ist.

andere tuns ja auch. und immer mehr.

aber wenn ich von bmw auf audi umsteige, ist das auch kein komplott gegen bmw.

nicht direkt.

Es waren nicht nur "China und S-Korea", die zumYuan als neue Verrechnungseinheit wechselten, sondern…

…auch noch weitere Staaten in Asien, wie das FS3 bereits vor drei Wochen aktuellst berichtete:
http://derstandard.at/plink/135... 3/28995166

Während die PR-Augenturen noch nichtssagende Jubelgesänge über die diversen Küsschen des Obamarama anstimmten, sendete das FS3 bereits einen Hinweis auf die wahren Gründe der Reisetätigkeit des US-Ohrwaschlpotus.



War on 'error, Folge 1913: "Cliffhangers Märchen jenseits aller Klippen"

Also das letzte mal, als ein Land mit interessanten Exportartikeln vom Handel in USD abgewichen ist, hat das mit einem Knall geendet.

Nämlich in Gaddafi's Libyen. Der hat kurz vor seinem Sturz angekündigt "sein" Öl künftig nicht mehr in Dollar sondern nur mehr in Euro oder gegen Golddevisen zu handeln. Mediale Aufmerksamkeit hat man diesem Entscheid damlas kaum gewidmet.

Wenig später ist den Libyern dann eingefallen, dass sie Gadaffi doch lieber nicht als Staatsoberhaupt haben möchten. Für den Öl-Standard des Dollars war das damals eine ganz glückliche - und selbstverst. rein zufällige - Aneinanderreihung von Ereignissen. Der Rest ist Geschichte.

Mal sehen Welche Wellen es schlagen wird, wenn die Chinesen künftig ihren Handeln mit anderen Ländern auch nicht mehr in $ bilanzieren.

hatte da auch gleich einen ähnlichen Gedanken:

Wurde nicht vor wenigen Jahren noch offen darüber diskutiert, ob nicht der damals (zu) erfolgreiche Euro den Dollar zumindest teilweise als Leitwährung ablösen könnte? Das Thema ist die nächsten Jahr(zehnt)e jedenfalls mal vom Tisch.
Objektiv gesehen ist die Verschuldung in USA doch ähnlich wie in Südeuropa, die Wirtschftsaussichten auch nicht besser als in der EU. Aber selbst die "Zugpferde" der europäischen Wirtschaft haben fast alle ihre AAA-ratings verloren.
Mit Auswirkungen gemäss der allseits beliebten selbsterfüllenden Prophezeiung...

Aber China hat vielleicht bessere Chancen: massive Dollar-Reserven, Handelsbilanzüberschüsse und ist (finanz-)politisch relativ entkoppelt...
Mal schauen was die kommenden Jahre so bringen...

Die Dollar-Reserven sind eher ein Problem

schließlich könnten die USA sie beliebig entwerten.

Es hängt alles nur am Öl: solange das in Dollars verrechnet wird, sind alle Unabhängigkeitsbestrebungen erfolglos, am Ende muss man doch wieder Dollars kaufen, um Öl zu bekommen.

Und die massive militärische US-Präsenz im Nahen Osten garantiert, dass das auch so bleibt.

Iran wollte auch damit beginnen sein Erdöl in Euro abzurechnen.
Daraus wurde nichts durch die Sanktionen.

Der Iran verkauft sein Öl heute gegen Gold .
(Da hats Österreich schwer dessen Gold ,
nicht zugänglich und nicht überprüfbar
in London liegt --- von der Sanktionsnötigung einmal abgesehen)

und der iran gezwungenermassen in gold

der hat aber einen längeren atem als saddam damals, den haben sie ja quasi in sicherheit gewogen und dann ins kreuz gemeuchelt.

Das scheint mir doch weit hergeholt zu sein...

Dann sollten Sie sich informieren.

Hab mal eine Reportage gesehn (kann mich an den namen nicht mehr errinnen) in der ein ehemaliger CIA Agent genau diese These bestätigt hatte! Auch der Irak wollte sein Öl 2 mal in einer anderen Währung verkaufen! 1x vor dem ersten Irak krieg und 1x vor dem 2.!!

Wieso haben sich die Franzosen so stark für den militärischen Eingriff gemacht?

Für die EU und den Euro hätte es wohl nichts besseres geben können wenn Gadaffi sein Öl in Euro verkauft.

gadaffi wollte eine eigene, goldgedeckte währung für den nordafrikanische und arabischen raum einführen, um öl/rohstoffe zukünftig in gold zu handeln - und nicht in euro.

daher wurde er von sarkozy als eine "gefahr für die finanzielle sicherheit der menschheit" bezeichnet....

http://www.youtube.com/watch?v=GuqZfaj34nc

weil der CFA-Franc durch die Schaffung des African Monetary Fund stark beeinträchtigt wäre...

Ich nehme an sie meinen "Bekenntnisse eines Economic Hit Man "

das kartenhaus beginnt zu bröckeln, und nachdem inzwischen ja schon die amerikanischen bundesstaaten den dollar ablehnen und paralellwährungen einführen, war es nur eine frage der zeit, bis die vormachtsstellung der weltwährung, die bisher immer mit krieg gegen abtrünnige länder aufrechterhalten wurden, nicht mehr zu halten sein wird

vor genau solch einem szenario solten wir uns fürchten, änderungen am währungs oder finanzsystem wurden immer kriegerisch bekämpft
ein krieg heutiger supermächte, da würde kein stein auf dem adneren bleiben

Die stellen sich nicht ins Abseits

Die sind die Avangard

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