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Graz - Das Festival des österreichischen Films in Graz, als Diagonale bekannt, wird ab kommendem Jahr nicht mehr alle heimischen Kinoproduktionen automatisch in das Programm übernehmen. Stattdessen gelte "nun auch im Jahresrückblick das Auswahlprinzip, das für alle anderen Programmsektionen gilt", teilte das Festival diese Neuerung im Auswahlverfahren in seinem Newsletter mit.
In den vergangenen Jahren wurden in Österreich immer mehr Spiel- und Dokumentarfilme produziert, die auch einen Verleih fanden und damit in die heimischen Kinos gelangten. Die Diagonale habe versucht, mit diesen "zweifellos positiven Entwicklungen in der Produktions- und Verwertungslandschaft über die Jahre Schritt zu halten". Nun kämpfe das Festival aber zunehmend mit Kapazitätsproblemen, weswegen künftig nur mehr ein "repräsentativer Querschnitt der Jahresproduktion" gezeigt werde und für den Großen Diagonale-Preis infrage komme. (APA, 3.12.2012)
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