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Sergej Bubka jr. machte letztes Jahr 77 Prozent der Punkte, wenn sein erster Aufschlag im Feld landete. Beim Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic waren es im selben Zeitraum 74 Prozent.

An seiner Seite: Wiktoria Asarenka.
Paris/Wien - Die Stabhochsprung-Legende aus der Ukraine ist stets hoch geflogen, der Sohn musste tief fallen, um eigene Schlagzeilen zu schreiben. Sergej Bubka junior stürzte vor einem Monat aus dem dritten Stock einer Pariser Wohnung, zog sich multiple Knochenbrüche zu und wurde neun Stunden in einem Spital operiert. Bubka hatte sein persönliches Wunder erlebt und überlebt, kam offenbar nur mit einem gebrochenen rechten Arm und Bein sowie einem Hüftschaden davon. Und kämpft sich bereits zurück. Sechs Stunden am Tag soll er schon an seinem Comeback arbeiten.
"Ich hatte großes Glück, dass meine Freunde mich gefunden und in ein gutes Krankenhaus gebracht haben. Es ist großes Glück, am Leben zu sein", sagt der 25-Jährige. Es war der Tiefpunkt des Tennisprofis, der in seiner Karriere bisher vor allem von Beruf Sohn war. Vorgestellt hatte sich Bubka junior das freilich anders. Mit 18 hatte er bereits einen Aufschlag, für den ein Waffenschein notwendig ist. Doch der Ehrgeiz, der ist bekanntlich nicht vererbbar. Darum ging der Sohnemann auch nicht in die Leichtathletik.
Im Off
"Mein Vater hat die Latte ziemlich hoch gelegt", sagte Bubka jr. in einem der zahlreichen Interviews, die er führen musste, weil Sergej senior olympisches Gold in Seoul gewonnen hat, sechsmal in Serie Weltmeister war und 35 Weltrekorde aufgestellt hat. Seine 6,14 Meter sind eine Marke für die Ewigkeit.
Also grundelte der Junior mehrere Jahre auf der Challenger-Tour herum, irgendwo zwischen Bulgarien, Finnland und Kasachstan. Mit der Unterstützung seines Vaters konnte er sich dieses Minusgeschäft erlauben. Bubka jr. hat alle Anlagen für einen Top-Tennisspieler, Defizite wurden ihm in der Vergangenheit vor allem im konditionellen Bereich nachgesagt. Hoffnung gab aber das letzte Jahr, als er immerhin in die zweite Runde der US-Open einziehen konnte und den Franzosen Jo-Wielfried Tsonga ärgern durfte. Allein, für mehr als zu Platz Nr. 145 in der ATP-Weltrangliste reichte es in seiner Karriere bisher nicht.
Trösten kann sich Bubka jr. womöglich in den Armen seiner Freundin Wiktoria Asarenka, die ist immerhin die Nummer eins der Damen-Weltrangliste. Eine Partnerin fürs Schlagtraining ist also auch in nächster Nähe. Bubka bleibt damit auch in seiner Beziehung nur ein Platz im Schatten. (vet, sid, 3.12.2012)
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wer im tennis - einer der wenigen WELTSPORTARTEN - die Nummer 145 der Welt ist hat meinen absoluten Respekt - Herr Vetter seien sie ein bisserl objektiv .... - und man weiß dass es um dann durchzustarten oft nur einen Funken von irgendwas braucht - den haben dann aber nur ca. 5 von 1000 .....
P.S.: Fleiß sollte dazu aber beitragen
Was, der ist nur 145 im ATP Ranking? Na so ein Dolm! Die Welt ist voller Verlierer!
Nix gemacht aus seinem leben und trotzdem p.dert er die Nummer 1 und ist auch da wieder nur Zweiter...
A potschates Lebn...
Wie kann denn so etwas sein? Ich versteh die Welt nicht mehr.
Man könnte auch sagen er holt das Maximum aus seinen Talenten raus. Aber das scheint nicht die Absicht des Autors gewesen zu sein.
99,99% aller Menschen stehen immer im Schatten anderer Menschen da eben immer jemand etwas mehr hat, besser kann, ... So gesehen dürfte jede Sache immer nur ausschließlich alleine vom Besten gemacht werden damit die Anderen nicht im Schatten stehen müssen. ;)
Genau! Dann müßte es eben 8 Milliarden Dinge geben und jeder tut nur das was er am weltbesten kann...Dann gibt es keinen "Verlierer" und auch nichts zu kritisieren.
Und wenn mir einmal ein zweiter daherkommt, ist das a priori schon zu verurteilen ;) und nicht wünschenswert oder indiskutabel.
Man blicke in das vorindustrielle Japan und ich muss auch sagen, dass mich perfektionismus fasziniert, ich aber genauso glaube, dass es bei diesem "Sohn" in vergleichbar hohem Mass verwirklicht ist.
mit talent und ausdauer kann auch unter die top 100 kommen. mir fallen da mindesten 10 oesterreichische 'ewige' talente ein, die trotz tollen rahmenbedingungen wie hsns oder suestadt oder stan francker nicht annaehernd in bubkas hoehen -ich meine den junior ofcourse- geschafft haben. pils, stiegler, buchmayr, buchwald, teufelberger, bauer, schelch, lochbiler, thiem, hipfl, naja, ich denke, der journalist haette durchaus offener sein koennen. waere bloss interessant zu wissen, was dessen vater im vergleich erreicht hat...
Bin auch Tennisspieler und nicht so übel gewesen in meinen jungen Jahren...hätte mich mein Papa das Leben lang gesponsert, wäre ich mit Platz 145 nicht gerade zufrieden gewesen. Viel hat der Junge sonst sicher nicht zustande gebracht und musste nie in schlechten Betten schlafen und mit dem Zug von Finnland bis Kasachstan fahren - so wie das viele junge Tennisspieler ohne Sponsor tun müssen.
Und das mit Sifredi und Frau Asarenka könnte dann schon wieder einen Kontext haben...
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