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Mailand - Am Montag hat in Mailand der Prozess gegen das Designerduo Dolce & Gabbana wegen mutmaßlicher Steuerhinterziehung in Millionenhöhe begonnen. Die beiden Mailänder Modeschöpfer Stefano Gabbana und Domenico Dolce sowie fünf weitere Personen werden beschuldigt, fiktive ausländische Tochtergesellschaften in Luxemburg gegründet zu haben, um den italienischen Fiskus zu umgehen. Damit sei für die italienischen Staatskassen ein Verlust in Höhe von 840 Millionen Euro in den Jahren 2004 und 2005 entstanden.
Zu Beginn des Verfahrens am Montag forderten die Rechtsanwälte die Annullierung des Prozesses aus technischen Gründen. Das Verfahren wurde auf den 14. Dezember vertagt.
Die Ermittlungen gegen die beiden Modepäpste laufen bereits seit zwei Jahren. Das 1985 gegründete Modeunternehmen, das zu den schillerndsten Marken der Luxusindustrie zählt, beschäftigt 3.000 Personen und zählt weltweit 116 Shops. (APA, 3.12.2012)
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