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Die Eurokrise weitet sich immer deutlicher auf die robusteren Staaten der Währungsunion aus, die schlechteren Arbeitsmarktdaten sind ein untrügliches Zeichen dafür. Im Vergleich zur letzten Rezession, die vor rund vier Jahren begann, gibt es einige Unterschiede. Die gute Nachricht: Derzeit deutet nichts darauf hin, dass ein vergleichbarer Absturz bevorsteht. Die schlechte: Die Stagnation könnte um einiges länger dauern, weil die Probleme in der Eurozone - insbesondere der notwendige Schuldenabbau - nicht rasch lösbar sind
Obwohl die Konjunkturschwäche eine kontinentale, teilweise globale ist, muss die Devise nun Gegensteuern heißen. Womit nicht etwa die Wiederbelebung unrentabler Infrastrukturvorhaben gemeint ist, sondern Qualifikation und Marktöffnung, insbesondere in den freien Berufen. Völlig verkehrt wäre es jetzt, aus Jobnot die Tür in die Frühpension wieder weiter aufzumachen. So unambitioniert die bisherigen Schritte auch waren, zeigen sich doch, dass die Beschäftigung Älterer wegen der Reduktion von Schlupflöchern steigt. Den Jungen werden dadurch kaum Jobchancen genommen, weil die Anforderungsprofile ganz andere sind. Das lässt sich auch am unterdurchschnittlichen Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit ablesen.
Am Arbeitsmarkt gibt es bereits genug Herausforderungen, für künstliche Probleme wie Jung gegen Alt sollte keine kostbare Zeit verschwendet werden. (Andreas Schnauder, DER STANDARD, 4.12.2012)
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Wenn ein Arbeitnehmer in Pension geht und man davon ausgeht, das der nicht nur zum Spaß an seinem Arbeitsplatz war (das heißt, er hat dort eine für das Unternehmen notwendige Tätigkeit verrichtet) dann wird jemand an seine Stelle treten.
Wenn er nicht in Pension geht, dann kann auch niemand an seine stelle treten.
Natürlich ist es jetzt nicht so, dass ein junger direkt den Job bekommt den der Pensionist vorher hatte - das ist mehr so ein nachrücken.
Wird nicht nachgerückt, wird unten auch keine Job frei.
Dadurch, dass Leute nicht in Pension gehen enstehen keine neuen Jobs.
Die Verfügbarkeit an Arbeitsplätzen wird davon überhaupt nicht beeinflusst, weil sich an der Anzahl an vorhandenen Arbeitsplätzen gar nichts ändert. Es werden durch diesen Wahnsinn nur die Staatsausgaben gestresst und führen dann zu "einnahmenseitigen Sparpaketen".
Das Regierungsversagen der Planwirtschafter in Europa ist doch, dass die es nicht schaffen die Produktionsmittel und die Arbeitskräfte ordentlich zu Gunsten der Gesellschaft zum Einsatz zu bringen. Daher gibt es immer mehr Menschen in Arbeitslosigkeit, immer mehr Menschen als Transferleistungsbezieher, immer mehr mehr Menschen in Armutsgefährdung. Das deshalb, weil der Gesellschaft immer mehr die Leistung zur eigenen Versorgung abhanden kommt.
Einkommen nach Altersgruppen:
Unselbstständig Erwerbstätige:
20-29 Jahre: 18.388.-
30-39 Jahre: 27.671.-
40-49 Jahre : 33.599.-
50-59 Jahre: 38.410.-
Vertragsbedienstete:
20-29 Jahre: 21.627.-
30-39 Jahre: 28.759.-
40-49 Jahre: 33.414.-
50-59 Jahre: 35.818.-
Beamte:
20-29: 33.641.-
30-39: 39.397.-
40-49: 47.001.-
50-59: 57.617.-
In weiten Bereichen ist das auch gesetzlich so geregelt. Dazu kommt noch die Diskrimierung der Menschen aus der Realwirtschaft.
Arbeiter:..............18.318.-
Selbstständige......23.657.-
Angestellte:.........34.146.-
Beamte:..............51.228.-
Ö hat einen vollkommen durchgeknallten Gesetzgeber, welche den Wahnsinn geschaffen hat!
...dass die Beschäftigung Älterer wegen der Reduktion von Schlupflöchern steigt...
