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Miami - Vier Teams haben sich am Sonntag in der National Football League (NFL) bereits vorzeitig für die Play-offs qualifiziert. Mit einem 23:16-Erfolg bei den Miami Dolphins schafften die New England Patriots den neunten Sieg im zwölften Saisonspiel und sind daher nicht mehr von Platz eins in ihrer Division zu verdrängen.
Auch die Denver Broncos (31:23 gegen Tampa Bay), Houston Texans (24:10 in Tennessee) und Atlanta Falcons haben sich vorzeitig für die K.o.-Runde qualifiziert. Atlanta hatte bereits am Donnerstag 23:13 gegen New Orleans gewonnen und sicherte sich durch die Niederlage von Tampa Bay den Divisions-Titel.
Die Kansas City Chiefs feierten einen besonders bedeutungsvollen 27:21-Sieg über die Carolina Panthers. Die Spieler standen freilich immer noch unter Schock und Trauer, nachdem Linebacker Jovan Belcher tags zuvor seine Freundin ermordet und danach sich selbst gerichtet hatte. Quarterback Brady Quinn meinte, die Tragödie laste schwer auf den Spielern. Der Sieg sei aber wichtig, weil er zeigte, "wie die Burschen zusammenhalten".
"Man kann nicht in Worte ausdrücken, was wir als Team durchgemacht haben", meinte Tight End Tony Maeki. Er lobte Trainer Romeo Crennel und General Manager Scott Pioli. "Sie sind wirklich stark für uns geblieben und das war der Schlüssel." (APA; 3.12.2012)
Ergebnisse vom Sonntag: Chicago Bears - Seattle Seahawks 17:23 n.V., Green Bay Packers - Minnesota Vikings 23:14, St. Louis Rams - San Francisco 49ers 16:13 n.V., New York Jets - Arizona Cardinals 7:6, Kansas City Chiefs - Carolina Panthers 27:21, Tennessee Titans - Houston Texans 10:24, Detroit Lions - Indianapolis Colts 33:35, Buffalo Bills - Jacksonville Jaguars 34:18, Miami Dolphins - New England Patriots 16:23, Denver Broncos - Tampa Bay Buccaneers 31:23, Oakland Raiders - Cleveland Browns 17:20, San Diego Chargers - Cincinnati Bengals 13:20, Baltimore Ravens - Pittsburgh Steelers 20:23, Dallas Cowboys - Philadelphia Eagles 38:33
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Welche Kriterien entscheiden eigentlich genau über den Seed?
Am Beispiel der Patriots:
Sie haben in Woche 3 gegen die Ravens verloren (30:31 *grml*), haben den gleichen Record (9-3) und spielen laut dem derzeitigen Playoff-Picture erst in der Divisional Round und sind auch im Conference-Ranking vor den Ravens. Ich war bisher der Meinung, dass bei selbem Record das Head-to-Head zunächst zählt bevor andere Kriterien greifen. Kann mich hier jemand aufklären?
3 Teams haben einen Record von 9:3: Broncos, Patriots, Ravens
Da (noch) nicht alle drei gegeneinander gespielt haben, zählt zuerst der Conference-record:
1. Patriots 8:1
2. Ravens 8:2
3. Broncos 6:2
Sollten die Ravens in Week 15 gegen die Broncos gewinnen, würde sie am Ende der Saison, sollten die 3 Teams wieder den selben Record haben, vor den anderen geseedet werden da sie beide geschlagen haben. Gewinnen die Broncos wäre am Ende wieder der Conference-Record der Tiebreaker.
Eher nicht beide...tippe nach dem gestrigen Ergebnis auf Washington als Divisionssieger (wegen des aktuell besten DIV-records), Dallas leistet sich sicher noch die ein oder andere Slapstick-Einlage & die Giants spielen derzeit viel zu unbeständig (muss außerdem eh nicht sein ;-)...
...daß ein zweites Team aus der NFC East in die Playoffs kommt, halte ich für relativ unwahrscheinlich!
Es gibt eben viele Spieler aus ärmeren Milieus. Und das spiegelt sich in den Taten mancher wieder. Das hat auch zur Folge, dass viele mit ihrem Reichtum nicht umgehen können und ihr ganzes Geld verjuxen.
Ich denke aber, dass es in jeder Sportart genug solcher Beispiele gibt.
bzgl. Geld: 78 % (!) der NFL Stars schaffen es innerhalb von 24 Monaten nach Karriereende bankrott zu sein...
http://sport.orf.at/stories/2... 4/2147362/
die soziale Herkunft spielt sicher eine wichtige Rolle, da stimme ich dir zu. Aber auch in der NBA spielen haufenweise (schwarze) Spieler aus sehr schlechten Verhältnissen und da kann ich mich nur an sehr, sehr wenige ernsthafte Verbrechen erinnern.
(Rein quantitativ gesehen gibt's halt auch weniger NBA-Spieler als NFL-Spieler)
Da fällt mir auf die Schnelle noch Steve McNair ein.
Aber richtig erstaunlich ist die Anzahl an aktiven oder auch nicht aktive NFL Spielern die ernsthaft Probleme mit dem Gesetz haben oder hatten (Vick, Burress, Talib, 5 oder 6 Spieler von Detroit, sogar Adrian Peterson...) dzdzdzdz.
McNair wurde nach seiner aktiven Karriere von seiner Freundin erschossen, bevor sich diese selbst das Leben genommen hat...ist also zwar ein ähnlicher Fall, aber mit anderen Vorzeichen und anderen Umständen...
...das können sie jetzt generell mit dem Hundekampf-Blödsinn von Vick (verachtenswert, aber kein Gewaltverbrechen) und der idiotischen Aktion von Burress (sich selbst versehentlich ins Bein zu schießen, ist eher auch kein Gewaltverbrechen) nicht in einen Topf werfen!
Sonst geh ich mit gaxi87 relativ konform...viele Spieler aus eher ärmlichen Verhältnissen (also mit Football als Chance aufs bessere Leben) & v.a. wirklich viele Spieler (Baseball, Basketball z.B. deutlich weniger Ligaspieler) wirken hier als 'Eindrucks-Verstärker'!
Apropos 'im Schnitt nur 2 Jahre in der Liga': Weiß eigentlich jemand, was aus dem absoluten All-Time-Top-Bust der Liga (JaMarcus Russel) geworden ist? Der hätte das ja eigentlich gar nicht unclever gemacht...erst einen Batzenvertrag für überhaupt keine Leistung (da erstarrt sogar der Meischi in Ehrfurcht), dann Winterspeck (ausreichend für einige Jahre) ansetzen, anschließend sang- & klanglos verschwunden...was macht der eigentlich aktuell? Maskottchen für eine Burger-Kette?
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