Qualcomm-Einstieg bei Sharp perfekt

4. Dezember 2012, 08:13

Angeschlagener, japanische Elektronik-Konzern sucht weitere Partner

New York/Tokio - Der angeschlagene, japanische Elektronik-Konzern Sharp hat einen ersten US-Investor gefunden. Der Chip-Spezialist Qualcomm steigt mit fünf Milliarden Yen (rund 46,6 Mio. Euro) ein. Außerdem wollten die beiden Unternehmen die Kräfte bei der Display-Produktion bündeln, hieß es unter Berufung auf informierte Personen. Sharp will auch den Chip-Primus Intel und den PC-Hersteller Dell als Partner gewinnen.

Sharp steht angesichts fortlaufender hoher Verluste mit dem Rücken zur Wand. Das japanische Traditionsunternehmen musste bereits warnen, dass die schlechte Finanzlage seinen Fortbestand gefährde. Der Flachbild-TV-Pionier setzt für seine Rettung vor allem auf die neuen Displays mit der sogenannten IGZO-Technologie. Die IGZO-Technik (Indium Gallium Zinc Oxide) soll bessere Bildqualität bei niedrigem Stromverbrauch und dünnen Panels bieten. (APA, 4.12.2012)

Share if you care
Posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.