Das heißt aber nur,dass Menschen 50+ die Arbeit haben,weiter in Beschäftigung sind,weil sie nicht mehr in Frühpension gehen können.Alternativ werden sie jetzt arbeitslos und in der Altersgruppe hat man wenig Chancen wieder zu einem adäquaten Job zu kommen.Mit alt gegen jung hat das ganze nur teilweise zu tun aber ganz ignorieren sollte man die Thematik auch nicht.Sie haben wenig Ahnung worüber Sie schreiben,aber das gilt für viele,die aus der Ferne urteilen und glauben zu wissen,wie es auf dem österr.Arbeitsmarkt zugeht und was die richtigen Maßnahmen wären und sind.
vereinfacht gilt am arbeitsmarkt die formel: "statt jemanden in schulung zu schiken, nehmen wir einen juengeren und billigeren der das schon gelernt hat"
was machma dann mit den vielen "alten"?
ich sehe das wie sie es geht heir um gänzlich andere anforderungen, das war aber schon immer so!
das problem sehe ich bei den pensionen. die "alten" bekommen einfach VIEL mehr für ihr geld als die jungen..also kurz gesagt die jugnen zahlen im verhältnis mehr ein UND bekommen weniger raus.
ich war selbst bei siemens tätig und habe aus eigener hand die massiven unterscheide beim lohniveau mitbekommen...0815 techniker die 5000€ brutto verdienen...
das bekommt kein junger mehr nur weil er 25 jahre techniker ist...
und wer soll das zahlen? die pension die der bekommt ist höher als der gehalt seines "nachfolgers"
das in kombination mit sinkenden geburtenraten...da ist der "konflikt"!!
stellvertretend ist ihr beispiel jedenfalls nicht.
es stimmt, dass ältere "teurer" sind und das natürlich ein grund ist, jedoch auch vorgeschobener. ältere arbeitnehmer die bereit sind erhebliche einbußen hinzunehmen, sind auch nicht viel erfolgreicher.
ältere - und damit wird auch schon ein sagen wir 43 jähriger gemeint - werden als weniger belastbar, weniger flexibel, nicht mehr richtig "formbar" und krankheitsgefährdeter gesehen.
warum es aber in anderen ländern viel besser funktioniert (auch dk oder der ch verdienen ältere mehr als jüngere) erschließt sich nicht wirklich
"ältere arbeitnehmer die bereit sind erhebliche einbußen hinzunehmen, sind auch nicht viel erfolgreicher."
Meinen Sie in Bezug auf die Jobsuche?
Das ist nicht sehr verwunderlich: Bei einer Bewerbung treffen zwei Akteure mit asymmetrischen Informationen aufeinander. Der Arbeitnehmer hat eine Ahnung davon, was von ihm im jeweiligen Job erwartet wird, und kennt selbst seine Fähigkeiten am besten. Der Arbeitgeber wiederum kennt die Jobanforderungen und die branchenüblichen Gehälter, weiß aber de facto nichts über den Arbeitnehmer. Wenn dieser seine Leistungen dann zum Quasi-Dumpingpreis bewertet, schrillen die Alarmglocken.
das ältere mehr verdienen als jugen ist klar und kein problem!
dass die älteren vor 30 jahren VIEL VIEL mehr verdienen als die "älteren" heute das ist das Problem!
einer der heute 43 ist, fällt nciht mehr in diese "fetten jahre"
die die and der pension kratzen sind die letzten aus dieser zeit...
älterer in den arbeitsmarkt ist österreich leider eines der europäischen schlusslichter. vorn sind hier, wie so oft, die skandinavier (und bis zu einem gewissen grad die schweizer).
in unserem land haben es selbst leute mit guter qualifikation spätestens mit 45 (ohne sehr gutem netzwerk) oft sehr schwer, wieder etwas gleichwertiges zu finden ohne weit hinunterzufallen, geschweige denn nicht selten überhaupt etwas zu finden. natürlich nicht immer, aber oft.
größtes problem bleiben nach wie vor oder sogar stärker als je zuvor ältere arbeitssuchende (neben schwach qualifizierten).
bitte keine märchen verkünden.
dient doch nur dazu, daß sich die Reichen, ohne daß es die kleinen Leute merken, weiter bereichern können und ihre Macht weiter ausbauen können.
Immer mehr Kontrolle über die kleinen Leute, damit sie auch sicher keine Chance haben sich gegen diese Abzocke zu wehren.
Hier verlieren Jung und Alt, damit die wenigen Reichen auch ja nichts zurückgeben müssen.
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