Majcen in Hong Kong knapp nicht am Stockerl

4. Dezember 2012, 09:49
  • Rolf Majcen musste in Hong Kong der Jugend den Vortritt lassen.
    foto: majcen

    Rolf Majcen musste in Hong Kong der Jugend den Vortritt lassen.

2170 Stufen und 100 Stockwerke im fünfthöchsten Gebäude der Welt in etwas mehr als einer Viertelstunde bewältigt

Der Niederösterreicher Rolf Majcen (46) belegte am Sonntag bei der Premiere des "Race to ICC 100" in Hong Kong mit einer Laufzeit von 15,48 Minuten Platz vier und konnte sich damit noch einmal "in Mitten der Jugend" behaupten. Das International Commerce Centre, kurz ICC, ist mit 484 m das fünfthöchste Gebäude der Welt. Der Treppenlauf führte über 2170 Stufen zum Ziel im 100. Stockwerk, wobei das Stiegenhaus über drei sehr lange Verbindungsgänge dreimal gewechselt werden musste.

Damit ist der Treppenlauf der zweitlängste Wolkenkratzer-Treppenlauf der Welt. Mit dem erfolgreichen Saisonfinale schaffte es Rolf Majcen im 15. Treppenlauf des Jahres zum neunten Mal unter die Top Top Vier. "Die Zeitumstellung von sieben Stunden war unmöglich. Ich bin erst 22 Stunden vor dem Wettkampf angekommen und konnte in der Nacht nur zwei Stunden schlafen. Umso glücklicher bin ich, dass ich das extrem harte Rennen so gut durchziehen konnte!", so Majcen, der es in Zukunft etwas gemütlicher angehen will. Für 2013 plant er eine Hand voll Treppenläufe, weil er mittlerweile "wirklich alle großen Gebäude, die man derzeit auf dieser Welt laufen kann", kennt. Ein großes Ziel Majcens allerdings wäre noch der Mount-Fuji-Berglauf in Japan.  "Es wäre schön, wenn sich der im Juli 2013 realisieren lassen würde", so der müde aus Hong Kong heimgekehrte Majcen. (red, derStandard.at, 4.12.2012)

das ist aber eine sehr wichtige Meldung. Sollte man eine Treppenlaufstund in den täglichen Schulunterricht einbauen um in Zukunft bessere resultate zu erzielen? Da bräuchte es aber viel mehr Funktionäre ...

Schade, nach so viele Treppen hätte er den Schritt aufs Stockerl sicher auch noch geschafft.

Und?

Gibt's wo eine Ergebnisliste, eine Siegerzeit, Sieger, ...

Mit so einer Berichterstattung zeigt man Hrn. Majcen für wie unwichtig sein Sport eigentlich gehalten wird!

Ich will die Leistung von Rolf Majcen nicht schmälern, aber gemessen an der Bedeutung der Sportart Treppenlauf ist ihre Präsenz hier auf derstandard.at mehr als ausreichend.

Bei allem Respekt, aber dass man hier über einen vierten Rang eines 46-jährigen Athleten in einer Randsportart berichtet, ist wohl vielmehr dem Naheverhältnis des Sportlers zu einem der Redakteure geschuldet.

Am Sonntag finden übrigens in Budapest (zugegeben - nicht so exotisch wie Hongkong) die Crosslauf Europameisterschaften statt. Ich wäre sehr überrascht, wenn über die Schlafqualität von Vojta und Co. am Tag vor dem Rennen berichtet würde...

Das mag

bzgl. Bedeutung schon stimmen.
Aber wenn man schon berichtet, dann wenigstens ordentlich. Ansonst ist's m.E. eben fast ein Schlag ins Gesicht.

sick, ich brauch für den MesseTurm schon fast ne viertel stunde

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