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vergrößern 600x400WiFi Mouse weiß im Hands-on zu gefallen.
vergrößern 720x1280Das Interface der Software.
Wieder einmal schickt sich eine App an, eine Schwierigkeit zu lösen, die man gemeinhin als "Erste-Welt-Problem" angesehen wird. Für User, die gerade keine kabellose Maus zur Hand haben, um ihren Rechner gemütlich vom Sofa zu steuern oder Menschen, die gerne ihre Präsentationsfolien drahtlos umblättern würden, ohne dafür ein eigenes Gerät anzuschaffen, gibt es jetzt von "Nectarine" mit der Android-App WiFi Mouse eine Lösung.
Das Tool besteht aus zwei Teilen. Der Client ist für Smartphones und Tablets in einer Probierversion kostenlos und in der Vollversion für 2,99 Euro erhältlich. Die Serversoftware kann von der Herstellerhomepage für MacOS X und Windows bezogen werden.
Sind nun mobiles Endgerät und PC im gleichen WLAN eingewählt, kann die Verbindung automatisch oder via manueller IP-Eingabe hergestellt werden. Verläuft dies erfolgreich, kann der Bildschirm des Telefons fortan als Trackpad verwendet werden. Ergänzt ist dieses mit zwei virtuellen Maustasten (wobei Antippen ebenso als Linkslick funktioniert) sowie einem Mausrad.
Auch Tastatureingaben können über den Bildschirm gemacht werden. Entweder in dem man die entsprechende Funktion per Tastendruck aktiviert oder das Telefon per Drehung in den Landscape-Modus versetzt.
In der kostenlosen Ausgabe werden nur grundsätzliche Steuerung und einfache Gesten wie Pinch-to-Zoom unterstützt, sofern auch das Betriebssystem bzw. gerade genutzte Programm dies erlaubt. In der Kaufvariante stehen erweiterte Gesten, etwa zum schnellen Fensterwechsel oder für Drag & Drop sowie Spracheingabe zur Verfügung.
In einem Hands-on funktionierte die Software überraschend gut und so gut wie verzögerungsfrei. Das Gefühl entspricht dem Trackpad eines Laptops, die Steuerung ist aber durch die Portabilität und bessere Ergonomie eines Smartphones praktischer und angenehmer. Manche der nicht konfigurierbaren Gesten sind zumindest zuerst etwas gewöhnungsbedürftig. Der Bedienkomfort dürfte abhängig vom Durchmesser des jeweiligen Handybildschirms abhängen - auf dem 4,5 Zoll-Display erwies sich das Konzept jedenfalls als gelungen.
Ein spontanes Abreißen der WLAN-Verbindung zwischen dem verwendeten Smartphone (Installiertes System: Android 4.0.4) und dem Testrechner, wie einzelne User dies in den Kommentaren des Play Store monieren, konnte nicht beobachtet werden. Die Server-Software von Wifi Mouse funktioniert laut App-Beschreibung auf Windows XP, Vista und 7. Auf dem Testrechner, der mit Windows 8 ausgestattet ist, traten ebenfalls keine Probleme auf.
Die App, die Android 2.1 oder höher voraussetzt, schlägt sich allerdings merkbar auf den Akku nieder und reduzierte den Ladestand am Testhandy je nach Gebrauchsintensität zwischen einem Prozent pro zwei bis drei Minuten und zwei Prozent pro Minute.
Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass es mit Advanced Touchpad und anderen Programmen auch Alternativsoftware mit ähnlichen Funktionen im Play Store gibt. (gpi, derStandard.at, 15.12.2012)
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Das ging schon mit meinem SE k800i - wenn dieses per BlueTooth mit dem PC gekoppelt war, gab es ein "remote control protocol" und ein Fernbedienungs-Tool: man konnte dann mit dem Steuerkreuz auf dem Handy den Mauspfeil am PC bewegen, klicken, Tastatureingaben vornehmen usw. Ich hatte das sogar gern genutzt, wenn der PC mein Musikspieler war und ich vom Bett aus ihn dann ausschalten konnte. Die Idee ist doch nun wirklich nichts Neues und IMHO ist bei Bluetooth sogar ein Protokoll extra dafür vorgesehen.
ich denke der artikel ist nicht für jene gedacht, die diese software kennen und verwenden, sondern für jene die sie nicht kennen oder verwenden.
alles klar?
oder solll man das internet für sie von all jenen artikeln befreien, die sie bereits kennen?
ich suche verzeifelt nach einer Lösung um ein Android mit einem Android zu steueren. Nicht so über VNC, dass ich das Bild des Zielandroids am Steuerandroid hab, sondern nur eben als Touchpad und dass der "Cursor" am Zielandroid zu sehen ist, optimalerweise noch Tastatureingabe am Steuerandroid, sodass am Zielandroid keine Tastatur eingeblendet wird.
...kompliziert...
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