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Nach dem Börsengang ihrer deutschen Tochter O2 erwägt die spanische Telefonica nun die Notierung von 10 bis 15 Prozent ihres Lateinamerika-Geschäfts. Diese Größenordnung nannte Telefonica-Chef Cesar Alierta in einem Interview der "Financial Times" (FT). Der Sprung aufs Parkett könnte dem hoch verschuldeten Unternehmen damit mehr als 4 Mrd. Euro in die Kassen spülen, berichtete die Zeitung am Montag.
Die "FT" legt dabei Schätzungen der portugiesischen Bank Espirito Santo zugrunde, die die Lateinamerika-Abteilung auf insgesamt knapp 40 Mrd. Euro taxiert. Mit der Gründung einer Holdinggesellschaft für diese Sparte hatte Telefonica unlängst den Weg für eine Erstnotiz geebnet.
Erst Ende Oktober hatten die Spanier O2 an die Börse gebracht. Der Mobilfunkanbieter sammelte 1,45 Mrd. Euro ein. Telefonica-Chef Alierta sagte der "FT" weiter, nach der Notierung der deutschen Tochter sei der spanische Konzern beim Schuldenabbau auf Kurs. Weitere Börsengänge oder größere Verkäufe seien derzeit nicht geplant. Telefonica hatte 23 Prozent seiner O2-Anteile an Investoren verkauft.(APA, 03.12.2012)
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