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Das "Zufeatabb!" hat ausgedient. Die Wiener Linien lassen diese vertraute Warnung ab nun aus. Es ändert sich auch sonst einiges: neue Sprecherin, neue "entrümpelte" Ansagen. Sehr klug, das vor einigen Jahren eingeführte, nicht wirklich gut angenommene "Zurückbleiben, bitte!" aufzulassen. Irgendwie dachte man, das sei in einem übertragenen, vielleicht sogar politisch-gesellschaftlichen Sinn gemeint. Jetzt wird man mit "Steigen Sie nicht mehr ein" vor selbstbeschädigendem Verhalten gewarnt. Das "bitte" ist offenbar der Entrümpelung zum Opfer gefallen.
Es gibt auch neue Gongtöne und eine neue Kennmelodie in der Telefonwarteschleife der Wiener Linien. Sie ist an einen Wiener Walzer angelehnt.
Das ist schön, es wäre aber noch etwas akustisch zu verbessern: das hohe, singende Geräusch, das die Niederflurwagen von sich geben. Fehlen nur noch ein paar Ermahnungen an das Publikum, etwa als Neuauflage der seinerzeit sehr witzigen und erfolgreichen "101 Ausreden, die nichts nützen" (beim Schwarzfahren).
Man könnte etwa sagen: "Liebe WienerInnen, ein Tipp aus der Welt der Physik: Sie kommen schneller in den Wagon, wenn Sie nicht schon hineindrängen, während die Leute erst aussteigen." Oder "Liebe Fahrgäste, das Bedecken des Wagon-Fußbodens mit bunten Gratiszeitungen wird nicht von allen als künstlerische Intervention zur Gestaltung des öffentlichen Raums empfunden". (Hans Rauscher, DER STANDARD, 4.12.2012)
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War irgendwie witzig als sich Alfred Dorfer seinerzeit darüber lustig gemacht hat, dass man in Deutschland immer "zurückbleiben, bitte" sagt, wenn die U-Bahn abfährt. Er meinte, da sei es ja kein Wunder, dass Deutschland bei der Pisa-Studie so schlecht abschneide, wenn man den Kindern im befiehlt, zurückzubleiben. Kurz darauf wurde die Ansage auch in Wien eingeführt. Passt aber eigentlich auch zu Österreichs Ergebnissen bei der Pisa-Studie.
"Sehr geehrte Fahrgäste, die Wiener Linien arbeiten ein einem Konzept, dass alle Fahrgäste durch nur eine Türe einsteigen können. Bis das soweit funktioniert, bitten wir sie, auch die anderen Türen zu benützen."
kein Witz! persönlich gehört in der Station Schottentor/Uni ~15 years ago
:-)
das muss Raimund Korner gewesen sein :
http://www.youtube.com/watch?v=jBdWFLPz2T4
Also ich hätte ja Raimund Korner die neuen Ansagen sprechen lassen :)
http://www.youtube.com/watch?v=jBdWFLPz2T4
nicht
mehr
ein
Ist das dem Wiener Linien sein Ernst? Was ist daran entrümpelt? Das ist eher mit Sperrmüll zugestellt.
Ich finds ja sehr nett, dass das zurückgebliebene "Zurückbleiben bitte" endlich ersetzt wurde. Aber derartig umständlichen und doppeldeutigen Schrott (Steigen Sie nicht mehr ein? Na gut, dann müssen Sie halt da bleiben.) hätte man sich zugunsten eines Warnsignals (oh, das existiert ja bereits) sparen können. Im Sinne der Entrümpelung.
Das geht mir alles so am A... vorbei, ob die Wiener Linien eine neue Stimme haben, welche tollen neuen Sprüchlein sie von sich geben, welche tolle neue nervige Sirene sie jetzt verwenden oder, dass sie sich jetzt ganz doll darum kümmern, dass Straßenmusiker ja nicht die schöne Eintönigkeit der Fahrt zerstören.
Ich will eigentlich bloß von A nach B kommen, wenn möglich nicht eingequetscht wie eine Ölsardine, das ist auch schon alles, was ich von den Wiener Linien erwarte. Alles andere ist mir aber ziemlich wurscht!
Diese widerlichen Schnitzelsemmel-Fresser, stinkenden Kebab-Schlinger, ungustioesen Nudel-Schluerfer, schmatzenden Pizza-Wuerger.
Speibuebel kann einem werden, bei dieser erbaermlichen Degeneration der grundlegenden Essmanieren. Pfui-Teufel!
Essen am Tisch, ueber dem Teller, am besten mit Stoff-Serviette.
Einen Zwangskurs bei Elmayer mit dem Rohrstaberl waere die richtige Massnahme.
Regards
Bussi
Das die Menschen die Zeit in den Öffis zum Telefonieren und Essen nutzen stört mich zwar auch manchmal, aber das ist etwas was ich und jeder andere wohl tolerieren muss, da die negativen Auswirkungen auf andere dadurch einfach zu winzig sind, um diese Freiheit zu beschneiden.
Man kann ja nicht alles verbieten, was andere stört, weil viele, die das Essen und Telefonieren stört, stören in Wirklichkeit die Menschen an sich und die kann man wohl echt nicht verbieten ;-)
Die Dinge müssen so laufen, wie ich es möchte, sonst ...
http://www.palverlag.de/frustrati... eranz.html
Schau halt nicht hin, oder gehörst du zu denen, die absichtlich hinschauen, um sich nachher künstlich(!) aufzuregen? Und der Geruch von Rauchern, "Ins-Parfum-Flaschl-Gefallenen" und "Selten-Duschern" ist mindestens genauso schlimm. Nennt dich deine Umgebung Sissi?
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