Facebook startet wohl letzte Nutzer-Abstimmung

4. Dezember 2012, 08:48
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Mitglieder stimmen auch über Abschaffung von User-Abstimmungen ab

Facebook hat die wohl letzte Nutzer-Abstimmung über wichtige Regeländerungen gestartet. Die mehr als eine Milliarde Nutzer haben nun eine Woche Zeit, unter anderem darüber zu entscheiden, ob solche Abstimmungen abgeschafft werden. Das Online-Netzwerk will auf das Mitspracherecht verzichten, nachdem bei der vergangenen Meinungsäußerung nur 0,04 Prozent der Mitglieder teilgenommen hatten. 

300 Millionen Facebook-User nötig

Die Hürde für einen Erfolg einer Facebook-Abstimmung ist hoch: Es müssen 30 Prozent aller Mitglieder teilgenommen haben. Das wären aktuell über 300 Millionen Menschen. Facebook will die Abstimmungen unter anderem durch neue Gelegenheiten ersetzen, direkt Fragen an die Verantwortlichen für Datenschutz zu stellen. In den ersten Stunden seit Beginn der Abstimmung am späten Montag stimmten rund 19.000 Nutzer gegen die neuen Regeln und nur gut 2.200 dafür. Dass es überhaupt zu einer Abstimmung kommt, bedeutet, dass mindestens 7.000 Mitglieder einen Kommentar dazu abgegeben haben. 

Neue Datenschutz-Einstellungen

Facebook will mit der Regeländerung auch einige Datenschutz-Einstellungen erneuern. So behält sich das Online-Netzwerk das Recht vor, Daten mit anderen Firmen im Konzernverbund zu teilen - was angesichts von Übernahmen wie etwa dem Kauf des Fotodienstes Instagram notwendig wurde. Auch wird jetzt klarer darauf hingewiesen, dass andere unter Umständen weiterhin Informationen sehen können, die man aus dem eigenen Profil entfernt hat. Dies hatte die zuständige irische Datenschutzbehörde gefordert. (APA, 4.12.2012)

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    User können nun über die Regeländerungen abstimmen

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