Türkei schickte Kampfflugzeuge an syrische Grenze

Reaktion auf syrische Luftangriffe auf Grenzort

Damaskus/Ankara - Die Türkei hat Kreisen zufolge am Montag Kampfflugzeuge an die Grenze zu Syrien geschickt. Mit der Entsendung der F-16-Jets vom Stützpunkt Diyarbakir habe die Türkei auf den Beschuss von Rebellenstellungen in Syrien nahe der türkischen Grenze reagiert, verlautete aus türkischen Sicherheitsbehörden.

Die Türkei sieht sich durch den Bürgerkrieg im benachbarten Syrien bedroht und will sich künftig mithilfe von NATO-Verbündeten schützen. Dafür beantragte das Land die Stationierung von Patriot-Abwehrraketen, die aus den NATO-Staaten Deutschland und Niederlande kommen sollen.

Am Montag wurde der russische Präsident Wladimir Putin in der Türkei erwartet. Nach Gesprächen mit Ministerpräsident Tayyip Erdogan ist eine gemeinsame Pressekonferenz geplant. (APA/Reuters, 3.12.2012)

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