Facebook Privacy Watcher: Firefox-Add-On kontrolliert Privatsphäre

3. Dezember 2012, 15:07
  • Der Facebook Privacy Watcher zeigt an, welche Inhalte mit welchem Publikum geteilt werden.
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    screenshot: www.daniel-puscher.de/fpw

    Der Facebook Privacy Watcher zeigt an, welche Inhalte mit welchem Publikum geteilt werden.

Browser-Erweiterung zeigt an, welche Inhalte welchem Personenkreis zugänglich sind

Auf Facebook verliert man schnell den Überblick, ob man bestimmte Informationen und Inhalte nur mit den eigenen Freunden oder doch mit der Web-Öffentlichkeit teilt. Eine Hilfestellung soll der Facebook Privacy Watcher bieten. Das Firefox-Add-On des deutschen Entwicklers Daniel Puscher markiert auf der Seite des sozialen Netzwerks farblich, welche Inhalte welchem Publikum zugänglich sind.

Einstellungen sichtbar machen

Facebook bietet zwar weitreichende Privatsphäre-Einstellungen, damit User kontrollieren können wer ihre Postings und Informationen sieht. Doch bei Updates oder der Installation neuer Apps kann es passieren, dass sich die Standard-Einstellungen ändern. Der Privacy Watcher zeigt nicht nur an welcher Nutzerkreis die Inhalte sehen kann, sondern bietet auch die Möglichkeit, die Sichtbarkeit schnell zu beschränken oder zu erweitern.

Privatsphäre-Einstellungen auslesen

Einmal installiert und aktiviert, liest die Browser-Erweiterung die Privatsphäre-Einstellungen von Facebook aus und speichert sie laut den Entwicklern in einer lokalen Datenbank. Danach werden die eigenen Postings und Informationen farblich hinterlegt.

Farbsystem

Grün bedeutet, dass jeder auf Facebook die Daten sehen kann. Orange zeigt an, dass Inhalte nur für Freunde sichtbar sind. Rot bedeutet, dass die Informationen vor allen Benutzern versteckt sind und Blau weist darauf hin, dass nur ein Teil der eigenen Facebook-Freunde darauf zugreifen kann. Klickt man auf ein markiertes Posting öffnet sich ein Farb-Rad und man kann die Einstellungen auf einen Klick ändern.

Das Add-On befindet sich derzeit noch in der Beta-Phase, weshalb die Funktionsweise laut Golem noch nicht ganz ausgereift sei. In einem kurzen WebStandard-Test funktionierte der Privacy Watcher allerdings weitgehen wie erwartet. (red, derStandard.at, 3.12.2012)

funktioniert recht gut , ist übersichtlich , ruiniert das scrollen mit dem mausrad - zumindest bei mir ...

Ein weiteres praktisches Plugin

nach
* Adblock und
* Binnen-I-be-gone :P ;)

Ach das ist mal praktisch. Wäre halt noch viel praktischer wenns das auch für Chrome geben würde :/

Find ich auch.
Ich frage mich ja, warum sich Entwickler bei Add-ons, die nur Funktionen zu einer bestimmten Seite hinzufügen sollen, immer noch die Arbeit machen, Browser-Addons zu programmieren.
Userscripts laufen nativ in Chrome und Opera, sowie über Add-ons in Firefox, Safari, Internet Explorer und anderen Browsern. So kann man ohne Zusatzaufwand Cross-Browser-Addons entwickeln.

besserwisser...

wenns dir und dem vorposter nicht passt dann programmierts selbst, wenns doch so einfach ist.

Ja, ich weiß es in der Tat besser (entwickle schon seit 4 Jahren Browser-Addons. Für Funktionen, die nicht Browser- sondern Seitenspezifisch sind, ist ein Userscript in gut 90% der Fälle die bessere Wahl.
Nachdem ich allerdings mit einem Gehirn ausgestattet bin, benötige ich dieses spezielle Addon nicht und werde es auch nicht auf Chrome, Opera oder Erdäpfelschmarren portieren.

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